Alle Länder, alle Songs

ESC 2018: Das waren die Kandidaten des Eurovision Song Contests in Lissabon

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Michael Schulte tritt für Deutschland an.

Das Finale des Eurovision Song Contests fand in Lissabon statt. Welche Länder waren dabei? Die Kandidaten und ihre Songs zum ESC 2018 im Überblick.

Update: Wahnsinn! Damit war nicht zu rechnen. Bereits früh zeichnete sich ab, dass Michael Schulte die deutsche ESC-Seuchen-Serie beenden würde, doch dass am Ende sogar der vierte Platz rausspringen würde, war dann doch eine tolle Überraschung. Schulte legte beim ESC 2018 einen runden Auftritt hin und berührte mit seinem Song die Herzen der Zuschauer und auch der Jury.  

Lissabon - Das Motto des diesjährigen Eurovision Song Contests in Lissabon lautet „All Aboard“ (zu Deutsch: „Alle an Bord“): Der Aufruf gilt als Anlehnung an Portugals Lage am Meer, insbesondere aber auch als Ausdruck der Vielfältigkeit der ESC-Mitgliedsstaaten. Wie in jedem Jahr soll es der Eurovision Song Contest schaffen, die unterschiedlichsten Länder mit einer außergewöhnlichen Show musikalisch zusammenzubringen. 

Doch auch 2018 sind nicht alle möglichen Teilnehmerstaaten beim ESC in Lissabon vertreten. Wir klären, wer im Halbfinale gegeneinander antritt, wer bereits für das Finale qualifiziert ist und welche Länder von vorneherein die Teilnahme abgesagt haben: die Teilnehmer des ESC 2018 im Überblick.

ESC 2018: So läuft der diesjährige Eurovision Song Contests in Lissabon ab

Am Dienstag um 21 Uhr wurde das erste Halbfinale des diesjährigen ESC ausgetragen, das zweite Halbfinale am Donnerstag statt. Die jeweils zehn bestplatzierten Länder dürfen dann im Finaleantreten. Die sogenannten „Big Five“ plus das Gastgeberland Portugal sind bereits für das Finale qualifiziert und dürfen sich bei der Abstimmung in den Halbfinals beteiligen.

ESC 2018: Diese Länder waren im ersten Halbfinale

Land

Teilnehmer

Song

Aserbaidschan

Aisel

X My Heart

Island

Ari Olafsson

Our Choice

Albanien

Eugent Bushpepa

Mall

Belgien

Sennek

A Matter of Time

Tschechien

Mikolas Josef

Lie to Me

Litauen

leva Zasimauskaitè

When We`re Old

Israel

Netta Barzilai

Toy

Weißrussland

ALEKSEEV

Forever

Estland

Elina Netsajeva

La forza

Bulgarien

Equinox

Bones

Mazedonien

Eye Cue

Lost and Found

Kroatien

Franka Batelic

Crazy

Österreich

Cesár Sampson

Nobody but You

Griechenland

Gianna Terzi

Oneiro Mou

Finnland

Saara Aalto

Monsters

Armenien

Sewak Chanaghjan

Qami

Schweiz

ZiBBZ

Stones

Irland

Ryan O`Shaughnessy

Together

Zypern

Eleni Foureira

Fuego

ESC 2018: Diese Länder waren im zweiten Halbfinale

Land

Teilnehmer

Song

Norwegen

Alexander Rybak

That‘s how you write a song

Rumänien

The Humans

Goodbye

Serbien

Sanja Ilic und Balkanika

Nova Deca

San Marino

Jessika feat. Jenifer Brening

Who we are

Dänemark

Rasmussen

Higher Ground

Russland

Julija Samoilowa

I won‘t break

Moldau

DoReDoS

My lucky day

Niederlande

Waylon

Outlaw in ‘em

Australien

Jessica Mauboy

We got love

Georgien

Ethno-Jazz Band Iriao

For you

Polen

Gromee feat. Lukas Meijer

Light me up

Malta

Christabelle

Taboo

Ungarn

AWS

Viyzlát Nyár

Lettland

Laura Rizzotto

Funny Girl

Schweden

Benjamin Ingrosso

Dance you off

Montenegro

Vanja Radovanovic

Inje

Slowenien

Lea Sirk

Hvala, Ne!

