Drama-Auftakt beim „Kampf der Realitystars“

Gefährliche Situation in Reality-Show - als Star ins Meer steigt, schreit Aufnahmeleiter sofort: „komm raus!“

„Kampf der Realitystars“ ist in die zweite Runde gestartet. Zum Auftakt wurde es direkt brenzlig. Gar der Aufnahmeleiter musste eingreifen.

Phuket - Man stecke zehn TV-Sternchen in eine Villa in Thailand, lasse sie ein paar Spiele spielen, sich gegenseitig rauswählen und warte auf Ärger. Simpel, aber erfolgreich ist das Konzept von „Kampf der Realitystars“ auf RTL ZWEI. Die zweite Staffel der Promi-Sendung ist am Mittwoch (14. Juli) gestartet. Ein besonderer Auftritt wurde

Für Runde zwei des Formates hat man in Produktionskreisen wieder einmal die Creme de la Creme der Trash-TV-Landschaft an den Strand von Phuket gelockt. Luxus-Lady Claudia Obert, „Love Island“-Gewinner Tim Kühnel und „Berlin Tag und Nacht“-Star Jenefer Riili zogen als erstes ein. Ihnen folgten Leon Machére, „Bauer sucht Frau“-Kult-Star Narumol, „Traumfrau gesucht“-Dater Walter Hoffmann, Paul Elvers, Sohn von TV-Sternchen Jenny Elvers, Sängerin Loona und zum krönenden Abschluss Gina-Lisa Lohfink und Prinz Frédéric von Anhalt, der mal kurz davor war, Frau Lohfink zu adoptieren. Sie war ihm dann aber doch laut eigener Aussage „ein bisschen doof in der Birne“.

Kampf der Realitystars (RTL2): Leon Machére sorgt für brenzlige Situation

Natürlich wurde direkt zum Auftakt auch ordentlich gespielt. Im „Bestrafungsspiel“ mussten Fragen zu den Stars beantwortet werden. Für jede falsche Antwort wurde je ein Koffer „in den Urlaub geschickt“ - heißt hier kreativ: über Nacht in einem Boot auf dem Wasser gelagert, unerreichbar für die Stars. Vermeintlich. Und deshalb gab es mächtig ärger.

Sechs Koffer mussten aufs Meer hinaus. Das rief Retter Leon Machére auf den Plan. Der hielt es nämlich für eine gute Idee, am späten Abend noch im Dunklen ins Meer zu rennen und die Koffer zurückzuholen. Trotz expliziten Schwimm-Verbotes seitens der Produktion. „Es gibt Strömungen, es ist gefährlich, man macht sowas nicht“, wusste auch die entsetzte Loona. Allen Versuchen der anderen, ihn aufzuhalten (mit Ausnahme von Prinz Frédéreic, der eher den Bestärker spielte), begab der YouTuber und Rapper sich ins Wasser.

Kampf der Realitystars (RTL2): Star im Meer - plötzlich schreit der Aufnahmeleiter „Komm raus!“

Ohne Zweifel eine gefährliche Situation, denn allzu nah am Strand trieb das Koffer-Boot nicht. Andere Teilnehmer gaben an, man wäre vorab explizit auf die starken Strömungen vor Ort hingewiesen worden. Das ganze wurde gar so ernst, dass der Sender sich ob der Gefahr zum Eingreifen genötigt sah. Plötzlich kam der Aufnahmeleiter der Show an den Strand gerannt. Mit lauten „Komm raus“-Schreien versuchte dieser, Leon zum Umkehren zu bewegen - zur Erleichterung aller mit Erfolg. „Ich hab bisschen Scheiße gebaut“, gab Leon Machére später selber zu. Wenig überraschend gab das natürlich eine saftige Strafe für das Kollektiv. Der den Fluten entkommene wurde kurzerhand vom Koffer-Retter zum Koffer-Klauer. Das Ende vom Lied war nämlich: Alle Koffer von allen Stars wurden weggenommen.

Dramatisch ging es im TV zuletzt auch bei „Immer wieder sonntags“ zu. Moderator Stefan Mross erzählte, warum er und seine Frau kürzlich zwei Tage lang geweint haben. Weniger Drama gab es auf der Bühne. Beim Auftritt der Amigos erlebten die Zuschauer und Zuschauerinnen vor dem Fernseher aber ein Déja vu. (han)

Rubriklistenbild: © Screenshot/TVNOW

Auch interessant

Kommentare