„Mittlerweile zu alt dafür“: Schlagerstar Claudia Jung wollte beim Karrierestart zum ESC

Claudia Jung ist seit vielen Jahren im Schlagerbusiness erfolgreich. Am „Eurovision Songcontest“ hat die 58-Jährige allerdings nie teilgenommen. Es war mal ihr großer Traum, wie sie in „Riverboat“ gesteht.
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Eurovision Song Contest

Jedes Jahr aufs Neue zieht der Eurovision Song Contest (kurz: ESC) Fans aus aller Welt mit verschiedenen Musik-Acts in den Bann. Zum ersten Mal wurde das Event, was im schweizerischen Tessin stattfand, am 24. Mai 1956 ausgestrahlt. Damals allerdings noch unter dem Originaltitel „Grand Prix Eurovision de la Chanson“. Unter den sieben teilnehmenden europäischen Ländern konnte die Schweiz schließlich den ersten ESC-Sieg im eigenen Land verbuchen. Inzwischen nehmen mehr als 40 Nationen teil, und das nicht nur aus Europa: auch für Australien gehen Künstlerinnen und Künstler regelmäßig an den Start. Das Finale wird jeweils in dem Land der Siegerin oder des Siegers aus dem Vorjahr ausgetragen. Deutschland hatte im ESC bislang erst zweimal Erfolg: 1982 überzeugte die Sängerin Nicole mit „Ein bisschen Frieden“, ganze 28 Jahre war es 2010 Lena Meyer-Landrut mit dem Pop-Song „Satellite“. Aufgrund der Corona-Pandemie musste der beliebte Songcontest im Jahr 2020 erstmals in seiner Geschichte abgesagt werden und konnte nicht, wie geplant in den Niederlanden stattfinden. 2022 ist Italien das Gastgeberland.

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Eurovision Song Contest

Jedes Jahr aufs Neue begeistert der Eurovision Song Contest (kurz: ESC) mit seinen musikalischen Darbietungen zahlreiche Menschen auch über die Grenzen Europas hinaus. Beim ESC vertreten bereits seit den 50er Jahren verschiedene Künstlerinnen und Künstler ihr Land.

Das muss man zum Eurovision Song Contest (ESC) wissen:

• Art der Veranstaltung: Musikwettbewerb
• Originaltitel: Grand Prix Eurovision de la Chanson
• Erstausstrahlung: 24. Mai 1956
• Veranstalter: Europäische Rundfunkunion (EBU)

Nach einer Idee des Schweizer Journalisten Marcel Bezençon folgte die Erstausstrahlung am 24. Mai 1956 im schweizerischen Tessin. Bezençon war zu dieser Zeit noch Vorsitzender der Programmkommission der Europäischen Rundfunkunion (EBU).

ESC: So entwickelte sich der Eurovision Song Contest

1956 trug der Wettbewerb noch den Originaltitel „Grand Prix Eurovision de la Chanson“. Unter den sieben teilnehmenden europäischen Ländern konnte die Schweiz schließlich den ersten ESC-Sieg in der Geschichte des ESC verbuchen. Doch es blieb nicht lange nur bei sieben Ländern: Von Jahr zu Jahr stieg die Zahl der teilnehmenden Nationen.

Alle Mitglieder der EBU sind bis heute berechtigt, am ESC teilzunehmen. Dazu zählen allerdings auch nichteuropäische Staaten, wie Israel, Aserbaidschan, Georgien und Armenien. Eine Teilnahme ist jedoch nicht verpflichtend.

Welche Länder am ESC 2022 teilnehmen

Mehr als 40 Nationen nehmen mittlerweile am Eurovision Song Contest teil, und das nicht nur aus Europa: auch für Australien gehen Künstlerinnen und Künstler regelmäßig an den Start.

Aufgrund der Corona-Pandemie musste der Musikwettbewerb im Jahr 2020 erstmals in seiner Geschichte abgesagt werden. Er konnte dementsprechend nicht wie geplant in den Niederlanden stattfinden. 2021 traten dann wieder viele internationale Musik-Acts für ihr Land auf die Bühne.

Auch 2022 buhlen folgende ESC-Teilnehmerinnen und Teilnehmer um den Sieg:

• Albanien: Ronela Hajati („Sekret“)
• Armenien: Rosa Linn („Snap“)
• Aserbaidschan: Nadir Rustamli („Fade To Black“)
• Australien: Sheldon Riley („Not The Same”)
• Belgien: Jérémie Makiese („Miss You“)
• Bulgarien: Intelligent Music Project („Intention“)
• Dänemark: Reddi („The Show“)
• Deutschland: Malik Harris („Rockstars)
• Estland: Stefan („Hope“)
• Finnland: The Rasmus („Jezebel“)
• Frankreich: Alvan & Ahez („Fulenn“)
• Georgien: Circus Mircus („Lock Me In”)
• Griechenland: Amanda Georgiadi Tenfjord („Die Together“)
• Großbritannien: Sam Ryder („Space Man“)
• Irland: Brooke („That’s Rich“)
• Island: Systur („Með Hækkandi Sól“)
• Israel: Michael Ben David („I.M“)
• Italien: Mahmood & Blanco („Brividi“)
• Kroatien: Mia Dimšić („Guilty Pleasure“)
• Lettland: Citi Zēni („Eat Your Salad“)
• Litauen: Monika Liu („Sentimentai“)
• Malta: Emma Muscat („I Am What I Am”)
• Moldau: Zdob și Zdub & Fraţii Advahov („Trenulețul“)
• Montenegro: Vladana („Breathe“)
• Niederlande: S10 („De Diepte“)
• Nordmazedonien: Andrea („Circles“)
• Norwegen: Subwoolfer („Give That Wolf A Banana”)
• Österreich: LUM!X & Pia Maria („Halo”)
• Polen: Ochman („River“)
• Portugal: Maro („Saudade, Saudade“)
• Rumänien: WRS („Llàmame“)
• San Marino: Achille Lauro („Stripper“)
• Schweden: Cornelia Jakobs („Hold Me Closer”)
• Schweiz: Marius Bear („Boys Do Cry”)
• Serbien: Konstrakta („In Corpore Sano“)
• Slowenien: LPS („Disko“)
• Spanien: Chanel („SloMo“)
• Tschechische Republik: We Are Domi („Lights Off“)
• Ukraine: Kalush Orchestra („Stefania“)
• Zypern: Andromache („Ela“)

