Gemeinsam im „Kölner Treff“

Bereut Stefan Mross die Live-Hochzeit mit seiner Anna-Carina? „Dass es natürlich polarisiert ...“

Stefan Mross und Anna-Carina Woitschack im „Kölner Treff“.
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Stefan Mross und Anna-Carina Woitschack im „Kölner Treff“.

Stefan Mross und Anna-Carina Woitschack leben ihre Beziehung auch auf der Bühne aus. Genau das kann aber auch polarisieren. Bereuen die beiden das manchmal?

Köln - Beim Begriff „Schlager-Traumpaar“ kommt man um die beiden nicht herum. Das musste auch Micky Beisenherz feststellen, als der Moderator Stefan Mross und Anna-Carina Woitschack im „Kölner Treff“ begrüßte. Im Unterschied etwa zu Schlager-Legende Bernhard Brink und seine Frau Ute sind Mross und Woitschack alles andere als kamerascheu - und das gilt auch für die öffentliche Darstellung ihrer Beziehung. Schließlich steht Stefan bereits seit 33 Jahren auf den großen Bühnen, seine Anna-Carina kann auch schon auf stattliche zehn Jahre Auftritts-Erfahrung zurückblicken.

Wie das aber nun mal so ist mit der Liebe, gerade in der Öffentlichkeit: Das Feedback für so manch eine Aktion und ausgewählte Auftritte ist nicht immer rundum positiv. Das erlebte unlängst auch ein anderes, noch recht frisch zusammengekommenes Schlager-Paar auf die harte Weise. Trotz langjähriger, offensichtlich glücklicher Beziehung gab es auch bei Mross und Woitschack Momente, die ganz besonders polarisierten. Zum Beispiel, wenn die extrem medienwirksame Inszenierung von Verlobung sowie Hochzeit.

„Kölner Treff“ mit Stefan Mross und Anna-Carina Woitschack: Hochzeit im TV doch eine schlechte Wahl?

Auf die öffentliche Verlobung folgte nämlich ein schon etwas geschichtsträchtiger Moment im deutschen Schlager-TV: Die beiden heirateten im Juni 2020 live in einer Show von Florian Silbereisen auf der Bühne. „Das ist natürlich etwas sehr Privates, was dann in der Öffentlichkeit geschehen ist“, fasst Talk-Gastgeber Beisenherz zusammen. Und in der Tat war das mediale Echo zur Trauung gemischt, viele konnten den Entschluss, das Ereignis in einer Live-Show zu vollziehen, nicht nachvollziehen.

Beisenherz horcht da ganz genau nach: „Gab es danach vielleicht schon einen Augenblick, dass ihr dachtet: ‚Das hätten wir vielleicht besser gelassen‘?“ will er wissen. Von Reue für die öffentliche Aktion ist bei beiden aber absolut keine Spur. „Ich muss mich nicht für das rechtfertigen, wo wir uns wohlfühlen“, erklärt Mross sich direkt. „Wir fühlen uns wohl auf der Bühne. Wir sind Bühnenkinder. Wir haben uns auf der Bühne kennengelernt“. Die Live-Hochzeit im vergangenen Jahr sei auch ein Mittel gewesen, den Leuten daheim während der Corona-Pandemie endlich mal wieder „etwas Positives“ zu schenken.

Stefan Mross im „Kölner Treff“ über Live-Hochzeit: „Dass es natürlich polarisiert ...“

„Für uns war es das Schönste, was es gibt im Leben. Wir bereuen keine Sekunde“, erklärt der Schlager-Star. Kritik an dieser Aktion prallt offenbar an ihm ab. „Dass es natürlich polarisiert ... das ist deren Sache, die sich drüber aufregen. Wir haben uns wohlgefühlt und sind darüber sehr, sehr glücklich“. Und das ist ja schließlich auch das Wichtigste. Die Meinung teilt übrigens auch wohl die Runde, die Anna-Carinas Zustimmung zu Mross‘ Worten in lautem Applaus untergehen lässt.

Mit Florian Silbereisen und Helene Fischer hat sich ein anderes Schlager-Traumpaar bekanntlich längst getrennt. Fischer sorgt aktuell aber trotzdem für Aufsehen - und zwar mit ihrem neuen Song! Bei der Video-Premiere auf RTL gab es allerdings eine Panne und auch die Kritik am Song blieb nicht aus. (han)

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