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Hüllenlos-Show auf RTL

„Adam sucht Eva“: So ungerecht sind die Gagen der Normalos gegenüber den Promis

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„Getrennt voneinander werden gleich mehrere Adams und Evas an den Strand einer paradiesischen Tropeninsel fernab der Zivilisation gespült“, schreibt RTL.

Welches Honorar wird den Teilnehmern eigentlich geboten, dass sie für die RTL-Show „Adam sucht Eva“ die Hüllen fallen lassen? Alles über die Gagen und Verträge der Promi- und Normalo-Kandidaten.

Update vom 22. November 2017: Wie geht es Ihnen vier Monate nach dem Finale? Der Sender RTL hat das "Adam sucht Eva"-Traumpaar Bastian Yotta und Natalia Osada in L.A. besucht.

Mehrere Wochen lang sitzen Kandidaten - so genannte Normalos und so genannte Prominente - hüllenlos auf einer Insel fest und werden von den Kameras überall hin begleitet, mit Ausnahme der Toilette. Das angebliche Ziel? Bei „Adam sucht Eva“ die ganz große Liebe finden. Vermuten kann man bei diesen Voraussetzungen aber etwas ganz anderes: Satte Gagen, die die Kandidaten dazu bringen, im deutschen TV blank zu zu ziehen. Was die Promis wirklich verdienen, soll zwar eigentlich hinter den Türen der RTL-Studios verborgen bleiben. Trotzdem sickerten in den letzten Jahren wie auch diesmal einige Informationen durch und gelangten in die Medien.

„Adam sucht Eva“: Das steht in den Verträgen mit RTL

Für die letzte Staffel enthüllte die BILD vier der Promi-Verträge, die der Sender mit den Kandidaten ausgehandelt hatte. Hier wurde nicht nur über die Gagen der Teilnehmer berichtet, sondern auch über die strikten Vertragsbedingungen, die RTL den „Adam sucht Eva“-Promis vorschreiben soll.  

  • Ständige Kameraüberwachung: Mit Ausnahme der Toiletten werden die Kandidaten ständig gefilmt. Das betrifft den Gemeinschaftsraum, den die Teilnehmer aber nicht ohne Erlaubnis verlassen dürfen. Und das alles natürlich stets ohne Kleidung.
  • Handy-Verbot: Sämtliche Handys werden vor Show-Beginn eingesammelt. Telefonate dürfen die Teilnehmer nur in Ausnahmesituationen führen - und das einzig unter Anwesenheit eines Produktionsmitglieds.
  • Social-Media-Verbot: Damit auf Facebook & Co. keine Details der Show durchsickern, gilt für die Teilnehmer auch ein striktes Social-Media-Verbot. Vor und nach den Dreharbeiten dürfen keine Posts mit Inhalten bezüglich der Sendung geteilt werden, außerdem keine Fotos oder Videos von anderen Kandidaten gepostet oder in anderer Weise veröffentlicht.
  • Umstyling-Verbot: Nach dem Casting ist es den „Adam sucht Eva“-Teilnehmern nach Vertrag außerdem verboten, ihren Körper signifikant zu verändern. Das heißt also keine neuen Tattoos, Piercings oder gar Schönheits-OPs.
  • Gagen-Auszahlung: Wer vorzeitig aussteigt, muss auf einen großen Teil der Gage verzichten. Als Vorauszahlung erhalten die Kandidaten 20 Prozent des Honorars, reisen sie frühzeitig ab, verlieren sie 60 Prozent ihrer eigentlichen Gage.

„Adam sucht Eva“: Was verdienen die Kandidaten?

Die Gagen der Promis schwankten in den veröffentlichten Verträgen zwischen 50.000 und 80.000 Euro. Am meisten kassierte die Sängerin Leo Bartsch - obwohl sie eigentlich keine der von außen betrachtet begehrteste Teilnehmerin der Staffel war (falls Sie sich nicht mehr erinnern: Leo Bartsch ist ein Ex-Girlgroup-Star, sie sing in der Band Queensberry). Es könnte also gut sein, dass andere Kandidaten eine noch höhere Gage für die Nackt-TV-Show erhalten haben. In diesem Jahr wird laut BILD-Informationen von Honoraren zwischen 30.000 bis 100.000 Euro gesprochen - aber natürlich nur für die angeblichen Promis. Denn wer sich als so genannter Normalo-Teilnehmer auszieht, hat eigentlich schon von vorherein verloren: Diese sollen lediglich 2500 Euro für ihren hüllenlosen Auftritt erhalten. Da ist ja jedes Abo bei einem Dating-Portal günstiger.

Wieviel Kohle jeder einzelne Kandidat bekommt, ist noch nicht raus. Die „Promis“ bei „Adam sucht Eva“ heißen:

Doch auch die Promi-Gagen sind kein Vergleich zu den Honoraren, die die Teilnehmer des großen Highlights des Trash-TVs - dem Dschungelcamp - erhalten sollen. Für Gina-Lisa Lohfink soll es hier in der letzten Staffel ein Honorar von 180.000 Euro gegeben haben. Roberto Blanco hätte für seine Teilnahme bei „Ich bin ein Star - holt mich hier raus“ im Januar 2018 sogar das Mega-Honorar von 300.000 Euro einstecken können, doch der Entertainer lehnte dankend ab.

Desirée Nick wurde übrigens längere Zeit als Kandidatin gehandelt, taucht nun aber nicht mehr in der Liste der neun Promi-Kandidaten auf. Statt ihres Namens liest man dort „Panflötenspieler Leo Rojas“.

„Adam sucht Eva“: Bei einigen Kandidaten sind finanzielle Probleme bekannt

Wie bei solch einem Format vermutet werden kann, lassen sich bei einigen Kandidaten finanzielle Motivationsgründe erahnen. Bei Teilnehmerin Patricia Blanco gerieten beispielsweise schon vor ihrem Auftritt im Dschungelcamp (da war die Tochter von Roberto Blanco auch schon dabei) Details über sehr hohe Schulden an die Öffentlichkeit. Auch bei Bastian Yotta sind finanzielle Probleme bekannt - und das, obwohl er sich eigentlich als Protz-Millionär inszeniert. 

„Adam sucht Eva“ ab 11. November auf RTL

Ob sich der nackte Auftritt im deutschen TV für die RTL-Gagen lohnt? Diese Frage müssen die „Adam sucht Eva“-Kandidaten selbst beantworten. Fest steht jedoch: Wer früher aussteigt, verliert einen großen Teil des Honorars. Ab dem 11. November können Sie auf RTL verfolgen, ob die Kandidaten die Show dementsprechend durchziehen. Äußerst spannend bleibt außerdem, welche Dates sich zwischen den Teilnehmern ergeben - und ob einige der Kandidaten neben ihrer Gage auch noch die ganz große Liebe aus der Show mitnehmen werden. 

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