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Boris Becker: Rolle des Tennisstars bringt Bruno Alexander körperlich an Grenzen

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Von: Julia Volkenand

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Bruno Alexander spielt Boris Becker
Bruno Alexander schlüpfte in die Rolle des Boris Becker. © Georg Wendt/Eilmes/dpa

Boris Becker ist eine Legende - ganz klar. Kein Wunder also, dass kreative Köpfe sich sein Leben zum Vorbild nahmen und es verfilmten. Wie Schauspieler Bruno Alexander zu Boris Becker wurde, verrät er in einem Interview.

München - Unter dem Titel „Der Rebell - Von Leimen nach Wimbledon“ konnten Tennis-Fans sich das verfilmte Leben von Boris Becker (54) am Donnerstag um 20.15 Uhr auf RTL ansehen. In der Hauptrolle: Bruno Alexander, der mit „Kinder vom Bahnhof Zoo“ berühmt wurde. Er verkörpert den jungen Becker, der 1985 in Leimen geboren wurde.

Er war der jüngste Wimbledon-Sieger aller Zeiten, doch auch die Schattenseiten des Ruhms und seine Beziehung zu Trainer Günther Bosch (Samuel Finzi, 55) und Manager Ion Țiriac (Mišel Matičević, 51) werden im Film thematisiert.

Bruno Alexander musste hart für Rolle als Boris Becker trainieren

Bruno Alexander musste für seine Rolle ganz schön hart trainieren, denn Boris Becker war in seiner Jugend natürlich richtig fit. Der Nachrichtenagentur spot on news sagte er im Gespräch: „So fit wie in dieser Zeit war ich noch nie in meinem Leben.“ Der Produzent habe ihm zu Beginn der Arbeiten gesagt, dass er zwar gut in die Rolle passe, aber viel zu dünn sei. Er musste erst mal ordentlich Gewicht zulegen, um Boris verkörpern zu können.

Film über Boris Becker: So hart war die Vorbereitung für Bruno Alexander

Essen, Sport und ganz viel Tennis standen auf dem Programm. Ganze 4000 Kalorien habe er essen müssen, berichtet Alexander. Für die Rolle des Boris Becker sei er körperlich schon an Grenzen gekommen, habe sich sogar einen Muskel vor Erschöpfung gezerrt und zur Physiotherapie gemusst.

Er würde außerdem gerne mal Boris Becker auf dem Tennis-Court gegenüberstehen, gibt er zu. Denn der ist sein großes Vorbild. Mit ihm hatte er beim Dreh aber keinen Kontakt. „Vielleicht schaut er ja den Film“, überlegt Alexander abschließend.

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