Im Alter von 84 Jahren 

Ex-Sprecher der „Tagesschau“ verstorben - Kollegen nehmen Abschied

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Wilhelm Wieben moderiert im Studio die "Tagesschau". Der ehemalige Sprecher ist tot.

25 Jahre lang präsentierte er als Sprecher die Nachrichten der Tagesschau, nun ist Wilhelm Wieben im Alter von 84 Jahren verstorben. Auch ehemalige Kollegen nehmen nun Abschied.

Update 16.00 Uhr: Wie die ARD am Donnerstag mitteilte, ist der ehemalige „Tagesschau“-Sprecher Wilhelm Wieben im Alter von 84 Jahren gestorben. 25 Jahre lang war er das Gesicht der Nachrichtensendung. Nun melden sich auch ehemalige Kollegen und Wegbegleiter zum Tod der TV-Ikone zu Wort. 

Sein ehemaliger „Tagesschau“-Kollege Jo Brauner (81) bezeichnet Wieben gegenüber der Deutschen Presse-Agentur als „distanziert herzlich“. Das sei für seinen Beruf auch von Vorteil gewesen. „Ich mochte seine Korrektheit“, meint Brauner weiter. Auch der NDR-Intendant Lutz Marmor findet bewegende Worte. „Wilhelm Wieben gehörte zu den prägenden deutschen Fernsehpersönlichkeiten, immer freundlich, zugewandt und nah bei den Zuschauerinnen und Zuschauern“, so Marmor gegenüber der Nachrichtenagentur. Er sei außerdem „stets seriös, kompetent und hochprofessionell“ gewesen und habe so als „Tagesschau“-Sprecher Generationen begleitet. „Wir werden ihn vermissen“, meint der NDR-Intendant. 

Im Oktober ist Synchronsprecher Bernd Rumpf, der einem berühmten Harry Potter-Schauspieler seine Stimme lieh, gestorben. 

Er war 25 Jahre lang das Gesicht der „Tagesschau“: Ex-Sprecher verstorben

Unsere Ursprungsmeldung vom 13. Juni, 13.40 Uhr: Hamburg - 25 Jahre lang präsentierte er als Sprecher die Nachrichten in der Tagesschau, nun ist Wilhelm Wieben im Alter von 84 Jahren verstorben. Die ARD veröffentlichte am Donnerstag ein Statement und bestätigte darin den Tod des Sprechers. 

Wilhelm Wieben ist tot: Ex-Tagesschau-Sprecher gestorben

Wieben arbeitete bereits seit 1966 in der Redaktion der Tagesschau, seit 1973 stand er dann auch vor der Kamera. 1998 hatte er seinen letzten Einsatz für die Tagesschau. In seiner letzten 20 Uhr Sendung verabschiedete sich Wieben mit den Worten: „Wir melden uns wieder um 22:30 Uhr mit den tagesthemen“. Über seine Zeit bei der ARD erklärte er kurz nach seinem Abschied: „Kein Bedauern, dass es nicht mehr ist, wie es nun so viele Jahre gewesen ist.“

Die ARD erklärt in dem Statement: „Wieben selbst war immer ‚akzeptabel‘ gekleidet. 1983 wurde er deshalb vom Deutschen Mode-Institut als ‚Krawattenmann des Jahres‘. Und so behalten ihn viele auch in Erinnerung: Korrekt, sachlich, stilsicher.“ Woran Wieben verstarb, ist noch nicht bekannt. 

Video: 25 Jahre lang ARD-Gesicht: Ex-Tagesschau-Sprecher Wilhelm Wieben ist tot

Der ehemalige französische Staatspräsident Jacques Chirac war ein Zeitgenosse von Wieben. Er verstarb nach langer Krankheit im Alter von 86 Jahren. 

Die Musikwelt trauert währenddessen um Wolfram Eicke. Der Partner von Kinderlieder-Sänger Rolf Zuckowski ist in der Ostsee ertrunken. Nach dem Tod von Formel-1-Legende Niki Lauda herrscht Entsetzen über Zwischenfälle am Sarg bei der Trauerfeier. 

Er war ein Publikumsliebling, der nicht nur als Schauspieler eine erfolgreiche Karriere hinlegte. Nun ist der Synchronsprecher eines berühmten Schauspielers überraschend verstorben.

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