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tz-Kolumne zum Dschungelcamp: Willkommen aus Großmadern!

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Von: Jörg Heinrich

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Aßen bereits Raupen: Florian Wess und Gina-Lisa Lohfink.
Aßen bereits Raupen: Wess und Lohfink. © RTL

Dungay - Das Dschungelcamp erhitzt die Gemüter. Auch das von tz-Kolumnist Jörg Heinrich. In seiner Kolumne schreibt er über Malle-Flüchtlinge und Plusterlippen-Philosophinnen.

Willkommen aus Großmadern! Im RTL-Dschungel hat die erste Inventur der wunderlichen Lebewesen stattgefunden. Als Normalmensch kannte man ja nur zwei Teilnehmer von „Ich bin kein Star 2017“ – Icke und Häßler. Mittlerweile sind die ersten Truthahnhoden an Rattenschwanz geschmaust, und man freut sich: Dem RTL ist wieder ein recht „charmantätisches“ Völkchen zugelaufen, wie es Malle-Flüchtling Jens ausdrückt. Er ist einer der vielen Neu-Dschungelaner, die sich vernünftigerweise dafür entschieden haben, kein Studium der Quantenphysik anzustreben.

Ein ganz großer Jahrgang wie der Château Marolt 2014 zeichnet sich zwar noch nicht ab. Aber putzig sind sie schon. Zum Beispiel Gina-Lisa Lohfink, kunstwimprige Plusterlippen-Philosophin. Sie hat analysiert: „Wenn der Tag anfängt, wird’s hell.“ Und wenn’s hell wird, zerfällt Trash-Queen-Mum Kader Loth zu Staub. Sie trägt den schweren schwarzen Lidschatten der Knef auf, hat aber Probleme mit „Eins und eins, das macht zwei“.

Was war noch? Das erste Wettbeichten ist passé, mit Drogen (Botox-Bub), Suizidversuch (Frau Menke) und Nahtod (Jens). Icke Häßler, der seit 1990 beruflich als „Weltmeister“ arbeitet, ist damit ausgelastet, sich zu fragen, was der Unfug soll. Er hatte gedacht, nach Lothar könne ihm in Sachen wunderliche Menschen nicht mehr viel passieren – von wegen. Eine Romanze zeichnet sich auch schon ab: Kandidat „Honey“, im Heidi-Klumfeld halbgroß geworden, ist schwer verliebt, in sich selbst, und firmiert als Größtkotz. Für Kummer sorgt Moderatorin Sonja Zietlow, die keine Botox-Witze mehr macht, sondern sie persönlich vorführt. Viele nennen sie schon Sonja Graus. Bisheriger Liebling ist Sachsen-Maklerin Hanka, die sich wegen Zwangsstörungen weigert, körperlichen Kontakt mit den Mitinsassen aufzunehmen. Und ganz ehrlich: Das ginge uns an ihrer Stelle genauso. Dafür braucht’s keine Zwangsstörung.

Alles Infos zu IBES erhalten Sie auf unserer Themenseite zum Dschungelcamp 2017.

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