Bluttat in Düsseldorf

DSDS 2018: Kandidat Diego soll Vater niedergestochen haben

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Diego polarisierte bei DSDS 2018 als Kandidat.

Diego polarisierte bei DSDS 2018 als Kandidat. Nach seinem Ausscheiden soll er nun seinen Vater in Düsseldorf niedergestochen haben.

Düsseldorf - Kaum ein anderer Kandidat bei DSDS 2018 polarisierte wie der unberechenbare Diego: Er provozierte, schäkerte und machte sein Ding. Auch klar war: Irgendwas schien mit dem jungen Mann nicht zu stimmen, denn seine Story klang diffus: In seiner Kindheit soll er von der Mafia in Brasilien gekidnappt und nach Deutschland verschleppt worden sein. Nun müsse er nach Amerika zurück. Ganz Los Angeles, ja Amerika kenne ihn. Weil: Er sei der Sohn von 2pac Shakur. Besser gesagt: Einer von 2pacs zahlreichen Söhnen. Im DSDS-Recall in Südafrika kam es zu einem Eklat mit Dieter Bohlen, der ihn daraufhin aus der Sendung warf.

Nach Ausscheiden bei DSDS 2018: Mordkommission ermittelt gegen Diego

Jetzt gibt es offenbar verstörende Neuigkeiten von dem DSDS-Teilnehmer, wie die „Bild“-Zeitung meldet, soll Diego in eine Bluttat verwickelt sein. Ein Sprecher in Düsseldorf bestätige der Ippen-Digital-Zentralredaktion, dass es sich bei dem mutmaßlichen Täter um Diego von DSDS handelt. Nach den bisherigen Ermittlungen der Mordkommission in Düsseldorf hatte ein 20-jähriger Mann an der Wohnungstür des Vaters geklingelt und um Einlass gebeten. Der 67 Jahre alte Vater wollte dies zunächst nicht zulassen, da es bereits in der Vergangenheit zu Streit gekommen war. Zu dieser Zeit hielt sich auch die 18-jährige Tochter in der Wohnung auf, die ihren Vater überzeugte, dem Bruder den Zugang zur Wohnung zu gewähren. In der Wohnung gerieten die beiden Männer dann jedoch erneut in Streit, der eskalierte. Als die Schwester sich kurz im Hausflur befand, schlug der 20-Jährige die Tür zu und griff in der Wohnung seinen Vater mit einem Messer an. Die Polizei in Düsseldorf gab dazu eine Pressemitteilung heraus

Diego nach Messerattacke im Gebüsch versteckt

Bei dem Täter soll es sich laut "Bild"-Infos um Kwabena A. (25) handeln. Weil der Sänger psychisch krank ist, hatte ihm RTL zu seinem Schutz einen Künstlernamen (Diego) und ein anderes Alter verpasst. Bei dem Opfer soll es sich um den Vater des Sängers handeln. A. wurde laut Polizeibericht an der Straße festgenommen. Er hatte sich in einem Gebüsch versteckt. Warum es zu der Tat kam, ist unklar. 

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Diego sticht Vater nieder: Die Pressmitteilung der Polizei im Wortlaut:

Wegen eines versuchten Tötungsdelikts auf der Kaldenberger Straße in Holthausen ermittelt seit gestern Nacht die "MK Kaldenberger". Ein 20 Jahre alter Mann steht im Verdacht in der der Wohnung seinen Vater mit einem Messer schwer verletzt zu haben und dann geflohen zu sein. Er konnte im Zuge der Fahndung in der Nähe gestellt und festgenommen werden.

Nach den bisherigen Ermittlungen der Mordkommission hatte der 20 Jahre alte Sohn an der Wohnungstür des Vaters geklingelt und um Einlass gebeten. Der 67 Jahre alte Vater wollte dies zunächst nicht zulassen, da es bereits in der Vergangenheit zu Streit gekommen war. Zu dieser Zeit hielt sich auch die 18-jährige Tochter in der Wohnung auf, die ihren Vater überzeugte, dem Bruder den Zugang zur Wohnung zu gewähren. In der Wohnung gerieten die beiden Männer dann jedoch erneut in Streit. Als die Schwester sich kurz im Hausflur befand, schlug der 20-Jährige die Tür zu und griff sodann in der Wohnung seinen Vater mit einem Messer an. Danach lief er in den Hausflur, an seiner Schwester vorbei und flüchtete auf die Straße. Die 18-Jährige fand den Vater schwer verletzt in der Wohnung vor und verständigte sofort die Polizei. Im Zuge der sofort eingeleiteten Fahndung konnte der Flüchtige an der Straße Am Falder /Itterstraße festgenommen werden. Er hatte sich in einem Gebüsch versteckt. Zuvor hatte er sich noch seiner blutverschmierten Kleidung entledigt. Diese wurde von den Polizisten sichergestellt.

Der schwer verletzte 67-Jährige wird stationär in einer Klinik versorgt. Es besteht laut Auskunft der Ärzte keine Lebensgefahr mehr.

Zurzeit gehen die Ermittler sowie die Staatsanwältin von einem versuchten Tötungsdelikt aus. Der 20-Jährige ist bereits psychisch auffällig geworden, sodass die zuständige Staatsanwältin, Britta Zur, nun eine entsprechende Begutachtung des Tatverdächtigen in Auftrag geben wird. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

es/Matthias Kernstock

Mehr über Diego lesen Sie im Kandidaten-Portrait.

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