Kommentar-Funktion abgestellt

GNTM 2021: Heidi Klum wird deutlich - Sie übermittelt eindringliche Botschaft an Topmodel-Kandidatinnen und Fans

Topmodel Heidi Klum bei der „About You“-Fashionweek in Berlin
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Topmodel Heidi Klum bei der „About You“-Fashionweek in Berlin

Heidi Klum ist ein erfolgreiches Topmodel und ein Vorbild für viele Fans und Zuschauer. Nun möchte die GNTM-Chefin eine wichtige Botschaft überbringen.

Berlin - Seit mehreren Jahrzehnten steht Heidi Klum in der Öffentlichkeit. Sie arbeitet als nicht nur als Topmodel, sondern ist auch Produzentin, Jurorin und „Germany‘s next Topmodel“-Chefin. Die 47-Jährige kennt das Business in- und auswendig - das bedeutet aber auch, dass sich in den letzten Jahren nicht nur Fans angesammelt haben. Auch musste sie viele negative Kommentare und Schlagzeilen einstecken, vor allem auch in den sozialen Netzwerken wie Instagram. Doch mit fiesen Kommentaren von Hatern und Neidern ist schon lange Schluss, denn Heidi hat ihre Kommentar-Funktion bei Instagram ausgestellt. Nun setzt sie sich auch für ihre GNTM-Kandidatinnen ein, denn auch sie müssen mit dem Druck und negativem Feedback in den Social-Media-Netzwerken umgehen. Doch so einfach ist das nicht, die Topmodel-Chefin setzt sich gegen Cyber-Mobbing ein und erklärt auch, wieso sie ihre Kommentar-Funktion ausgestellt hatte.

GNTM 2021: Heidi Klum setzt sich gegen Cyber-Mobbing ihrer Kandidatinnen ein

In einem Video-Clip auf des „Germany‘s next Topmodel“-Accounts auf Instagram lesen die GNTM-Kandidatinnen die Kommentare vor, die sie unter ihren Bilder und Videos in den sozialen Netzwerken vorfinden müssen. „Kein Wunder, dass du so verkrüppelt bist, wenn du so einen ekelhaften Charakter hast“, muss die ehemalige GNTM-Kandidatin Chanel unter ihrem Beitrag lesen. „Shit. So dick? Einfach lächerlich“, liest Dascha unter einem öffentlichen Post. „Die Quoten-Chinesin braucht doch wirklich niemand“ - solch einen Rassismus-Vorwurf muss Topmodel-Anwärterin Alex über sich ergehen lassen.

Doch damit ist jetzt endlich Schluss - ProSieben und Heidi Klum setzen sich mit einer Kampagne gegen das Cyber-Mobbing ein! „Gib Cyber-Mobbing keine Chance! Love ist stronger!“, so die Topmodel-Chefin. „#WeAreGNTM – und geben Hass den Laufpass: LOVE IS STRONGER! #WeLove“, kommentiert der Sender der öffentlichen Beitrag auf Instagram. Das Topmodel postet das Video selbst noch auf ihrem Account und schreibt: „Würde sich im echten Leben jemand trauen solche Dinge zu sagen? Auf Social Media gehört das leider zum Alltag. Jegliche Art von Beleidigungen sind auf sozialen Netzwerken zu einem anonymen Dauergast geworden.“

Heidi Klum auf Instagram: Aus diesem Grund stellte das Topmodel die Kommentar-Funktion ein

Auch das Topmodel selbst musste die Erfahrung machen, öfter mal negative und fiese Kommentare unter ihren Instagram-Beiträgen zu lesen. Aus diesem Grund stellte Heidi Klum diese Funktion auf der Social-Media-Plattform auch aus. „Ich möchte dem Hass keine Chance geben und habe deshalb vor einem Jahr meine Kommentarfunktion abgestellt. Mein Profil soll kein Ort sein, an dem Menschen sich hässliche Dinge an den Kopf werfen. Alles, was ich poste, poste ich für Menschen, die mir folgen MÖCHTEN. Für meine Freunde und für meine Fans. Hier auf meinem Instagram-Profil möchte ich ICH sein, mich so zeigen, wie ich mich fühle, zeigen, was ich erlebe und teilen, was ich teilen möchte. Und das sind oft auch viele private Momente aus meinem Leben“, möchte die 47-Jährige klarstellen.

Für ihre GNTM-Kandidatinnen ist die Topmodel-Chefin immer da und hat immer ein offenes Ohr für ihre Mädchen. Schritt für Schritt lernen die Girls mit dem Social-Media-Druck umzugehen. „Hier in diesem Video lesen meine diesjährigen GNTM Kandidatinnen Beleidigungen vor, die auf ihren Profilen hinterlassen wurden. Und das ist nur ein klitzekleiner Ausschnitt des gesamten Ausmaßes. Man weiß nie, wer auf der anderen Seite sitzt und was dieser Mensch gerade durchmacht. Cybermobbing kann Menschen in Situationen drängen, in denen sie keinen Ausweg mehr sehen.“

GNTM-Kandidatin Soulin musste gegen diesen fiesen Bodyshaming kämpfen, wie nordbuzz.de berichtet. Viele Topmodel-Fans finden, dass sie viel zu dünn ist. „Bodyshaming ist nicht nur, wenn man jemandem sagt, dass man zu fett oder zu dick ist. Es bedeutet auch, wenn man jemandem sagt, dass man zu dünn, zu mager ist oder sogar, dass man einen Konkurrenzkampf mit einem Zahnstocher macht“, gibt die 20-Jährige in einen Statement auf Instagram zu.

Heidi Klum setzt sich gegen Cyber-Mobbing ein

Für die Leute, die sich in so einer Situation befinden, postet Heidi Klum noch eine Nummer, bei der sie die richtige Hilfe bekommen. Wer den Weg der aktuellen „Germany‘s next Topmodel“-Top 10 verfolgen möchte, kann in unserem GNTM-Live-Ticker kommen, dort können Sie nachlesen was in der Show alles passiert. Noch mehr Infos rund um die aktuellen TV-Highlights gibt es jetzt mit unserem brandneuen, kostenlosen TV-Newsletter. Die Sendung startet am Donnerstag, dem 22. April um 20:15 Uhr auf ProSieben.

* nordbuzz.de und tz.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

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