Bösewicht Nicholas Ofczarek

Nach grandiosem Tatort-Auftritt: Bitte mehr Österreicher!

Österreichischer Schauspieler
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Nicholas Ofczarek: In Österreich ist er dank Serien wie Braunschlag, Bösterreich oder Altes Geld längst Kult. Bei uns begeisterte der -Wiener Theaterstar -Ofczarek unter anderem im ZDF-Thriller Zum Sterben zu früh.
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Andreas Lust: Der gebürtige Wiener entwickelte im Polizeiruf 110: Morgengrauen eine ungewöhnliche Hassliebe zu Kommissar von Meuffels (Matthias Brandt) und spielte den Handlanger des Bordellkönigs im Münchner Jubiläums-Tatort: Mia san jetzt da wo’s weh tut. 2011 wurde der 49-Jährige mit dem Österreichischen Filmpreis ausgezeichnet.
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Georg Friedrich: Die Berlinale feierte den Wiener 2004 als Shootingstar des europäischen Kinos. Die Liste seiner Produktionen ist lang, und die deutschen Zuschauer dürfen sich demnächst auf gleich zwei Filme mit dem Schauspieler freuen, der im Oktober 50 wird: Am 23. April ist Friedrich im ZDF-Krimi Unter Verdacht als gewalttätiger Ehemann zu sehen. Am 6. Mai brilliert er als schmieriger Spielhöllenboss in der ARD-Komödie Oma zockt sie alle ab.
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Juergen Maurer: 15 Jahre lang war der Klagenfurter festes Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. Bei uns ist Juergen Maurer, der mit Kollege Simon Schwarz in Vorstadtweiber sein komödiantisches Talent zeigte, vor allem auf Krimis abonniert. Im Tatort spielte der 48-Jährige mehrfach mit, überzeugte aber vor allem in den hervorragenden Krimis Spuren des Bösen (ZDF) und Neben der Spur (ZDF).
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Robert Palfrader: „Ich bin Kabarettist und kein Schauspieler“, sagt Robert Palfrader, der mit Nicholas Ofczarek ein kongeniales Paar in den österreichischen Serien Braunschlag und Bösterreich abgab. Der 47-jährige Wiener liebt die bitterböse Satire und adelte den Jubiläums-Tatort von Nemec und Wachtveitl mit seiner Darstellung des öligen Bordellbesitzers Harry Schneider.
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Simon Schwarz (r.): Auch ein Wiener, und einer, der aus dem deutschen Fernsehen nicht mehr wegzudenken ist. Ob als untreuer Ehemann in der ARD-Serie Vorstadtweiber oder als undurchsichtiger Lehrer in Hans Steinbichlers Familiendrama Das Dorf des Schweigens – Simon Schwarz (45) hat eine imposante Filmografie, bereicherte schon mehrere Tatort-Episoden und war zuletzt in der ZDF-Serie Morgen hör ich auf zu sehen.

München - Der fiese Bösewicht aus dem Sonntags-Tatort "Die Geschichte vom bösen Friederich" wurde grandios gespielt vom Österreicher Nicholas Ofczarek. Er ist nicht der einzige Schauspieler aus dem Nachbarland, den wir künftig häufiger im deutschen Fernsehen wollen.

Kaffee, Kekse und ein bisserl Mozart? Oder doch ein ebenso ge­übter wie tödlicher Stich ins Herz? Urplötzlich legte der Psychopath Alexander Nolte den Schalter um, mutierte vom geistreichen Plauderer zum eiskalten Mörder. Schauspieler Nicholas Ofczarek spielte den argen Wüterich im Hessen-Tatort am Sonnatg: Die Geschichte vom bösen Friederich. Die Vorstellung, die der Wiener Theaterstar gab, war grandios: Geschmeidig changierte Ofczarek ­zwischen eloquentem Charismatiker und skrupellosem Killer. Er hatte es auf die Ex-Polizeipsychologin und Kommissarin Anna Janneke (Margarita ­Broich) abgesehen, die ihm einst in ihrem Gutachten eine schwere narzisstische Störung bescheinigte. Nach seiner Entlassung aus der Haft lieferte er sich ein atemloses Katz-und-Maus-Spiel mit der Kommissarin.

Von Anfang an war klar, wer hier der Böse ist und dennoch gelang es Nicholas ­Ofczarek, diesen Tatort 90 Minuten auf höchstem Spannungs­niveau zu halten. Die Unberechenbarkeit seiner Figur war faszinierend, sein Spiel hatte Sogkraft. Ofczarek ist einer der österreichischen Schauspielstars, die das deutsche Fernsehen bereichern. Einer, der in seiner Wandelbarkeit schillert. Welche österreichischen Kollegen wir neben Ofczarek in Zukunft gern noch öfter sehen würden, sehen Sie oben in der Fotostrecke!

aki

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