Ukraine

MELOVIN

Under the ladder

ESC 2018: Diese Länder sind für das Finale qualifiziert

Für den ESC gilt: Die sogenannten „Big Five“, also Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und das Vereinigte Königreich, dürfen stets im Finale antreten ohne sich im Halbfinale dafür qualifizieren zu müssen. Auch das jeweilige Gastgeberland - 2018 ist es Portugal - bekommt ist automatisch für das ESC-Finale qualifiziert. Für Deutschland tritt in diesem Jahr Michael Schulte beim ESC 2018 an, der sich mit seinem Song „You let me walk alone“ im deutschen ESC-Vorentscheid gegen die anderen Bewerber durchsetzen konnte. Nach dem Sieg Schultes beim Vorentscheid hatte es fiese Klau-Vorwürfe zu seinem Sieger-Song gegeben.

Hinweis: Gefettete Länder haben sich über das Halbfinale (8. und 10. Mai) für das Finale qualifiziert. 

Land

Teilnehmer

Song

Platzierung

Punkte

Portugal

Cláudia Pascoal

O Jardim

26

39

Frankreich

Madame Monsieur

Mercy

13

173

Italien

Ermal Meta und Fabrizio Moro

Non mi avete fatto niente

5

308

Deutschland

Michael Schulte

You let me walk alone

4

340

Spanien

Alfred und Amaia

Tu canción

23

61

Vereinigtes Königreich

SuRie

Storm

24

48

Österreich

Cesár Sampson

Nobody but You

3

340

Estland

Elina Netsajeva

La forza

8

245

Zypern

Eleni Foureira

Fuego

2

436

Litauen

leva Zasimauskaitè

When We`re Old

12

181

Israel

Netta Barzilai

Toy

1

529

Tschechien

Mikolas Josef

Lie to me

6

281

Bulgarien

Equinox

Bones

14

166

Albanien

Eugent Bushpepa

Mall

11

184

Finnland

Saara Aalto

Monsters

25

46

Irland

Ryan O`Shaughnessy

Together

16

136

Norwegen

Alexander Rybak

That‘s how you write a song

15

144

Serbien

Sanja Ilic und Balkanika

Nova Deca

19

113

Dänemark

Rasmussen

Higher Ground

9

226

Moldau

DoReDoS

My lucky day

10

209

Niederlande

Waylon

Outlaw in ‘em

18

121

Australien

Jessica Mauboy

We got love

20

99

Ungarn

AWS

Viyzlát Nyár

21

92

Schweden

Benjamin Ingrosso

Dance you off

7

274

Slowenien

Lea Sirk

Hvala, Ne!

22

64

Ukraine

MELOVIN

Under the ladder

17

130

Die Startreihenfolge beim Eurovision Song Contest steht fest: Auf tz.de* erfahren Sie, wann Deutschland dran ist.

ESC 2018: Welche Länder nehmen nicht am Eurovision Song Contest teil? 

Andorra, Bosnien und Herzegowina und Luxemburg sagten ihre Teilnahme aus finanziellen Gründen ab. Auch Marocco, Monaco und die Slowakei sind in diesem Jahr wieder nicht beim ESC dabei. Genauso kehrt auch die Türkei 2018 nicht zum Eurovision Song Contest zurück – das gab Regierungssprecher Bekir Bozdag 2017 bekannt.

ESC 2018: Welche Sender übertragen heute den Eurovision Song Contest?

Das Finale findet heute um 21 Uhr statt. In Deutschland übernimmt die ARD die Übertragung des Finales mit Kommentator Peter Urban und Barbara Schöneberger als deutscher Punktesprecherin. Der ESC kann am Abend der Show auch im Live-Stream der ARD verfolgt werden.

In Österreich sendet ORF eins, in der Schweiz SRF 2 das ESC-Finale. Die Show in Lissabon wird im Übrigen von vier Frauen moderiert: Filomena Cautela, Silvia Alberto, Daniela Ruah und Catarina Furtado werden die Zuschauer aus aller Welt durch die Show führen.

Weitere Infos zur Ausstrahlung im TV sowie im Live-Stream erhalten Sie hier.

Lesen Sie dazu auch: Bühne beim ESC-Vorentscheid sorgt für Verwunderung

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