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Das (un-)perfekte Dinner: Kandidatin spuckt Essen aus und zeigt sich entsetzt über „Fleischeslust“

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Von: Anna Lehmer

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Bei „Das perfekte Dinner“ sorgte Gastgeber Thomas für Entsetzen. © RTL

Bei „Das perfekte Dinner“ geht es vor allem um eines: Leckeres Essen! Doch beim Dinner in Krefeld hagelte es für einen Kandidaten besonders viel Kritik für sein Menü.

Krefeld - In der vierten Folge von „Das perfekte Dinner“ (VOX) tischte Thomas für seine vier Gäste ordentlich auf. Das Motto „Krefelder Tafel“ mit drei außergewöhnlichen Gängen sollte dabei den hohen Erwartungen der Konkurrenz entsprechen. Doch statt Lobeshymnen ertönten besonders bei Jennifer niederschmetternde Worte für die Kochkünste des Gastgebers.

„Das perfekte Dinner“: Hauptspeise sorgt für Kritik

Im Interview vor dem Dinner sind die Erwartungen an Thomas aus Krefeld hoch. „Der alte Schlawiner wird es richtig krachen lassen“, ist man sich sicher. Auch Jennifer, die am späteren Abend noch tief enttäuscht werden soll, hat einen guten Eindruck von dem Hobbykoch. Er habe in den Sendungen zuvor in den höchsten Tönen von sich gesprochen, was gute Kochkünste vermuten lasse. Skeptisch sehe sie nur, dass er von Dinner zu Dinner immer schweigsamer bezüglich seines Talentes wurde. Immer tiefer habe er gestapelt, dennoch freue sie sich auf das Menü mit dem Motto „Krefelder Tafel“. Als Vorspeise stand TTT an, Tatar im Turm an Melonenschnitzel. Als Hauptspeise sollte eine Fleischeslust an Erdapfel und karamellisierten Tomaten gereicht werden und als krönender Abschluss rundete das Habsburger Gold an Eis den Abend ab.

Kandidatin Jennifer spuckt Essen aus: Das perfekte Dinner wird zum Desaster

Bei einem Küchenbesuch fühlte Kandidatin Jennifer dem Konkurrenten auf den Zahn. Dieser versuchte, ihr die Zubereitung der Gänge gelassen und professionell zu erklären, scheiterte jedoch an der Beobachtungsgabe der einzigen Dame in der Runde. „Er wirkte gestresst und versuchte das zu überspielen. Er war nach wie vor sehr gastfreundlich“, urteilte sie im Interview. Auch beim Servieren des Hauptganges bombardierte man den Koch mit allerlei Fragen zu Fleisch, Soße und Verzehr-Reihenfolge. Erst als das Fleisch in dreifacher Variation verköstigt wird, kehrt Ruhe ein. Das Tafelspitz wird als außergewöhnlich deklariert, das gereichte Pesto wiederum hinterfragt.

Bei der aufblühenden Tischkonversation bleibt eine Person jedoch still. Jennifer hüllt sich in Schweigen, kratzt sich am Kopf und spuckt heimlich etwas aus. Schnell probiert sie das Entrecôte, doch das scheint ihr gar nicht zu schmecken. „Was mach ich, wenn ich es nicht ausspucken kann?“, fragt sie ihren Nebenmann. Dieser rät ihr zum diskreten Ausspucken in die Serviette. Im Interview liefert sie dann die Erklärung für ihr Problem.

„Fleischeslust“ sorgt für unglückliche Gesichter

„Mein Entrecôte hatte den Gargrad, den ich mir gewünscht hatte, Medium Rare. Aber es war leider kalt und es war sehr sehnig.“ Zudem sei ein Knorpelstück im Fleisch gewesen, was ihr sehr missfiel. Am Ende des zweiten Gangs fordert sie den Koch zu einem Statement auf. Thomas ist sehr zufrieden und bietet deshalb einen Nachschlag an, der nur von einem angenommen wird. Jennifer kritisiert währenddessen weiter das Tatar: „Ich kann das nicht essen, das ist roh“. Auch die restlichen Teilnehmer stimmen ein. Alles sei kalt gewesen, das Fleisch ähnelte einer Schuhsohle und laut Jennifer schmeckten die Soßen einfach „baah“. „Ich bin so traurig, ich wein‘ gleich“, so die Kandidatin. Einzig und allein dem Hausherren mundete das, was er da gezaubert hatte. Zum Wochensieg dürfte es allerdings nicht reichen.

Eine unangenehme Situation entstand auch bei Kandidat Klaus. Das Kamerateam filmte eine unangenehme Szene, worauf der Hobby-Koch eine deutliche Ansage machte. (ale)

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