Emotionale Story im Dschungelcamp

Djamila Rowe überrascht Dschungel-Kollegen mit traumatischer Geschichte aus ihrer Jugend: „Wurde vier Jahre weggesperrt“

Xenia, Djamila und Filip in der Dschungelshow.
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Xenia, Djamila und Filip in der Dschungelshow.

In der Dschungelshow ist immer wieder Platz für emotionale Storys. Djamila Rowe erzählte im Tiny House nun die dramatische Story ihrer traumatischen Kindheit.

  • Djamila Rowe ist in der vierten Gruppe am Sonntag ins Tiny House der Dschungelshow gezogen.
  • Dort erzählte sie nun eine heftige Story aus ihrer traumatischen Kindheit.
  • Ihre Show-Kollegen Xenia von Sachsen und Filip Pavlovic reagierten schockiert.

Hürth - Drei Tage mit beinahe Fremden auf 18 Quadratmetern eingesperrt zu sein - da kommt logischerweise nicht so schnell Langeweile auf. Denn wenn RTL die Promis in der Dschungelshow nicht nebenbei mit ein paar Prüfungen quält, ist mehr als genug Zeit, um sich gegenseitig kennenzulernen. Besonders Djamila Rowe greift dabei gerne tief in die Vergangenheits-Kiste.

Erst am Sonntag erzählte sie von einer irrsinnigen Schönheits-OP auf einer Yacht. Am Montag schwenkte ihre Erzähl-Stimmung von verrückten Storys dann eher zu hochemotionaler Lebensgeschichte um. Die 53-Jähirge erzählte von ihrer Kindheit aus der DDR - und hat da wohl Schlimmes durchlebt.

Dschungelcamp 2021: Djamila Rowe erzählt von dramatischer Kindheitserfahrung - „Vier Jahre weggesperrt“

„Ich war vier Jahre weggesperrt“, beginnt sie ihre Erzählung. Ihre Mutter sei damals in ihrer Kindheit gen Westen abgehauen. Sie wuchs bei ihrer Oma auf, sei später ausgerissen, aber irgendwann von der Stasi aus der Schule geholt und dann weggesperrt worden. „Dann war ich von heute auf morgen weg“, sagt sie. Da ihre Mutter aus der DDR geflohen war, war sie in deren Augen schließlich die Tochter eines Staatsfeindes - und so hätte man sie auch behandelt.

Insgesamt sei sie in fünf verschiedenen Heimen gewesen. „Die Endstation war Jugendwerkhof“, berichtet Djamila. Dort hätte sie bereits mit 14 in in einem Zimmer mit Gittern vor den Fenstern gelebt, wäre jeden Tag im Schichtbetrieb arbeiten gegangen in einer Fabrik. Sie sei dadurch gezwungen gewesen, schnell erwachsen zu werden und ums Überleben zu kämpfen, so Rowe.

Dschungelcamp 2021: Schlimme Kindheitsstory aus der DDR - ihre Mit-Kandidaten sind schockiert

Einfach war die Situation für sie keinesfalls. Denn die Strafen bei Fehlverhalten seien heftig gewesen. Von Haare abrasieren bis verprügelt werden sei alles dabei gewesen. „Alles, was man sich nur vorstellen konnte, um jemanden zu erniedrigen oder seinen Willen zu brechen“, führt der Dschungel-Star weiter aus. Für sie sei daher auch irgendwann der Moment gewesen, an dem es beinahe nicht mehr weiterging - Suizidversuch inklusive. Sie habe probiert, sich mit Metallteilen aus der Fabrik die Pulsadern aufzuschneiden.

Ihre Mitstreiter Filip Pavlovic und Xenia von Sachsen, die ebenfalls eine schlimme Geschichte aus ihrer Vergangenheit erzählen könnte, sind sichtlich geschockt von der Geschichte. „Heftig“, entfährt es Filip. Bei Djamila selber hat die ganze Erfahrung tiefe Narben hinterlassen. „Ich träume heute noch nachts davon“, erzählt sie. Allerdings habe sie dadurch auch sicherlich eine gewisse Stärke erreicht. „Wenn man gefallen ist, dann steht man wieder auf, habe ich gelernt“. (han)

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