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Das Rezept für gute Unterhaltung

„In aller Freundschaft“: Alles Infos und Fakten zum TV-Jubiläum der ARD-Serie 

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In aller Freundschaft - 20 Jahre: Rund fünf Millionen Zuschauer schalten Woche für Woche  „In aller Freundschaft“ ein.

Die ARD-Krankenhaus-Serie „In aller Freundschaft“ feiert ihr 20-Jähriges. Das Erste zeigt zum Jubiläum einen Spielfilm. Dafür verlässt das Dr. Heilmann und sein Klinik-Team die Sachsenklinik. 

Leipzig - Keine Krankenhaus-Serie lebt länger: Seit 20 Jahren ist die ARD-Produktion ­ In aller Freundschaft ­Balsam für die Seele von über fünf Millionen ­Zuschauern, die Dienstag für Dienstag um 21 Uhr das Erste ­einschalten. 

Am Freitag (26. Oktober 2018) wird mit einem Film um 20.15 Uhr im ARD Jubiläum ­gefeiert: Es geht raus aus der Sachsenklinik, das ­Geburtstagsspecial Zwei Herzen spielt im Urlaubsparadies Thailand. Wir erklären den Erfolg der Serie, sozusagen das ­Rezept für gute ­Unterhaltung.

„In aller Freundschaft“: Die Darsteller

Herzstück jeder Erfolgs­serie sind ihre Darsteller – das gilt für einen Dauerbrenner wie In aller Freundschaft ganz besonders. Für Thomas Rühmann, der seit der ersten Folge die Hauptrolle als Dr. Roland Heilmann spielt, kam der Serien­job 1998 genau zur rechten Zeit. „Bei mir lief es damals gerade nicht so gut mit der Schauspielerei. Das In ­aller Freundschaf t-Angebot hat mich gerettet“, erzählt der 63-Jährige. Dass er auch in 20 Jahren noch dabei ist, kann er sich dagegen „überhaupt nicht“ vorstellen, lacht er. Er wäre dann 83 Jahre alt…

Von Beginn an dabei – und unter Fans wegen ihrer Intrigenhaftigkeit heiß geliebt und tief verhasst zugleich – ist Alexa Maria Surholt als Verwaltungschefin Sarah Marquardt. „Als wir gestartet sind, gab es extrem viele Arztserien im deutschen Fernsehen“, erinnert sie sich. „Dann nahm das total ab, wir standen plötzlich wie ein Solitär da, bis dann die ganzen Hospital-Serien aus Amerika kamen“, sagt sie. Es sei ein Geschenk, eine Geschichte über so lange Zeit erzählen zu dürfen – „eine solche Chance bekommen viele Formate ja gar nicht mehr“.

Seit 1999 ist Andrea Kathrin Loewig dabei. Mittlerweile ist ihre Figur Dr. Kathrin Globisch Chefärztin für Anästhesie und Chirurgie. „Ich gehöre hierhin“, sagt sie. „Eine Ärztin zu spielen, stand auf meinem Wunschzettel ganz oben.“

„In aller Freundschaft“: Die Zahlen, die Daten, die Fakten

21 Staffeln In aller Freundschaft hat die Produktions­firma Saxonia Media bislang geliefert. Die Dreharbeiten für die 22. Staffel laufen bereits. Ausgestrahlt werden die neuen Folgen ab Januar 2019. Seit der ersten Ausstrahlung sind 1580 Krankheitsbilder behandelt worden. Das Team um Dr. Heilmann führte 1295 Operationen durch. 44 Patienten starben den Serientod – was offensichtlich sehr ­realitätsnah geschildert wurde: Zwei Folgen sind von mehreren Universitäten als Lehrmaterial verwendet worden.

Prominente checkten in der Sachsenklinik auch schon ein – zum Beispiel Schauspiellegende ­Johannes Heesters, der hier zum 100. Geburtstag seine letzte große TV-Rolle spielte. Mit dem Tod der Schauspieler Hendrikje Fitz (Pia Heilmann) und Dieter Bellmann (Klinikdirektor Gernot Simoni) verlor die ­Serie zuletzt zwei Publikumslieblinge, die von Anfang an dabei waren.

Die Macher von „In aller Freundschaft“

Innerhalb der ARD ist der MDR für In aller Freundschaft verantwortlich. Die Frau hinter dem Erfolg heißt Jana Brandt, beim MDR Chefin der fiktionalen Programme. Für sie machen „Lebensnähe und Menschlichkeit“ die Geschichten aus der Sachsen­klinik aus. 

Aus dem Krankenhausalltag, den Patientenfällen und dem Privat­leben der Protagonisten ergebe sich ein „unendliches ­Potenzial an dramatischen und emotionalen Geschichten“. Das zeigt sich übrigens besonders in der Jubiläumsfolge: Dr. Heilmann alias Thomas Rühmann wird da nämlich zu einem Kongress nach Bangkok eingeladen und begegnet dort der sehr attraktiven schwedischen Ärztin Helen Larsson (gespielt von Petra van de Voort) – während sein Sohn daheim in Leipzig in Lebensgefahr schwebt. Dramatischer geht’s kaum…

In aller Freundschaft: Neue Liebe? Dr. Heilmann (Thomas -Rühmann) und die schwedische Ärztin Dr. Helen Larsson (Petra van de Voort).

Die Ableger von der Krankenhaus-Serie „In aller Freundschaft“

Die „Stammserie“ In aller Freundschaft ist so erfolgreich, dass die ARD sogenannte Spin-offs in Auftrag gegeben hat, also Ableger. Seit drei Jahren kümmern sich donnerstags im Vorabendprogramm des Ersten (18.50 Uhr) Die jungen Ärzte um das Leid ihrer Patienten. Am 1. November sind auf ­diesem Sendeplatz für acht ­Wochen Die Krankenschwestern zu sehen, unter anderen mit Arzu Bazman, Llewellyn Reichman und Leslie-Vanessa Lill in den Hauptrollen. „Die erfolgreiche Mutter hat sozusagen Kinder bekommen“, erklärt Jana Brandt – „und ihre guten Gene weitergegeben“.

„Die Krankenschwestern“ heißt der neue Ableger der ARD-Serie - Start ist am 1. November um 18.50 Uhr.

Update vom 3. Januar 2018: Die erfolgreiche Serie „In aller Freundschaft“ geht 2019 in die 22. Staffel. Die Ärzte sind wieder auf die Suche nach der großen Liebe.

dpa/THy

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