Der Eurovision Song Contest in Rotterdam

ESC 2021: Ex-Teilnehmer lässt hinter Kulissen schauen - und lüftet pikantes Sieger-Geheimnis

Sänger Cesár Sampson erreichte beim Eurovision Song Contest 2018 den dritten Platz für Österreich
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Sänger Cesár Sampson erreichte beim Eurovision Song Contest 2018 den dritten Platz für Österreich

Am 22. Mai steigt zum 65. Mal der Eurovision Song Contest. Nun plaudert ein ehemaliger ESC-Teilnehmer ein pikantes Geheimnis aus.

Rotterdam - 26 Länder treten beim heutigen ESC-Finale in Rotterdam an. Für Deutschland geht Jendrik mit „I don‘t feel hate“ an den Start. Proben, Proben, Proben - die Musikacts bereiten sich derzeit auf ihre Performance vor. Wie es hinter den Kulissen lief, weiß zumindest ein ehemaliger Teilnehmer: Cesár Sampson. Der 37-Jährige vertrat Österreich 2018 beim Eurovision Song Contest. Nun plaudert der Sänger ein paar Geheimnisse aus und lässt die ESC-Fans mal hinter die Kulissen schauen.

ESC 2021: Cesár Sampson verrät pikantes Geheimnis: Das sind die Kriterien des ESCs

Cesár Sampson schaffte es beim ESC 2018 in Lissabon zwar nicht auf Platz eins - jedoch mit seinem Song „Nobody but you“ auf Platz drei. Eine gute Leistung also! So will der 37-Jährige wissen, welche fünf Kriterien man erfüllen muss, um beim ESC ganz sicher weit vorne zu landen. So erklärt der Sänger dem österreichischen Portal imland.at, dass Teilnehmer:innen diese Eigenschaften erfüllen sollten. Kriterium eins: Das Lied muss tanzbar sein: „Sieht man sich die Top 10 der letzten fünf Jahre an, fällt eine überwältigende Mehrheit in die Kategorie ‚kontemporärer Uptempo Song‘. Also zeitgenössische, tanzbare Mucke“, so Sampson.

Kriterium zwei: „Wovon handeln erfolgreiche Eurovision-Songs? Love Love Love. Bei fast der Hälfte aller Top 10 Songs der letzten Jahre geht es um verschiedene Stadien der nicht-platonischen Annäherung“, ist der Sänger sich sicher. Bei Kriterium Nummer drei erzählt er: „Wer siegen will, sollte in einer Moll-Tonart schreiben. Seit 2000 kann man die Anzahl an Gewinnern in Dur an einer Hand abzählen“, gibt der 37-Jährige zu.

ESC 2021: Bands kommen bei Eurovision Song Contest nicht gut an

Auch wenn Bands immer ein Hit-Potenzial haben - bei ESC ist es leider das Gegenteil. Vermutet zumindest Cesár Sampson. So sollen Solo-Künstler und Künstlerinnen mehr Chancen haben als eine Band, die antritt. Dann werden wir sehen, wie die Band Måneskin für Italien beim ESC 2021 abschneiden wird. Beim letzten Kriterium geht es um den Bühnen-Effekt. „Altbewährte Bühneneffekte wie riesige Ethno-Trommeln, zum Song tanzende Hochseilakrobaten und Echtzeit-Sandmaler treffen auch nicht mehr auf tosenden Applaus“, ist er sich ziemlich sicher. Zumindest sind beim ESC-Finale 2021 viele Bühneneffekte vorhanden. Wie die dem ehemaligen drittplatzierten wohl das Finale gefallen wird? Den Eurovision Song Contest können Sie heute Abend ab 21 Uhr im Ersten anschauen - oder unseren ESC-Finale-Ticker mitverfolgen.

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