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GNTM-Bombendrohung: Zuschauerin erhebt schwere Vorwürfe

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Von: Katrin Basaran

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Mannheim - Juliana J. hat die Bombendrohung beim Finale von "Germany's Next Topmodel" hautnah miterlebt. Die 18-Jährige erzählt der tz, wie sie den Abend erlebte - und erhebt schwere Vorwürfe:

49 Euro kostete das Ticket für das Finale von "Germany's Next Topmodel" in der SAP Arena in

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Ein Selfie, bevor es losgeht: Juliana (18, M.) mit ihren Freundinnen in der Arena. © privat

Mannheim. Juliana hatte tagelang darauf hingefiebert. Die 18-Jährige drückt Anuthida (17) aus Lübeck die Daumen, die allerdings in Ajsa (18) aus Tübingen, Vanessa (18) aus Bergisch Gladbach und Katharina (19) aus Winsen an der Luhe starke Konkurrentinnen hat. 

„Es war eine Superstimmung. Popstar Jason Derulo hatte der Halle eingeheizt. Die Mädels waren die erste Runde gelaufen. Dann gab es eine Werbepause, nach der Katharina als Viertplatzierte gehen musste. Meine Freundinnen und ich haben uns noch gewundert, dass nach der Entscheidung Heidi eine erneute Werbeunterbrechung ankündigte. Selbst ihre Stimme klang verwundert. Und plötzlich war die Jury verschwunden.

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Zuschauer verlassen nach einer Bombendrohung beim Finale der zehnten Staffel von "Germany's Next Topmodel" die SAP-Arena in Mannheim. © dpa

Der Arena-Moderator bat wegen technischer Probleme um Entschuldigung. Wir dachten uns nichts, auch nicht, als wenig später die Familien der Finalistinnen ihre Plätze verließen. Dann kam die Durchsage, das Problem dauere an, wir sollten die Halle verlassen.

Draußen wurden wir von der Security weiter gedrängt. Das lief alles völlig unaufgeregt ab. Erst von Freundinnen, die am Fernseher saßen, haben wir von der Bombendrohung erfahren. Wir sind heim.

Im Nachhinein bin ich erleichtert, dass nichts passiert ist. Aber auch sauer darüber, dass das Publikum erst so lange nach den Promis in Sicherheit gebracht wurde. Im Ernstfall hätte das über Tod und Leben entscheiden können.“

K. Basaran

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