Zunächst müssen die 40 teilnehmenden Nationen sich im Halbfinale für das endgültige Finale qualifizieren, indem sie die Jury von sich überzeugen. Diese finden jeweils am 10. und 12. Mai 2022 statt. Fünf Länder sind bereits vorab für die Teilnahme im Finale qualifiziert. Dazu zählen neben dem jeweiligen Gastgeberland Deutschland, Großbritannien, Spanien und Frankreich.

In Turin (Italien) findet 2022 das ESC-Finale statt

Die italienische Rockband Måneskin holte mit dem Song „Zitti e buoni“ im Jahr 2021 den Sieg nach Italien. Deshalb findet das ESC-Finale 2022 unter dem Motto “The Sound of Beauty” am 14. Mai in Turin statt. Inspiriert worden sei das Motto unter anderem von den für Norditalien bekannten italienischen Gärten, die an Mandalas erinnern.

Der 66. Eurovision Song Contest findet in der Mehrzweckhalle Pala Alpitour statt, die Platz für mehr als 12.000 ESC-Fans bietet. Nach 1965 in Neapel und 1990 in Rom ist Turin nun die dritte italienische Stadt, die den weltweit größten Musikwettbewerb austrägt.

Das ist das Moderatorenteam beim ESC-Finale 2022

Sängerin Laura Pausini, der TV-Moderator Alessandro Cattelan undder britisch-libanesische Musiker Michael Holbrook werden die Show moderieren. Pausini zählt zu den erfolgreichsten Stimmen Italiens und wurde bereits mehrfach mit einem Grammy ausgezeichnet. Cattelan ist ein italienischer Star-Moderator, der seit zwanzig Jahren durch verschiedene Shows führt. Seit dem Jahr 2011 moderiert er unter anderem die Talentshow “X-Factor”.

Das Trio komplett macht Pop-Sänger Holbrook, der unter seinem Künstlernamen Mika bekannt ist. Mit “Grace Kelly” oder “Relax, Take It Easy” schuf der Musiker bereits international erfolgreiche Hits. Privat bekennt er sich als großer ESC-Fan und verfolge den Contest seit seiner frühen Kindheit. Teil des Moderatoren-Teams 2022 zu sein, bezeichnete er als “aufregende Ehre”.

Wo kann man das ESC-Finale 2022 verfolgen?

Der Eurovision Song Contest wird, wie bereits in den Vorjahren, am Samstag (14. Mai) um 21 Uhr starten und dauert in der Regel zwischen 120 und 240 Minuten. Verfolgt werden kann das Event vom deutschen Publikum wie folgt:

• “Countdown für Turin” - 20.15 Uhr live (ARD, ONE, ARD Mediathek)
• “ESC-Finale 2022” - 21 Uhr live (ARD, ONE, ARD Mediathek, Deutsche Welle)

Barbara Schöneberger wird bis um 21 Uhr den “Countdown für Turin” moderieren. Zudem bietet die Website eurovision.de einen kostenlosen Live-Stream an. Auch finden unter bestimmten Corona-Bedingungen Public Viewings statt, beispielsweise in Berlin, Frankfurt, Köln oder München.

Nachdem alle teilnehmenden Länder in der Show einmal aufgetreten sind, können die Jury und das internationale Publikum für ihre Favoritinnen und Favoriten abstimmen. Anschließend beginnt die spannende Phase: Die gesammelten Punkte werden am Ende der Sendung live bekannt gegeben.

So schlug sich Deutschland bisher im ESC

Seit 1956 nimmt Deutschland jedes Jahr am Eurovision Song Contest teil und ist damit das Land mit den meisten Teilnahmen. Der Erfolg ist trotz allem recht übersichtlich, denn Deutschland konnte den ESC bislang erst zweimal gewinnen: 1982 überzeugte die Sängerin Nicole mit „Ein bisschen Frieden“, ganze 28 Jahre war es 2010 Lena Meyer-Landrut mit dem Pop-Song „Satellite“. Im Jahr 2018 erzielte Deutschland einen persönlichen Rekord in der Gesamtpunktzahl: Trotz 340 Punkten belegte der Sänger Michael Schulte mit seiner Ballade „You Let Me Walk Alone“ den vierten Platz.

Die Hoffnung liegt 2022 auf Malik Harris, der mit dem Lied „Rockstars“ für Deutschland antreten wird. Der 24-Jährige setzte sich im deutschen Vorentscheid der ARD gegen fünf Konkurrentinnen und Konkurrenten durch und wird für den 14. Mai nach Turin reisen. (Alina Schröder, Stand: 27.04.2022)

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