"Hat sie einen Beruf oder irgendwas?"

Dschungelcamp: Roberto Blanco geht auf Tochter Patricia los

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Auf diesem Bild aus dem Jahr 2003 stimmte es noch zwischen Roberto Blanco und seiner Tochter Patricia. Nach dem Dschungelcamp 2015 ist der Krieg zwischen beiden wieder ausgebrochen.

Sydney - Kaum ist Patricia Blanco aus dem Dschungelcamp 2015 raus, flammt der Familienzoff wieder auf: Jetzt giftet Roberto Blanco gegen seine Tochter. Und Patricia zurück. Auf RTL durften sich die Blancos mit Vorwürfen überziehen.

Update vom 10. Juli 2018: Sie ist wieder in einem Reality-TV-Format zu sehen. Und sorgt für Diskussionen. Zuschauer und Kandidaten rätseln, ob Patricia Blanco im "Sommerhaus der Stars" 2018 ein Alkohol-Problem offenbart.

Update vom 2. November 2017: Sie zieht in der hüllenlosen Kuppel-Show auf RTL "blanco": Nach ihrem Auftritt beim Dschungelcamp ist Patricia Blanco nun eine Kandidatin bei „Adam sucht Eva“.

Während ihrer Teilnahme am Dschungelcamp 2015 ruhte der notorische Familienkrach im Hause Blanco. Patricia Blanco, die sich schon mehrfach öffentlich das Maul über ihren Vater zerrissen hatte, hielt im australischen Busch still. Zuvor war spekuliert worden, ob sie im Dschungelcamp über ihren Vater herziehen würde. Nix da! Patricia hielt still. Papa Roberto hatte zwar im November der "Bild"-Zeitung zum Thema Tochter im Dschungelcamp noch mitgeteilt: "Was Patricia macht, interessiert mich so wenig wie der Schnee vom letzten Jahr. Sie ist eine erwachsene Frau und muss wissen, was sie tut." Und seitdem in Sachen Familienzoff ebenfalls stillgehalten. Jetzt platzte ihm in der RTL-Sendung "Punkt 12" allerdings der Kragen.  

Ein Team des Dschungelcamp-Senders traf Roberto Blanco und dessen Frau Luzandra bei einer V.I.P.-Gala (die laden den Blanco echt noch zu so was ein?) vor dem Ski-Weltcup im österreichischen Schladming. Und da war's sofort vorbei mit dem kurzzeitigen Waffenstillstand. Roberto Blanco giftete in holprigem Deutsch in die Kamera: "Für mich ist es erledigt. Und ich will nichts mehr zu tun haben. Bis jetzt hat sie nur Geld verdient, weil sie die Tochter von Roberto Blanco ist. Hat sie einen Beruf oder irgendwas? Wenn sie hieße: Jamara Tamouré. Oder... Dann... nix!" Soll wohl heißen: Patricia Blanco hätte im Leben nichts erreicht, wenn sie nicht die Tochter ihres Schlagersänger-Vaters wäre.

RTL konfrontierte natürlich umgehend Patricia Blanco mit den Schmähungen ihres Vaters. Nach ihrem Abschied aus dem Dschungelcamp darf sie sich noch im Kandidaten-Luxushotel "Palazzo Versace" von erholen. Die harschen Worte ihres Papas verhagelten ihr aber die Luxus-Laune. So giftete Patricia Blanco ihrerseits in eine RTL-Kamera: "Ich als Vater würde mir wünschen, dass mein Kind Erfolg hat. Ich würde es fördern. Bei uns gibt's so was nicht. Bei uns hast Du vor Dich hingelebt. Du musstest selber schauen... Du hast keine Liebe gekriegt. Da ging es nur um ihn. Er hat seinen Weg gemacht. Ein Riesen-Egoist. Und hat uns einfach so stehen lassen. Da ist nicht diese Liebe, diese Fürsorge: 'Kind, aus Dir wird was.' Nur er, er, er, er."

