Pop-Titan nicht mehr in der Jury

Bohlen-Aus bei DSDS: Weiterer Ex-Juror packt aus - „Ein Wunder, dass es überhaupt so lange hielt“

Dieter Bohlen und Mateo Jasik (hinten, v. l.) bei DSDS 2013.
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Dieter Bohlen und Mateo Jasik (hinten, v. l.) bei DSDS 2013.

Nach dem Bohlen-Aus bei RTL äußern sich nun alte Jury-Kolleg:innen. für einen war der Abschied offensichtlich keine große Überraschung.

München - Dieter Bohlen und RTL: Über die vergangenen knapp 20 Jahre wirkte das beinahe wie die perfekte Symbiose. Doch Beziehungen können eben auch urplötzlich und schnell vorbei sein. So überraschend traf also auch die Meldung, dass der Pop-Titan in den nächsten Staffeln von „DSDS“ und „Das Supertalent“ nicht mehr in der Jury sitzen wird, die Fans der Sendungen. Weggefährten sind über die Trennung allerdings nicht so ganz verwundert. Erst meldete sich Bohlens Ex-Co-Juror Heinz Henn mit einem vernichtenden Urteil zu Wort. Und jetzt legt ein weiterer ehemaliger „DSDS“-Bewerter nach.

Natürlich haben sich auch einige Co-Stars mächtig erschrocken. Sylvie Meis zum Beispiel zeigte sich sehr überrascht, sprach aber dann auch darüber, ob sie Bohlens Posten vielleicht übernehmen könne. Ganz anders äußerte sich nun hingegen Mateo Jasik. Der Musiker, den viele besonders durch seine Band „Culcha Candela“ kennen, saß in der 10. Staffel bei „DSDS“ in der Jury - gemeinsam mit Bohlen und Tom und Bill Kaulitz von Tokio Hotel. Es war das erste und einzige Mal, dass es eine rein männliche Jury in der RTL-Castingshow gab. Die Staffel gewann übrigens am Ende die heutige Schlager-Queen Beatrice Egli.

Bohlen-Aus bei DSDS (RTL): Ex-Juror schlägt ernste Töne an - „keine einfache Person“

Mateo Jasik hingegen scheint das Aus von Dieter Bohlen aber nicht allzu sehr zu verwundern. Bohlen sei jahrelang das Aushängeschild zwei der populärsten Unterhaltungsshows in Deutschland gewesen, erzählt der Sänger im Gespräch mit watson. „Vielleicht hat sich auf beiden Seiten ein wenig Routine-bedingte Müdigkeit eingeschlichen“, grübelt Jasik. Dann folgen aber drastischere Worte.

Für Mateo Jasik scheint die Trennung von Bohlen und RTL jedenfalls durchaus absehbar gewesen zu sein. „Ein Wunder, dass es überhaupt so lange hielt“, behauptet er und fügt an, dass Bohlen „mit Sicherheit keine einfache Person“ sei. Er halte ihn aber dennoch für einen absoluten Vollprofi. Mit Bohlens Auftreten in den Sendungen kann Jasik aber eher weniger abgewinnen. „Seine Art ist nicht die meine“, kommentiert er die ehemalige Zusammenarbeit knapp, aber vielsagend. Für die Bohlen-Nachfolge wäre er allerdings bereit: „Wenn man mich fragt, nehme ich die Herausforderung an“.

Bis es dann einen Nachfolger in der DSDS-Jury gibt, muss aber erstmal die aktuelle Staffel beendet werden. Die befindet sich bereits auf der Zielgeraden zu den Live-Shows. Am Samstagabend (20. März) geht es um 20.15 Uhr aber erstmal mit der Schlussphase der Recalls weiter - natürlich noch mit Dieter Bohlen.

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