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Neues Design bei „Guten Morgen Deutschland“ – RTL surft weiterhin auf der Veränderungswelle

Das „Guten Morgen Deutschland“-Studio
 von RTL
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Das „Guten Morgen Deutschland“-Studio von RTL

Schon wieder eine Veränderung bei RTL: Der Sender präsentiert das neue „Guten Morgen Deutschland“-Studio und das ist erst der Anfang. 

Köln – RTL präsentierte heute (01. März) ein neues Studio-Design für das Morgenmagazin „Guten Morgen Deutschland“. Die Show muss seit Jahren gegen das Konkurrenz-Format „SAT.1-Frühstücksfernsehen“ Rückschläge einstecken und zuletzt erreichten die Einschaltquoten einen Tiefpunkt. Höchste Eisenbahn, dass sich etwas ändert. Angefangen mit der Anpassung der Sendezeit sorgte RTL nun für ein neues Wohlfühl-Studio am frühen Morgen. An den Moderatoren werden allerdings keine Änderungen vorgenommen – die Zuschauer werden nach wie vor Susanna Ohlen (39), Maurice Gajda (37), Angela Finger-Erben (41), Roberta Bieling (47), Wolfram Kons (56) und Jan Hahn (47) nun bereits ab 05.30 Uhr zu sehen bekommen. 

Am ersten Tag im neuen Studio begrüßten Susanna Ohlen und Maurice Gajda die Zuschauer in dem neuen Wohnzimmer-Look. Magazin-Chefredakteur von RTL News, Martin Gradl, findet, dass der Morgen bei RTL nun dank eines besonderen Lichtkonzeptes mit einer warmen, klaren und positiven Stimmung starte. 

Grund für die Veränderung sei für den Chefredakteur, dass das alte Studio nicht mehr nach RTL aussah – es sei an der Zeit für ein Umstyling gewesen. Im Februar sprachen die Quoten wieder Bände – während GMD nur acht Prozent Marktanteil erreichte, verzeichnete das konkurrierende „SAT.1-Frühstücksfernsehen“ einen Erfolgswert von 18 Prozent. Martin Gradl ist die Situation durchaus bewusst und daher ist ihm klar, dass das neue Studio und die frühere Startzeit erst der Anfang seien, denn auch die Inhalte sollen neu ausgerichtet werden und überhaupt werde die Sendung in den kommenden Wochen komplett neu gebaut. „Guten Morgen Deutschland“ solle wieder an den Markenkern von RTL herangeführt werden, so Gradl. 
Ähnliches sagte bereits vor Kurzem der Geschäftsführer Inhalte & Marken, Stephan Schäfer, als das Rebranding des Streamingdienstes TVNOW angekündigt wurde, denn RTL verändert aktuell, was das Zeug hält. Das Rebranding von TVNOW zu RTL + solle dafür sorgen, dass die Marken der RTL Group mehr harmonieren. In der Mediengruppe werde nämlich aktuell an einem Projekt, namens „RTL United“, gearbeitet, welches die Marken umfassend neugestalten und repositionieren soll. 

Die Moderatoren sind zumindest sehr angetan von ihrem neuen Arbeitsplatz. Da steht einer zukünftig höheren Einschaltquote wohl nichts mehr im Wege. 

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