Nach Dschungelcamp 2015: Versöhnung zwischen Roberto Blanco und Patricia Blanco wohl ausgeschlossen

Laut RTL sind Vater und Tochter Blanco seit zehn Jahren zerstritten. Eine Versöhnung sei nach dem Dschungelcamp wohl ausgeschlossen. Um den Graben zwischen beiden noch etwas zu vergrößern sendete "Punkt 12" auch gleich die nächsten Attacken Roberto Blancos hinterher. Tenor: Was kann Patricia eigentlich? "Sie hat nichts gelernt. Sie wollte nicht lernen. Haben Sie gefragt, was für einen Beruf sie hat? Haben Sie gefragt, was sie macht? Keiner fragt! Man reitet nur über den Namen." Letzteres soll wohl heißen: Außer ihrem Namen hat Patricia Blanco im Leben nixchts vorzuweisen.

Natürlich wurde die ausgeschiedene Dschungelcamp-Kandidatin auch gleich mit diesen Vorwürfen konfrontiert. Wäre ja auch ein dramaturgisches Verbrechen von RTL, da nicht noch mehr Öl ins Feuer zu gießen. Und man braucht nicht viel Phantasie, um sich auszumalen, dass Patricia Blanco diese "Die kann doch nix!"-Vorwürfe ihres Vaters abstritt. "Da stimmt überhaupt nichts von dem, was er sagt. Ich kann sehr viel. Ich kann vielleicht sogar ein bisschen mehr wie er. Ich lebe von meiner Vater ganz sicher überhaupt nicht. Sondern: Ich kämpfe mich sehr durch, mache mein Ding. Ich habe es schwer im Fernsehen. Durch diesen Mann"

Und dann gab es wieder einen Bildschnitt zu Roberto Blanco, der versichern durfte, dass ihm Patricia am Allerwertesten vorbeigeht. "Ich bin - ich wiederhole - ein Fels in der Brandung. Und ich lasse mich von niemandem ärgern."

Dschungelcamp-Teilnehmerin Patricia über Roberto Blanco: "Dieser Mann hätte nie Kinder kriegen dürfen."

Und wieder Schnitt zu Patricia. Die ihrerseits beim gegenseitigen Blanco-Bashing auf RTL nachlegte: "Der hat dieses Gen nicht: Familien-Gen. Der hat keinen Bezug zu Kindern. Dieser Mann hätte nie Kinder kriegen dürfen. Ich kenne diesen Mann gar nicht. Das ist das, was die meisten nicht verstehen. Ich habe immer nach seiner Liebe gebuhlt. Ja, das stimmt."

Anschließend durfte sich Roberto Blanco rechtfertigen. Er habe schließlich Geld als Sänger verdienen müssen. Da kam die Familie zwangsläufig zu kurz. Allerdings habe er ihnen einen gehobenen Lebensstandard finanziert: "Die haben alles gehabt. Wunderbar. Aber einer musste arbeiten. Darum war ich immer unterwegs."

Natürlich durfte Patricia Blanco ihrerseits wieder aus Australien in Richtung Europa auf ihren Vater feuern. Und zwar indem sie mal wieder betonte, wie böse Roberto ihre Mutter Mireille behandelt habe(die Patricia als Begleitung zum Dschungelcamp mitnahm): "Zwischen uns steht einfach, dass ich es gewagt habe, meine Mutter aus diesem Sog raus zu lösen. Dass wir selbstständig sein wollen. Dass wir unseren Weg gehen wollen. Und dass halt ein anderer in der Familie vorhat, etwas zu erreichen." Dann kündigte Patricia noch an, dass sie künftig kein Interview mehr zum Thema "Familienangelegenheiten Blanco" geben werde, denn: "Das was ich da durchgemacht habe, das muss mir einer nachmachen. Dagegen war der Dschungel wirklich ein Scheißdreck."

Zum Ende des "Punkt 12"-Berichtes betonte die Sprecherin  noch, dass es ein Familienglück bei den Blancos vermutlich nie wieder geben würde. Was aber auch niemanden wundern muss, wenn RTL derartige solche Verbalgefechte zwischen Vater und Tochter inszeniert.

Alle Infos zur aktuellen Dschungelcamp-Staffel finden Sie in unserem Dschungelcamp-Ressort.

fro

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