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Helene Fischer spricht über ausgepfiffenes Live-Konzert: „Die wollten kein K*ck-Entertainment“

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Von: Julia Hanigk

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Plakat zur Premiere der Sat.1 Show Helene Fischer - Ein Abend im Rausch am 10.11.2021.
Das Logo zu Helene Fischers-Sendung in Sat.1. © APress/IMAGO

Nicht jedes Konzert von Helene Fischer sorgte für Jubel. Besonders ein Auftritt bescherte ihr negative Reaktionen - doch die Sängerin ließ sich davon nicht runterziehen.

Köln - Bei der Sat.1-Show „Ein Abend im Rausch“ spricht Helene Fischer so privat wie nie über ihr Leben. Sie gab dabei Einblicke über ihre Einstellung zu Botox, aber auch über schwere Stunden, in denen sie an ihre Grenzen kam.

Helene Fischer wurde schlimm ausgebuht

Moderator Steven Gätjen spricht zwischen Songs aus Fischers Album „Rausch“ auch einen Auftritt an, der wahrscheinlich einer der wenigen Momente sein dürfte, in denen die Sängerin nicht gut ankam. Es handelt sich um ihren Liveauftritt in der Halbzeitpause beim DFB-Pokalspiel 2017. Die Sängerin wurde damals gnadenlos ausgebuht und ausgepfiffen.

Buhrufe bei Live-Konzert „erst im Nachhinein mitbekommen“

Helene Fischer erinnert sich zurück: Sie sei positiv hineingegangen, habe aber viel negatives Feedback bekommen. „Ich habe sehr viel Testosteron-Ausschuss mitbekommen da, auf jeden Fall.“ Doch während der Performance habe sie das gar nicht gemerkt. „Ich habe in dieser Situation live gesungen, habe In-Ear gehabt.“ Dadurch wäre sie ein „bisschen abgeschirmt“ gewesen. Sie „habe performt“ und es erst im Nachhinein mitbekommen.

Helene Fischer über ausgepfiffenes Konzert: „Hatten keine Lust gehabt auf Entertainment-K*cke“

Man habe ihr gesagt, es sei egal gewesen, wer da stand und resümiert: „Die hatten keine Lust gehabt auf diese Entertainment-K*cke, sage ich jetzt mal.“ Das Konzept aus den Staaten sei in Deutschland einfach nicht gut angekommen. „Jetzt habe ich halt hergehalten“, so Helene Fischer. Zu Herzen genommen habe sie sich das Ganze aber nicht. „Es war aber nicht weiter schlimm. Ich war nicht danach total am Boden und so“, erklärt Fischer. Und führt weiter aus, wieso: „Da haben sich auch Vereine zusammengetan und haben gesagt ‚egal wer da jetzt auftritt, wir müssen das boykottieren‘. Ich war diejenige, die es aufgefangen hat. Es hat mir nicht so viel ausgemacht.“ Sie dachte sich eher: „Gut, dann singe ich wieder für andere.“

Auch in einem Zeit-Interview ging es kurz um dieses Konzert. Dazu sagte Helene Fischer damals: „Das hat mich weder in ein tiefes Loch stürzen lassen, noch habe ich mich hinterfragt.“ Und: „Ich habe mir so ein dickes Fell zugelegt, dass es mich gar nicht so berührt hat. Ich dachte, sie sitzen wahrscheinlich in ein paar Monaten bei meinen Konzerten.“

Ihre neue Tournee kündigte die Sängerin gerade via soziale Medien an. Auch zu einem Karriere-Ende äußerte sich die Sängerin bereits. (jh)

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