Interview

Ex-„GNTM“-Kandidatin Sabine: „Ins Dschungelcamp will ich nicht“

+
Sabine will ihren Traum weiterverfolgen.

München - Immerhin bis in die 13. Folge von Germanys Next Topmodel hat es Sabine aus München geschafft. Im Interview spricht sie über Heidi Klum - und was sie gar nicht will.

Nein, am Donnerstagabend hatte Heidi Klum leider kein Foto für sie. Sabine (23) aus München wurde zurück in die Heimat geschickt. Doch auch nach dem Ausscheiden bei der ProSieben-Sendung Germany‘s next Topmodel will die Tourismusmanagement-Studentin ihren Traum von einem Leben in New York als Model für Victoria’s Secret nicht aufgeben. Im tz-Interview verrät Sabine, was sie in den vergangenen Wochen gelernt hat – und wie es für sie nun weitergeht.

Sabine, wie geht es Dir, jetzt nach Deinem Rauswurf bei „Germany’s next Topmodel“?

Sabine: Ich konnte es erst mal gar nicht richtig realisieren. So nach und nach kommen aber die Gefühle. Ich bin sehr traurig, dass ich nicht mehr dabei bin.

Kam das Aus für Dich überraschend?

Sabine: Man hat jede Woche gebangt, rauszufliegen, weil es wirklich schwerer ist als gedacht. Im Fernsehen sieht es immer so leicht aus. Nach meinem Fotoshooting war es mir schon klar, dass ich diese Woche rausfliege, aber trotzdem war ich am Ende geschockt, weil ich realisiert habe, dass es jetzt wirklich vorbei ist.

Du sagtest, es ist schwerer, als es aussieht. Was meinst Du damit?

Sabine: Als Zuschauer denkt man schnell: Mach das doch besser, mach es doch so und so! Aber die Zuschauer wissen nicht, was für ein enormer Druck auf uns lastet, und wie schwer es ist, unter einem solchen Druck gut zu sein.

Sprung ins kalte Wasser: Beim Pool-Shooting konnte Sabine nicht überzeugen.

Druck, den Du Dir selbst machst oder Druck von außen?

Sabine: Beides.

Inwiefern Druck von außen?

Sabine: Es sind so viele Leute um einen herum, die von dir etwas erwarten. Es ist schwer, auf den Punkt super zu sein. Ich bin perfektionistisch und mache meine Sache eigentlich immer gut, aber bei Germany’s next Topmodel lief es nicht so gut. Es ist schwer zu sagen, warum, ich würde es auch gerne wissen (lacht). Es hat aber auch etwas damit zu tun, dass man ständig beobachtet wird, auch von Menschen, die einem immer nur das Schlechteste wünschen. Das zieht einen dann runter und man hat das ständig im Hinterkopf.

Du meinst einige der Mädels. Wie war das Verhältnis untereinander – auch abseits der vielen Kameras?

Sabine: Gemischt. Mit einigen habe ich mich wirklich gut verstanden. Mit einigen umso schlechter. Im Nachhinein ist es wirklich schade zu hören, was über einen gesagt wird. Natürlich habe ich gemerkt, dass komisch geguckt wurde, dass sie gelacht oder gelästert haben. Dass es am Ende aber so krass war, war auch für mich eine Überraschung.

Bereust Du es, Dich bei „Germany’s next Topmodel“ beworben zu haben?

Sabine: Nein. Ich habe schon öfter gehört, dass einige gesagt haben, sie bereuen es, mitgemacht zu haben, aber bei mir ist es nicht so. Ich wollte schon immer bei Germany’s next Topmodel mitmachen.

„Heidi ist vom Charakter her wie ich - zielstrebig und immer fröhlich“, sagt Sabine über das Model, mit dem sie sich gut verstanden hat .

Was war Dein schönster Moment?

Sabine: Auf jeden Fall, als ich für Marcel Ostertag auf der Fashion Week in Berlin laufen durfte. Das hatte ich mir so sehr gewünscht. Und natürlich, Heidi Klum kennenzulernen.

Wie war der Umgang mit Heidi Klum?

Sabine: Ich mag sie total gerne. Sie ist vom Charakter her ähnlich wie ich. Zielstrebig und eine lustige, immer fröhliche Person.

Wie oft war sie bei Euch?

Sabine: Sie hat natürlich nicht bei uns übernachtet (lacht). Sie war bei den Fotoshootings, bei den Entscheidungen. Wir haben sie öfter gesehen als gedacht.

Wirst Du den Kontakt zu einigen Mädels halten?

Sabine: Ich habe direkt nach meinem Rauswurf eine WhatsApp-Gruppe gegründet, in der die letzten vier aus meinem Team drin sind. Ich will, dass der Kontakt bestehen bleibt, und wir werden uns auch bald

wiedersehen.

Wie soll es für Dich jetzt weitergehen?

Sabine: Ich werde nicht den Kopf hängen lassen. Ich will in diesem Jahr noch nach New York, um dort zu modeln, um zu Castings zu gehen und hoffentlich auch Jobs zu bekommen.

Aber Du studierst auch noch in München?

Sabine: Genau. Ich werde das Studium auch beenden, werde aber eher weniger in die Uni gehen und mir mehr zu Hause erarbeiten, damit ich auch mehr Zeit zum Modeln habe.

Einige „Topmodel“-Kandidatinnen haben nach der Show bei einigen anderen Sendeformaten mitgemacht…

Sabine: …Nein, ich will nicht ins Dschungelcamp (lacht)! Aber bei Let’s Dance würde ich mitmachen. Ich liebe Tanzen und habe schon als kleines Kind gesagt, dass ich da gerne mitmachen wollen würde. Ich kann zwar nicht tanzen, aber ich würde es gerne lernen. Aber generell muss ich mich in Zukunft nicht durch jedes TV-Format durchprobieren.

Interview: Dominik Laska

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Neuer Juror bei „Die Höhle der Löwen“ - angeblich sollen zwei Urgesteine kürzertreten wollen
Neuer Juror bei „Die Höhle der Löwen“ - angeblich sollen zwei Urgesteine kürzertreten wollen
Mutter Beimer und Gabi Zenker fassungslos nach „Lindenstraße“-Aus: Eine kämpft mit den Tränen
Mutter Beimer und Gabi Zenker fassungslos nach „Lindenstraße“-Aus: Eine kämpft mit den Tränen
„Adam sucht Eva“: Jetzt schon ALLE Folgen der neuen Staffel im RTL-Stream abrufbar
„Adam sucht Eva“: Jetzt schon ALLE Folgen der neuen Staffel im RTL-Stream abrufbar
Markus Lanz mit peinlichen Schmuddel-Vergleichen bei Begrüßung eines Gastes
Markus Lanz mit peinlichen Schmuddel-Vergleichen bei Begrüßung eines Gastes

Kommentare