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„Filmen und herumschreien statt Tiere retten“: „Goodbye Deutschland“-Fans entsetzt über Hundezüchter

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Von: Alica Plate

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Goodbye Deutschland: Laura Scott verliert bei einem Brand beinahe ihre Hunde
Goodbye Deutschland: Laura Scott verliert bei einem Brand beinahe ihre Hunde © Screenshot/Vox/goodbyedeutschland/Facebook

Goodbye Deutschland: Laura Scott verlor bei einem gelegten Feuer beinahe ihre Existenz in Málaga Statt ihre Hunde zu retten, filmte sie die Flammen - Zuschauer sauer.

Málaga, Spanien - Vor wenigen Monaten ist Laura Scott (25) gemeinsam mit ihrem Mann und Sohn Luis ausgewandert. Begleitet wurde das junge Paar dabei von den „Goodbye Deutschland“- Kameras. In Málaga wollte sie sich mit einer Doggenzucht ihre Existenz sichern. Zudem bot sie Hundetraining an, um vorab Geld in die Kassen zu spülen. „Mein Traum ist die Freiheit in Málaga, also so die Natur und alles. Ich möchte auf jeden Fall mein Business dort aufbauen“, so die 25-Jährige damals. Doch dann kam alles anders.

Denn nicht nur die Corona-Krise macht der jungen Familie ein Strich durch die Rechnung, sondern ein gelegtes Feuer vernichtete beinahe den Lebenstraum von Laura. Nur unweit von ihrer Villa hat ein Mann eine Fläche, die einem Fußballfeld gleicht, niedergebrannt. Dass die Flammen nicht auf die Villa und das 200 Meter entfernte Hundegehege übergegriffen sind, glich purem Glück. Die Sorge riesengroß - denn aufgrund der hohen Flammen konnte Laura zum Zeitpunkt des Brands nicht feststellen, ob das Feuer nicht doch ihre Hunde bedroht. Extratipp.com von IPPEN.MEDIA berichtet.

Goodbye Deutschland: Laura Scott entkam nur knapp einer Katastrophe

Laura nahm zu dem Zeitpunkt ein Video auf und wollte so ihre Familie in Deutschland das Ausmaß zeigen. Doch dass die „Goodbye Deutschland“-Auswanderin lieber filmte und herumschrie, anstatt selbst ihre Vierbeiner in Sicherheit zu bringen, brachte etliche Fans zum Kochen. Auf Facebook erreichten sie deshalb etliche Hass-Kommentare. „Filmen und herumschreien statt Tiere retten. Bin sprachlos...“, kommentiert ein User das Verhalten. „Ich wäre schon längst losgerannt oder gefahren, statt an mein Handy zu denken! Furchtbar sowas. Hauptsache mal rumschreien!!!“, schaltet sich ein anderer mit ein.

Fans regen sich über das Verhalten von Laura Scott auf
Fans regen sich über das Verhalten von Laura Scott auf © Facebook

Doch das veröffentlichte Video teilte nur einen Bruchteil der Geschichte mit. Denn erst in der 19. Folge der neunten Staffel von „Goodbye Deutschland“ (Alle Infos über die Show), die am Montag, den 15. November bei RTL zu sehen war, wird klar. Laura wollte sehr wohl runter zu ihren Hunden, doch die Polizei hielt sie davon ab.

„Ich wollte halt einfach runter zu meinen Hunden, ich wollte halt meine Hunde retten, weil ich überhaupt nicht wusste, wo geht das Feuer hin“, so die TV-Auswanderin gegenüber Vox. Und stellt anschließend klar: „Die Officer haben mich nicht runtergelassen und haben gesagt, das ist zu gefährlich, du darfst da nicht runtergehen. Ich habe die so angeschrien, ich habe gesagt, ich muss meine Hunde retten.“

Goodbye Deutschland: Feuer vernichtete beinahe Laura Scotts Existenz

Dank der frühzeitig eintreffenden Feuerwehr ist Laura nur knapp einer Katastrophe entgangen. Der Wind trieb die Flammen glücklicherweise in die andere Richtung und die Feuerwehr konnte sie innerhalb einer Stunde löschen. Dennoch sitzt der Schock noch immer tief und auch die Angst bleibt. (Lesen Sie hier: Bei diesen „Goodbye Deutschland“-Auswanderern zerplatzte der Traum - sie sind zurück in Deutschland)

Goodbye Deutschland: Beinahe wären die Flammen auf das Grundstück von Laura Scott übergegangen
Goodbye Deutschland: Beinahe wären die Flammen auf das Grundstück von Laura Scott übergegangen © Screenshot/Vox/goodbyedeutschland

Denn der mutmaßliche Brandstifter wurde zwar anschließend festgenommen, doch aufgrund zu wenigen Beweisen bis zur Gerichtsverhandlung wieder frei gelassen. Da Laura und ihr Mann damals vor der Polizei den Mann identifizieren mussten, ist die Angst groß, dass er zum Grundstück zurückkehrt und der jungen Familie etwas antut.

Goodbye Deutschland: Täter noch auf freiem Fuß - Laura lebt in großer Angst

Zudem ist noch nicht klar, ob das Gericht ihn überhaupt für schuldig spricht. Und das, obwohl die Indizien laut Laura auf der Hand liegen. Denn der Mann hatte nicht nur Ruß an den Fingern, sondern auch einen Benzinkanister bei sich. Zudem war der Körper von Brandwunden übersät. Doch ob auch das Gericht dies so sehen wird?

Um sich zu schützen haben ihre Tante und Mutter Kameras und Bewegungsmelder aus Deutschland mitgebracht. Doch ob ihn das abhalten wird? Bleibt zu hoffen, dass diese Story sich zum Guten wenden wird und Lauras Familie zukünftig nicht mehr in Angst leben muss.

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