Star aus "In aller Freundschaft"

Der Krebs ist zurück - Hendrikje will wieder kämpfen

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Auszeit in Italien: Fitz verbrachte einige Tage mit ihrer Familie am Meer.

München - Der Krebs ist zurück bei Hendrikje Fitz. Doch der "In-aller-Freundschaft"-Star geht offensiv mit der erneuten Erkrankung um - und beeindruckt damit ihre Anhänger.

"Es gibt Ereignisse im Leben, die kommen daher wie eine kleine Naturgewalt, wirbeln alles durcheinander, stellen alles auf den Kopf und plötzlich ist nichts mehr, wie es vorher war...“

Mit diesen Worten wendet sich In aller Freundschaft-Star Hendrikje Fitz via Facebook an ihre Fans. Der Brief, den sie am Dienstagabend veröffentlichte, ist unglaublich. Die 54-Jährige, die seit 17 Jahren als Pia Heilmann in der ARD-Erfolgsserie zu sehen ist, beeindruckt ihre Anhänger mit der Art und Weise, wie sie mit ihrer erneuten Krebserkrankung umgeht.

Fitz gemeinsam mit Schauspiel-­Kollegin Arzu Bazman (r.) am Set von „In aller Freundschaft“.

Rückblick: Vor etwas mehr als einem Jahr war bei Fitz Brustkrebs diagnostiziert worden. Was folgte, waren eine Operation mit anschließender Chemotherapie. Im Mai 2015 dann die glückliche Nachricht: Hendrikje Fitz hatte den Krebs besiegt, stand wieder vor der Kamera. Mitte des Jahres ereilte die Schauspielerin die erneute Hiobsbotschaft. Nach zahlreichen Schwindelanfällen hatte sie sich an ihre Ärzte gewandt. „Am Ende des Sommers dann Ursachenforschung – ein Hirn-CT – eine Diagnose: positiv – Metastasen im Hirn“, schreibt Fitz. Und weiter: „Nein, kein Schock – eher eine ganz fokussierte Ruhe.“ Sie habe ihre Ärzte gefragt, wie lange man mit dieser Diagnose überleben könne. „Tja, es gibt sehr unterschiedliche Verlaufsformen… von wenigen Monaten bis hin zu mehreren Jahren“, beschreibt die gebürtige Frankfurterin die Antwort, die sie bekam. Ihre größte Angst seien die Schmerzen gewesen, so Fitz. Die Ärzte hätten ihr diese Angst genommen. Dank der heutigen Möglichkeiten durch Schmerzmedikation könne sie selbst entscheiden, wie viel sie spüren wolle, so die Schauspielerin. „Seit mir diese Angst genommen worden ist, kann ich meine Situation nicht nur annehmen, sondern ich erlebe sie vielmehr als eine der intensivsten überhaupt in meinem Leben“, schreibt Fitz. Jeglicher „Ballast“, mit dem sie sich zuvor beschäftigt habe, sei nun unwichtig. Die „Spreu trennt sich vom Weizen“.

Fitz möchte Aufmerksamkeit auf das Thema Sterben lenken. Das sei der Grund, warum sie so offen mit ihrer erneuten Erkrankung umgehe, so der ARD-Star.

Die 54-Jährige wird beruflich pausieren, verbrachte zuletzt einige Tage in Italien und wird sich nun dem erneuten Kampf gegen die Krankheit stellen. Sie bedanke sich bei allen für die Unterstützung: „So oder so ist das Leben, so oder so ist es gut“, schreibt Fitz.

Lena Meyer

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