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"Die Höhle des Löwen": Die tz sprach mit den Kandidaten aus Bayern

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Von: Stefanie Thyssen

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"Höhle des Löwen" Show Vox
Sie unterstützen die Start-up-Gründer mit Kapital. Von links: Vural Öger, Judith Williams, Frank Thelen, Lencke Steiner und Jochen Schweizer. © Vox

Köln - Auf dem Fernsehsender Vox läuft die zweite Staffel von "Die Höhle des Löwen" an. Die tz stellt dabei die bayerischen Kandidaten vor.

Am Dienstagabend (20.15 Uhr) startet bei Vox die zweite Staffel der erfolgreichen Show "Die Höhle der Löwen". Darin greifen fünf potente Unternehmer mit Kapital im Rücken Start-up-Gründern unter die Arme, wenn die Idee auch den Geschmack der Investoren trifft. Mit dabei sind heuer auch bayerische Kandidaten: In der Auftaktfolge stellt Martin Ecker aus Neufahrn sein Produkt vor. Nächste Woche sind fünf junge Studenten aus Freising am Start. Die tz stellt die Teilnehmer und ihre Ideen vor.

Martin Ecker und der perfekte Verschluss

Der Kandidat: Martin Ecker aus Neufahrn ist selbstständiger Handwerker mit einem Schwerpunkt auf Bautenschutz und Erhaltung. "Ich bin sozusagen ein Doktor fürs Haus", sagt der 51-Jährige zur tz.

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Die Idee: "Ich mache für meine Kunden viele Kleinreparaturen", erzählt Martin Ecker. "Da brauche ich viele verschiedene Materialien." Die gebe es aber in aller Regel immer im 20-Kilo-Sack. "Ich habe also immer eine kleine Menge entnommen und musste oft

"Höhle des Löwen" Show Vox
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feststellen, dass der offene Sack mit der Zeit Luftfeuchtigkeit zieht oder sogar verschmutzt." Weil er nichts auf dem Markt fand, das den Handwerker zufriedenstellte, erfand Ecker kurzerhand selbst den sogenannten Tragfix. "Sie müssen sich den wie einen überdimensionalen Eisbeutel-Clip mit einem Henkel vorstellen", erzählt er stolz. "Die Inhalte halten wesentlich länger, wenn sie gut und sicher verschlossen sind. Seit der Tragfix produziert wird, habe ich keinen einzigen Sack mehr weggeschmissen."
Darum macht er bei der Show mit:  Der Tragifx wird aktuell „nur“ im Internet vertrieben, für 14,90 Euro das Stück plus Versandkosten von fünf Euro. "Ich möchte mich künftig ausschließlich um den Tragfix kümmern und meine Erfindung nicht mehr nur nebenbei vertreiben", sagt Ecker. "Dafür brauche ich das Geld, das ich gerne von den Investoren hätte."

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Fünf Studenten und das „Babo Blue“

Die Kandidaten: Fünf Studenten aus Freising: Robin Stein (27), Hans-Kaspar Mayer (24), Ludwig Gerlinger (24), Josef Kimberger (25) und Patrick Loy (24) studieren Brau- und Getränketechnologie bzw. Lebensmitteltechnologie.

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Die Idee:  "Das Produkt, mit dem wir antreten, ist aus unserem Studium erwachsen", erzählt Robin Stein der tz. Die TU München schreibe jedes Jahr einen Innovationswettbewerb für Getränke und Lebensmittel aus. Aufgabe zuletzt war es, ein Bier zu entwickeln, das es noch nicht auf dem Markt gibt. Eines Tages sei die Idee eines blauen Biermix-Getränkes entstanden. "Über ein Jahr haben wir rumgetüftelt und geforscht und am Brauprozess gefeilt", erinnert sich der Student. Und die fünf Freunde hatten Erfolg: Am Ende holten sie mit ihrer Mischung aus Bier und einer Limonade mit dem Geschmack von Blaubeer, Brombeer und schwarzer Johannisbeere den Sieg. Und der Name – Babo Blue? "Babo war 2013 das Jugendwort des Jahres", erzählt Stein. "Wir fanden, das passt – unser Biermix ist ja ein Getränk für junge Erwachsene."
Darum machen sie bei der Show mit: Babo Blue ist zwar schon auf dem Markt, wird unter anderem bei Rewe verkauft (das Six-Pack kostet rund 4,99 Euro). "Aber jetzt ist es unser Ziel, unser Unternehmen zumindest so groß zu machen, dass wir nach dem Studium davon leben können", so Stein. "Dafür möchte ich gerne das Geld der Inves­toren."

So können Sie die "Höhle der Löwen" live im TV und im Stream sehen.

thy

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