Kult-Moderator als Souffleur

„FameMaker“: Geheimnis gelüftet - Wie Stefan Raab bei seiner neuen Musik-Show dabei ist

Am 17. September startet bei ProSieben Stefan Raabs neuestes Werk „FameMaker“. Der Kult-Moderator wird - wenn auch nicht physisch - bei der Musik-Show anwesend sein.

  • Am 17. September startet bei ProSieben „FameMaker“.
  • Die neue Musik-Show stammt aus der Feder von Stefan Raab.
  • Der Kult-Moderator wird zwar nicht zu sehen sein, dabei ist er aber dennoch.

München - Obwohl Stefan Raab vor Jahren aus dem Fernsehen zurückgezogen hatte, wird er von seinen Fans immer noch vergöttert. Im TV ist er zwar nicht mehr zu sehen, im Geschäft ist er allerdings nach wie vor. Mit seiner Produktionsfirma Raab TV produziert der 54-Jährige „Das Ding des Jahres“, „Schlag den Besten“ oder „Free European Song Contest“, um nur einige Formate zu nennen.

FameMaker (ProSieben): Stefan Raab hatte Idee zu neuer Musik-Show

Raabs neuestes Werk ist ab dem 17. September 2020 zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr bei ProSieben zu sehen: „FameMaker“. In der Musik-Show, die im August 2020 produziert wurde, performen Kandidaten unter einer schalldichten Kuppel. Die Juroren - die Comedians Carolin Kebekus, Luke Mockridge und Teddy Teclebrhan - können sie nur sehen, aber nicht hören, müssen aber anhand des optischen Eindrucks entscheiden, ob jemand weiter kommt oder nicht. Zieht einer am Hebel, öffnet sich die mehr als drei Tonnen schwere Kuppel. Mit dem letztlich ausgewählten Kandidaten muss der jeweilige Juror einen Song für das Finale machen. Moderiert wird die Show von ESC-Sieger Tom Neuwirth alias Conchita Wurst.

Musik und Wettbewerb, das ist genau Raabs Ding. Grund genug für die Fans wieder zu spekulieren, ob ihr Idol nicht doch endlich wieder live im Fernsehen zu sehen sein wird. Spekulationen gab es bei seinen letzten Produktionen immer wieder, stets wurden die Zuschauer enttäuscht. Und auch in „FameMaker“, wo es bei den Aufzeichnungen eine Panne gab, sieht es düster aus. „Ich glaube, ich kann vorweg nehmen: Er wird nicht unter der Kuppel auftreten. In keiner der Sendungen“, sagte ProSieben-Chef Daniel Rosemann.

FameMaker (ProSieben): Stefan Raab flüstert Jury Anweisungen ins Ohr

Also wieder nix. Oder doch? Naja, so halb. Raab, der bei den Dreharbeiten anwesend war, wird während der Show doch irgendwie dabei sein - wenn auch nicht physisch. Er zieht sozusagen im Hintergrund die Fäden. Luke Mockridge verriet, dass die Juroren Anweisungen von Raab erhalten. „Es ist so, dass wir während der Aufzeichnung einen kleinen Knopf im Ohr haben, wo man zum Beispiel die Regie hören kann, die uns sagt, wer jetzt reden soll oder ob es eine Werbeunterbrechung gibt“, sagte Mockridge der Bild.

Dabei scherzte er, dass „leider“ auch Raab so ein Mikrofon habe und er „uns im Minutentakt irgendwelche schlechten Gags, die selbst bei TV Total nicht gelaufen wären, ins Ohr“ flüsterte. Vom Kult-Moderator und der Show sei er dennoch angetan: „Das war eine schöne Erfahrung, wenn man wie ich, im Alter von 13 Jahren eine Show wie TV Total schaut und Stefan Raab als Legende wahrnimmt.“ (mt)

Eine andere TV-Moderatorin machte indessen Schluss und hetzte gegen ihren Arbeitgeber.

Rubriklistenbild: © Matthias Balk/picture alliance

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