Langes Statement nach dem Show-Aus

Shitstorm nach Macho-Auftritt im Dschungelcamp: Ex-Bachelor reagiert - und feuert gegen RTL

Oliver Sanne veröffentlichte ein Statement auf Instagram.
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Oliver Sanne veröffentlichte ein Statement auf Instagram.

Im Dschungelcamp-Ersatz bekam Oliver Sanne den Proll-Stempel aufgedrückt. In einem Statement will er sein Image nun wieder gerade rücken - und teilt auch gegen RTL aus.

  • Im Dschungelcamp-Ersatz ereilte Oliver Sanne für seinen Proll-Auftritt ein heftiger Shitstorm.
  • Jetzt spricht der Ex-Bachelor in einem langen Statement über seine Sicht der Dinge.
  • Er gesteht, die Reaktionen nachvollziehen zu können - teilt aber auch heftig gegen RTL aus.

Köln - Ihn hatten die Fans ganz besonders auf der Abschussliste. Oliver Sanne trat in der „Dschungelshow“ als selbsterklärter „El Romantico“ auf, prahlte mit Bettgeschichten und bekam schnell den fetten „Macho“-Stempel aufgedrückt - der sich auch über die volle Dreitagesdistanz nicht mehr von seiner Stirn entfernen ließ. Die Zuschauer quittierten das mit seinem schnellen Rauswurf aus der Show. Mittlerweile hat der ehemalige „Bachelor“ seinen Auftritt nochmal Revue passieren lassen. In einem langen Statement äußert er sich nun dazu - und teilt auch gegen RTL aus.

„Liebe Grüße vom vermeintlichen Bösewicht“, begrüßt Sanne in einem zwölf Minuten langen Video auf Instagram seine Follower. Er berichtet, dass er sich mittlerweile die Folgen der Show mit ihm in einer Hauptrolle angeschaut habe. Sein Fazit fällt bitter aus. Vornweg stellt er klar, dass negative Kommentare über ihn nach der Darstellung in der Sendung durchaus verständlich seien. Er sei tatsächlich fies rübergekommen, gibt er zu. Die Darstellung seiner Person in den im TV ausgestrahlten Ausschnitten kritisiert er aber scharf.

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Denn geht es nach Sanne, seien er und seine beiden WG-Mitbewohner Sam Dylan und Christina Dimitriou jederzeit ein gutes Team gewesen. „Es gab nichts Negatives, super Harmonie, keine Lästereien“, sagt er. Für ihn sei das Hauptproblem, dass der Sender die verschiedenen Teilnehmer seiner Reality-Shows direkt in Schubladen schieben würde.

„Es gibt eine Figur, die in Anführungsstrichen etwas dusselig ist. Und das war der Sam. Ich war der Prolet. Die Christina war der Asi-Charakter. Egal wie die Gespräche abliefen, es wurde immer an der Kategorie der Person festgehalten“, wirft er RTL vor.

Ein Beispiel dafür über sich selbst hat er auch parat. Schließlich sei er konsequent mit vielen Bettgeschichten in Verbindung gesetzt worden, da er der ehemalige Bachelor und damit ein Frauenversteher sei. „Dass Sam und Christina da ein bisschen was erzählt haben, das wurde nicht gezeigt, weil das nicht in die Kategorie passt. Christinas weiche, liebevolle Art, die sie eigentlich hat, wenn man sie ein bisschen kennt, die wurde auch nicht gezeigt. Bei ihr wurde nur die Ghetto-Bitch wieder gezeigt“, führt er weiter aus.

Er selber habe super häufig in den Einzel-Interviews versucht, deutlich zu machen, dass er von diesem ewigen „Bachelor“-Image weg möchte. Allerdings hätte man so lange nachgebohrt, bis dann endlich die für die Show und seine Rolle passenden Worte gefallen seien. „Ich bin mit Sicherheit ein Macho, ich bin auch irgendwo ein Prolet. Ich hab ne lockere Schnauze. Aber dieses darauf rumgehacke, dass ich der Vergangenheit als Bachelor nachtrauere, das ist völliger Blödsinn“, behauptet Sanne.

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Genau in solchen Situationen wirft er RTL auch eine gewisse Doppelmoral vor. Er selber erzählte in der Show von einer schweren Verletzung, die ihn an den Rand der Insolvenz führte. Das Moderatoren-Duo der Show wurde danach laut lachend gezeigt, es gab fiese Sprüche. Sie erklärten später was dahinter steckte.

Für Sanne war die Reaktion aber hochgradig gemein: „Wenn es darum geht, zynisch auf jemanden draufzukloppen, der einen Schicksalsschlag hatte, seine Existenz quasi verloren hatte und fast gelähmt im Rollstuhl saß, da kann man dann Witze drüber machen und das ist natürlich okay. Weil der stabile Bursche, der kann das ja ab.“

Bei einer derartigen Darstellung, wie es nun mal über ihn im TV der Fall war, könne er trotzdem die Reaktionen der Zuschauer:innen aus den sozialen Netzwerken nachvollziehen, erzählt er. Auch RTL möchte er das Ganze nicht zu sehr zum Vorwurf machen, schließlich sei das dies jetzt nun mal so passiert und damit nicht mehr zu ändern.

Von den Mobbing- und Läster-Vorwürfen gegen Sam Dylan will er sich aber klar distanzieren: „Ich würde nie auf einer Person rumhacken oder hinter dem Rücken lästern. Alles was von mir gesagt worden ist, gab es auch direkt ins Gesicht“, erzählt Oliver.

Seinen beiden Team-Kollegen Sam und Christina drückt er jedenfalls nun ganz fest die Daumen für das Halbfinale der Show. Außerdem hofft er, dass die beiden sich danach vielleicht auch - ähnlich wie er - nochmal äußern und seine Worte bestätigen. Welche Stars ebenfalls bereits im Halbfinale stehen und wer neben Oliver Sanne bereits rausgeflogen ist, können Sie jederzeit hier nachlesen. (han)

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