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Wegen Caro und Andreas Robens? Goodbye Deutschland warnt Fans vor Hasskommentaren

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Von: Claire Weiss

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Im Netz reicht es oftmals schon aus, sich optisch von anderen Menschen abzuheben, um eine Hasswelle auf sich zu ziehen. Diese Erfahrung dürften wohl auch Caro und Andreas Robens gemacht haben. Nun geht „Goodbye Deutschland“ gegen die Hater vor.

Mallorca - Noch vor einigen Jahren sah Caro Robens (43) deutlich anders aus. Die Haare voller, das Gesicht weicher und der Körper kurviger. Doch als die „Goodbye Deutschland“-Auswanderin ihren heutigen Ehemann Andreas (55) kennenlernte, fing ihre äußerliche Verwandlung an.

Bösartige Kommentare im Netz - „Goodbye Deutschland“ zieht einen Schlussstrich

Caro begann zu trainieren und wurde schließlich zur Bodybuilderin. Von der unscheinbaren Frau, die damals als Barkeeperin jobbte, ist heute nichts mehr übrig. Doch während die 43-Jährige sich selbst zu gefallen scheint, trifft ihr eher maskulines Aussehen im Netz auf Kritik. Und die wird immer wieder ungefragt publik gemacht.

Caro und Andreas Robens schauen ernst, daneben steht „Kein Platz für Hass“ in den typischen „Goodbye Deutschland“-Farben
Caro und Andreas Robens werden im Netz häufig angefeindet. © Imago & Instagram/Goodbye Deutschland

Vor allem auf Instagram wird der „Goodbye Deutschland“-Star häufig mit gehässigen Kommentaren konfrontiert. Nun greifen die Macher der Auswanderer-Sendung ein. „In letzter Zeit mussten wir leider vermehrt feststellen, dass sich die negativen und vor allem teils bösartigen Kommentare unter unseren Beiträgen gegen verschiedene Auswanderer:innen immer wieder häufen“, schreibt „Goodbye Deutschland“ auf Instagram.

Hate-Speech ist strafbar

Wer im Netz hetzt und droht, muss mit Anklagen und Verurteilungen rechnen. Denn sogar bei Beleidigungen im Netz drohen mittlerweile bis zu zwei Jahre Freiheitsstrafe. Beiträge, die den Tatbestand der Volksverhetzung, Beleidigung, üblen Nachrede oder Verleumdung erfüllen, können angezeigt werden. Ganz einfach geht das beispielsweise über die meldestelle-respect.de. Dort werden Hinweise gesammelt und geprüft.

Kein Platz für Hass: „Goodbye Deutschland“ fordert Fans zu mehr Freundlichkeit auf

Die Verantwortlichen fordern ihre Follower deshalb dazu auf, solche Kommentare zu unterlassen und freundlicher miteinander umzugehen. Das Profil der Vox-Show sei „kein Platz für Hass“. Das Statement erlangt unter Fans viel Zuspruch. „Behandle jeden so, wie man selbst behandelt werden möchte“, resümiert ein Instagram-Nutzer.

Zum Glück meinen es viele Fans gut mit den Robens. So feierten „Goodbye Deutschland“-Fans ein Poolbild von Caro Robens im Bikini und überhäuften sie mit Komplimenten: Von „Sexy Lady“ bis „hot“. Verwendete Quellen: Instagram/Goodbye Deutschland, bmj.de, bka.de, meldestelle-respect.de

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