Blick hinter die Kulissen

„First Dates“: Restaurant-Fake und irre Regeln für Vox-Kandidaten in Kuppelshow

Roland Trettl moderiert „First Dates - Ein Tisch für zwei“.
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Die Vox-Show „First Dates“

„First Dates“ auf Vox gehört zu den beliebtesten TV-Shows am frühen Abend. Doch was viele Zuschauer nicht wissen: Für die Kandidaten gibt es strenge Regeln!

Köln - Die Dating-Show „First Dates - ein Date für Zwei“, die seit 2018 viele Zuschauer anzieht, zählt zu den erfolgreichsten Abendsendungen des Privatsenders Vox. Jeden Dienstag von 18 bis 19 Uhr treffen sich in der Show zwei Kandidaten auf ein Blinddate in einem Restaurant und müssen nach einem gemeinsamen Essen entscheiden, ob sie an einem Wiedersehen ohne Zuschauer interessiert sind. Was für die Zuschauer wie ein entspanntes Dinner wirkt, kommt jedoch mit einigen Regeln, an die sich die Kandidaten strikt zu halten haben.

First Dates (Vox): Restaurant-Fake bei Kuppelshow

Wie den meisten „First-Dates“-Fans mittlerweile bekannt sein wird, ist das Restaurant, in welchem die Folgen der erfolgreichen TV-Show gedreht werden, nicht für private Treffen buchbar. Das Restaurant wurde bei Entstehung der Show in einer Lagerhalle errichtet. Die anderen Restaurantbesucher sind also Statisten oder Teil des Dreh-Teams.

Nach einem aufwendigen Bewerbungsprozess werden alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Show auf Kosten der Produktion nach Köln geflogen, wo sie zum Drehtermin vom Showmaster und Sternekoch Roland Trettl empfangen werden.

„First Dates“ (Vox): Strenge Regeln für Kandidaten

Nach Informationen von Bild.de werden die Kandidaten vor dem Drehstart auf allen ihren Wegen ständig begleitet - nicht einmal auf dem Klo und in den Umkleiden sind sie alleine! Denn: Sie sollen sich auf keinen Fall vorher begegnen oder absprechen können, damit es auch für die Kandidaten bis zum Treffen eine Überraschung bleibt, wer ihr Blinddate sein wird!

Doch das ist nicht die einzige irre Regel: Bild zufolge haben die Kandidaten auch Regeln, wie das Date vor Ort ablaufen soll: So gibt es vor dem Date Ratschläge, worüber man sprechen kann, sollte es mal zu einer peinlichen Stille kommen. Gespräche über Politik sind dabei jedoch gar nicht gerne gesehen, schließlich soll das Fernsehformat die Zuschauer unterhalten und nicht mit politischen Streitgesprächen aufwiegeln.

First Dates: Verbot bei beliebter Dating-Show - Das dürfen First-Date-Kandidaten nicht!

Auch die Wahl der Klamotten ist den Teilnehmern freigestellt. Sie sollen das tragen, womit sie sich wohlfühlen - ausgenommen eines bestimmten Accessoires: Armbanduhren! Das Tragen von Uhren ist während des Drehs für jeden Beteiligten vor der Kamera verboten. Das hat einen einfachen Grund: An einem Tag werden mehrere Shows hintereinander gedreht. Jede Show soll dabei das Gefühl vermitteln, die Kandidaten treffen sich zum Abendessen. Uhren könnten diese Vertuschung aufdecken und sind daher strengstens verboten, so das Nachrichtenmagazin. Aber auf einem guten Date vergeht die Zeit sowieso wie im Flug.

Am Ende des gemeinsamen Essens, welches die Kandidaten übrigens selbst zahlen müssen (!), werden beide Teilnehmer einzeln nach ihrer Meinung gefragt. Dabei sollen bestimmte Szenen noch einmal kommentiert werden und natürlich wird die Frage aller Fragen gestellt: Wollen sie ihren Gegenüber wiedersehen? Absprachen sind hier nicht möglich. Die prägnanten Aussagen werden dann herausgepickt und passend ausgestrahlt. Für die Zuschauer ergibt sich ein schlüssiges Bild und für die Teilnehmer hoffentlich ein Happy-End...

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