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Kandidatin packt über „Das perfekte Dinner“ aus: Zuschauer bekommen nicht alles zu sehen

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Von: Anna Lehmer

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„Das perfekte Dinner“-Kandidatin Sumita im Interview
Kandidatin Sumita gab nun Details über ihre Teilnahme bei „Das perfekte Dinner“ preis. © TVNOW/Screenshot

Seit 15 Jahren versuchen begeisterte Hobby-Köche ihr Können bei „Das perfekte Dinner“. Eine Kandidatin plauderte nun Details über die Show aus.

Das Erfolgskonzept von „Das perfekte Dinner“ ist recht simpel: Fünf Köche aus einer Stadt laden die Konkurrenz zu sich in die Küche ein. Dort kochen sie füreinander ein Drei-Gänge-Menü, das im Anschluss kritisch bewertet wird. Die beliebte Koch-Show von VOX begeistert von Montag bis Freitag (19:00 bis 20:15 Uhr) mit Talent, Tränen und tollen Gerichten. Eine Kandidatin hat nun über ihre Teilnahme an der Kult-Sendung gesprochen.

Teilnahme bei „Das perfekte Dinner“: Sumita verrät Details zum Bewerbungsprozess

Die ehemalige Teilnehmerin und Gewinnerin Sumita (53) aus Stuttgart erinnert sich gerne an die Zeit in der Show, wie sie gegenüber Bild verriet. Ihre Bewerbung sei relativ schnell vonstattengegangen. Online habe sie Dateien hochgeladen, um erste Informationen zum Menü und Fotos von der Küche zu schicken. Nach wenigen Tagen folgte die Zusage.

„Ich bin aus allen Wolken gefallen. Dann musste ich noch einige Dinge einreichen: diverse Bilder von mir, meiner Familie, unserem Zuhause, Küche, Essbereich – am liebsten alles. Außerdem sollte ich meinen Menüvorschlag einreichen. Und dann noch diverse Videos zu einem Fragenkatalog, der mir zugeschickt wurde. Auf diesen Videos habe ich mich vorgestellt“, erzählt Sumita gegenüber der Zeitung. Eine Bewerbung ist online über https://www.itvstudios.de/casting/bewerben_dpd/# oder telefonisch möglich.

„Das perfekte Dinner“: Wohnung als wichtige Voraussetzung für Teilnahme

Eine weitere Voraussetzung ist eine angemessen große Wohnung. Bereits im Online-Bewerbungsportal wird nach Wohnungsgröße und Zimmeranzahl gefragt, schließlich muss ein komplettes Filmteam inklusive der geladenen Gäste Platz haben. Wie die Bild berichtet, würde im Schichtbetrieb gedreht. Unter Tags müssen sich in der Wohnung das EB-Team bestehend aus Kamera und Ton, ein Praktikant und ein Realisator aufhalten. Abends wird das EB-Team verdoppelt und der Praktikant durch eine Realisationsassistenz und eine Aufnahmeleitung ersetzt.

„Das perfekte Dinner“: Kandidaten erhalten eine Aufwandsentschädigung

Nach entsprechender Zusage folgen dann die aufregenden Drehtage für die Hobby-Köche, so die Bild. Fünf Tage in der Woche würde gedreht werden, die Kandidaten müssten dann ab 12 Uhr einsatzbereit sein. Am Tag, an dem der Kandidat als Gastgeber kochen darf, muss er den ganzen Tag vor der Kamera stehen. Da für den Dreh viel Zeit in Anspruch genommen wird, gibt es für die Teilnehmer eine Aufwandsentschädigung, die durch die Gewinnsumme von 3.000 Euro noch einmal erhöht werden kann. Von dem Geld muss dann das Menü zusammen gestellt werden, das heißt Lebensmittel und Getränke werden dadurch finanziert.

Hobbyköche gesucht: „Das perfekte Dinner“ (VOX) lädt ein

Auf der Seite der VOX-Show können sich Unschlüssige über Voraussetzungen und Bedingungen informieren. Wichtig sei, dass eine gewisse Leidenschaft für das Hobby besteht, der Bewerber volljährig und eine Bereitschaft zum Kochen vor laufender Kamera vorhanden ist. Es werden somit keine Profikenntnisse vorausgesetzt. „Ob edel oder bodenständig - es darf gekocht werden, was gefällt“, schreibt der Sender. Sumita rät deshalb im Interview mit der Bild: „Unbedingt mitmachen! Da braucht man wirklich keinerlei Erfahrung, man sollte nur kochen können. Das TV-Team macht es einem wirklich so einfach, es führt und hilft einem da gut durch. Und die Interviews machen auch wirklich Spaß.“

Nicht immer haben die Kandidaten so viel Erfolg wie Sumita, die das Preisgeld mit nach Hause nehmen durfte. Teilnehmer Thomas servierte seinen Gästen einen besonderen Genuss, der von einer Kandidatin wenig wert geschätzt wurde. Sie spuckte das Essen wieder aus. (ale)

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