Interview mit dem Dschungelkönig

Joey wollte Freundin Heiratsantrag machen

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Nach der Dschungelkrönung ging Joey vor seiner Freundin auf die Knie.

München - War die Freude über den Titel "Dschungelkönig" schuld? Nach seiner Krönung ging Joey vor seiner Freundin auf die Knie. Im Interview mit der tz verrät er, warum er den Heiratsantrag in letzter Sekunde abgebrochen hat.

Millionen TV-Zuschauer verfolgten am Samstagabend, wie der Freisinger Joey Heindle die RTL-Sendung "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" gewonnen hat und den Titel "Dschungelkönig" erlangte. Mit der Krone auf dem Kopf ging er plötzlich vor seiner Freundin auf die Knie. Was dann passierte, erzählt er im Interview. Die tz sprach neun Stunden nach dem Finale mit dem Freisinger.

Joey Heindle: Hallo tz, Grüß Gott.

Guten Morgen, Dschungelkönig Joey!

Heindle: Und, alles gut bei Euch?

Ja, vielen Dank, und bei Ihnen?

Heindle: Ach, schlechtes Wetter in Aus­tralien. Hier ist ein Hurrikan und alles fliegt herum. Aber mir geht’s besonders gut – ich bin Dschungelkönig, und meine Freundin ist auch da!

RTL hat Ihre Freundin einfliegen lassen. Noch in der Sendung sind Sie vor Jacqueline auf die Knie gegangen, jeder hat auf die eine Frage gewartet, die dann doch nicht kam …

Heindle: Ja, ich wollte meiner Freundin einen Heiratsantrag machen. Aber mir ist gerade noch eingefallen, dass ich keine Ringe dabeihabe! Aber das wird bald nachgeholt!

Haben Sie schon Glückwünsche von daheim erreicht?

Heindle: Noch nicht. Ich habe keine Ahnung, ob in Deutschland noch alles steht. Aber ich weiß, dass ich viele Unterstützer habe, und denen will ich Danke sagen – mit Konzerten, Autogrammstunden, allem Drum und Dran.

Werden Sie auch in Freising auftreten?

Heindle: Das Ding ist, dass ich jetzt sehr viel um die Ohren habe. Ich drehe im März einen Fernsehfilm, im Oktober einen fürs Kino (angeblich mit Helmut Berger, d. Red.).

Was haben Sie als Erstes gemacht, als Sie wieder in die Zivilisation kamen?

Heindle: Ich habe mir an der Tankstelle ein Snickers gekauft.

Kein Wunder, als letzte Ekel-Prüfung haben Gerichte wie Straußen-Anus und Schweinesperma auf Sie gewartet.

Heindle: Bäh! Das war der Horror. Aber: Runterschlucken und fertig.

 

Warum, glauben Sie, wollten die Zuschauer Sie als Dschungelkönig?

Heindle: Weil ich so bin, wie ich bin. Weil ich wirklich gekämpft habe und über meine Grenzen gegangen bin. Obwohl ich zehnmal aufhören wollte, habe ich einfach weitergemacht. Ich bin einfach ein verrückter Stiefel, der niemals aufgibt!

Wann fliegen Sie denn wieder heim?

Heindle: Am Montag. Und dann geht es erst mal zu Punkt 6, Stern TV und ach, überall hin.

Dann genießen Sie die letzten Stunden in Australien!

Heindle: Dankeschön. Und ganz liebe Grüße nach München und in jeden Landkreis und wirklich: Thank you very much. Bye!

Interview: Eva Hutter

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