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„Filme, die die Welt nicht braucht“: Boris Beckers Karriere wird verfilmt

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Von: Jonas Erbas

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Boris Becker neben dem Schauspieler Bruno Alexander, der den Sportler in einem RTL-Film verkörpert (Fotomontage)
Im Dezember zollt RTL der Tennis-Legende Boris Becker mit einem eigenen Spielfilm zu dessen Karriere Tribut – einzige Zuschauer halt die TV-Produktion allerdings für unnötig (Fotomontage) © Alexander Hassenstein/DFB via Getty Images Europe/dpa/picture alliance & RTL/Wolfgang Ennenbach

Mit gerade einmal 17 Jahren schrieb Tennis-Star Boris Becker Sportgeschichte. RTL würdigt die Karriere des sechsfachen Grand-Slam-Siegers nun mit dem TV-Spielfilm „Der Rebell – Von Leimen nach Wimbledon“. Doch bereits vor der Erstausstrahlung scheint einigen Zuschauern die Lust auf die Produktion vergangen zu sein.

Leimen - Grand-Slam-Champion, Olympiasieger und bis heute jüngster Wimbledon-Gewinner aller Zeiten: Die sportliche Karriere von Boris Becker (54) begeisterte und beeindruckte ab Mitte der 1980er zahlreiche Tennis-Fans auf der ganzen Welt. Noch heute ist der ehemalige Spitzensportler ein großes Idol für all jene, die selbst auf dem Court stehen und hoch hinaus wollen.

Am 16. Dezember 2021 widmet RTL dem 54-Jährigen und dessen Schaffen um 20:15 Uhr deswegen den TV-Spielfilm „Der Rebell – Von Leimen nach Wimbledon“, welcher den Werdegang des blonden Profisportlers näher beleuchtet. Ein erster Trailer verspricht Großes – doch einige Zuschauer haben offenbar jetzt schon genug. Extratipp.com von IPPEN.MEDIA berichtet.

Der Rebell – Von Leimen nach Wimbledon: RTL zeigt Boris-Becker-Spielfilm – Zuschauer sind skeptisch

In die Rolle des jungen Boris Becker schlüpft Jung-Schauspieler Bruno Alexander (22), der zuletzt in der Prime-Video-Serie „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ als einer der Hauptdarsteller brillierte. Der 22-jährige Hamburger wird in „Der Rebell – Von Leimen nach Wimbledon“ nicht nur die glorreichen Triumphe des Tennis-Profis noch einmal aufleben lassen, sondern auch die Schattenseite von Ruhm und Erfolg näher beleuchten, mit denen der 54-Jährige immer wieder konfrontiert wurde.

Boris Becker (Bruno Alexander), Ion Tiriac (Misel Maticevic, l.), Günther Bosch (Samuel Finzi, r.) im RTL-Spielfilm
Da hat Boris Becker (gespielt von Bruno Alexander) gut lachen: Als 17-jähriger Teenager räumte er bereits bei den großen Tennis-Turnieren dieser Welt ab © RTL/Wolfgang Ennenbach

In einem Pressetext des Kölner Senders heißt es:

Überraschender Triumph: 1985 gewann der 17-jährige Leimener Boris Becker Wimbledon und am Donnerstag, 16. Dezember 2021, 20:15 Uhr, spielt RTL den neuen Eventfilm „Der Rebell – Von Leimen nach Wimbledon“ in der Primetime. Erzählt wird die phänomenale Erfolgsgeschichte des jüngsten Wimbledonsiegers aller Zeiten. Trainer Günther Bosch und Manager Ion Țiriac waren die Wegbereiter eines beispiellosen Werdegangs zum Weltklassesportler. Der RTL-Eventfilm zeigt die Kompromisslosigkeit des Profisports, den harten Kampf nach oben und gibt Einblicke in die Psyche und das Leben eines Jungen, der schon früh zum Tennis-Idol aufsteigt und mit dem plötzlichen Ruhm umgehen muss. Als 17-jähriger Teenager aus Leimen, dessen Leben sich nach dem Wimbledonsieg komplett auf den Kopf gestellt hat, genießt er aber auch die luxuriösen Sonnenseiten seiner neuen Heimat Monaco.

RTL-Pressetext zu „Der Rebell – Von Leimen nach Wimbledon“

Einigen Zuschauern scheint die Lust auf den Film jedoch bereits nach dem kurzen Trailer, den RTL nun präsentierte, vergangen zu sein: „Filme, die die Welt nicht braucht“, urteilte eine Facebook-Nutzerin in den sozialen Netzwerken, in einem anderen Kommentar heißt es: „Muss das unbedingt sein?“

Filmszene aus „Der Rebell – Von Leimen nach Wimbledon“, daneben Facebook-Kommentare
Die ersten Szenen aus „Der Rebell – Von Leimen nach Wimbledon“ sehen spannend und vielversprechend aus – doch einige RTL-Zuschauer sehen den Boris-Becker-Spielfilm skeptisch © RTL/Wolfgang Ennenbach & Screenshots/Facebook

Ob die Kritik berechtigt ist, zeigt sich spätestens Mitte Dezember, wenn der Film zur besten Sendezeit über die Fernsehbildschirme flimmert.

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