Einschaltquoten

EM-Finale dominiert - Münster-„Tatort“ nicht übel

Sieger!
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Italiens Spieler jubeln nach dem gewonnen Elfmeterschießen mit ihrem Torhüter Gianluigi Donnarumma.

20,90 Millionen ZUschauer sahen das EM-Finale, das waren 64,4 Prozent Marktanteil. Dagegen konnte die Wiederholung eines Münster-„Tatorts“ einen Achtungserfolg verbuchen.

Berlin - Der Münster-„Tatort“ ist am Sonntagabend zur besten Sendezeit die einzige ernstzunehmende Alternative zum EM-Finale gewesen - zumindest wenn man die Zuschauerzahl betrachtet. Immerhin 5,99 Millionen (18,6 Prozent) schalteten ab 20.15 Uhr im Ersten durchschnittlich die Episode „Spieglein, Spieglein“ mit Axel Prahl und Jan Josef Liefers ein. Die Folge war 2019 erstmals gelaufen.

Uneinholbar setzte sich derweil die Fußball-Europameisterschaft an die Spitze. 20,90 Millionen (64,4 Prozent) verfolgten zum Abschluss der EM ab 21 Uhr im ZDF den Sieg Italiens gegen England im Elfmeterschießen.

Die übrigen Sender mussten da kleine Brötchen backen. Am stärksten hielt sich noch ProSieben. Dort erreichte der amerikanische Actionfilm „Terminator: Genisys“ mit Arnold Schwarzenegger, Jason Clarke und Emilia Clarke 1,02 Millionen (3,1 Prozent). RTL strahlte den Musicalfilm „Mamma Mia! Here We Go Again“ mit Meryl Streep, Amanda Seyfried und Pierce Brosnan aus, das holten sich 920 000 Fans (2,8 Prozent) ins Haus.

Die Romantikkomödie „Love Vegas“ auf Sat.1 mit Cameron Diaz und Ashton Kutcher guckten 540 000 Männer und Frauen (1,6 Prozent). Für die Kabel-eins-Berufsdoku „Trucker Babes - 400 PS in Frauenhand“ konnten sich 500 000 Menschen (1,5 Prozent) erwärmen.

RTLzwei hatte den amerikanischen Social-Media-Thriller „The Circle“ mit Emma Watson und Tom Hanks im Programm, 430 000 Leute (1,3 Prozent) waren an den Bildschirmen dabei. Die Vox-Stylingshow „Promi Shopping Queen“ hatte 300 000 Zuschauerinnen und Zuschauer (0,9 Prozent). dpa

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