Zu Besuch bei "Bauer sucht Frau"-Star

Leonhard: Ich brauche eine Frau, die mir Kontra gibt

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Bekennender Fan der Löwen: Leonhard Geiger hat momentan nur Katze Mausi zum Schmusen. Das soll sich durch „Bauer sucht Frau“ (RTL) ändern.

Polling - Landwirt Leonhard Geiger (26) aus Polling ist am Montag wieder bei "Bauer sucht Frau" auf RTL zu sehen. Im Interview verrät er, welche Eigenschaft seine Traumfrau haben muss.

Besuch bei Leonhard Geiger (26), Teilnehmer bei „Bauer sucht Frau“ (RTL). Der Junggeselle aus Polling (Landkreis Weilheim-Schongau), schlanke, sportliche Figur, wuchernder Bart, wilde Mähne, sitzt auf dem Bett und berichtet über die jüngste Folge der Kuppelshow. Am Kopfende schlummert friedlich seine Katze Mausi. Geiger ist einer von zehn Bauern in der nunmehr elften „Bauer sucht Frau“-Staffel (immer montags um 21.15 Uhr). Im Schnitt schauen mehr als sechs Millionen Zuschauer zu, wenn Geiger nach der großen Liebe sucht. Der gelernte Metzger führt zusammen mit seinen Eltern einen Milchviehbetrieb im Nebenerwerb. Derzeit bandelt er mit der Altenpflegerin Sabrina aus Franken an. Geiger hat sie zur sogenannten Hofwoche zu Gast.

Herr Geiger, was gab’s denn heute bei Ihnen zum Frühstück?

Leonhard Geiger: Zwei Leberkassemmeln und einen Kaffee.

In der jüngsten Folge von „Bauer sucht Frau“ haben Sie Ihrem Damenbesuch eine selbstgemachte Gulaschsuppe und eine Tiefkühlpizza serviert.

Leonhard Geiger: Man muss das so verstehen: Ich steh’ jeden Tag um 3 Uhr Uhr auf, fahr’ dann in die Arbeit und hab’ dann meistens erst gegen 10 oder halb 11 wirklich Zeit für ein richtiges Frühstück – und dann muss es eben schnell gehen und deftig sein. So war es an diesem Tag auch.

Pollinger Bauer sucht starke Frau auf RTL

Überhaupt hat diese Folge für Gesprächsstoff gesorgt. Sie haben Ihre Sabrina ganz schön schuften lassen. Nach einer verlorenen Wette musste sie vor Ihnen Liegestütze machen, den Stall aufheuen und Ihren Milchautomaten auf Hochglanz polieren. Auf Ihrer Facebook-Seite ging es rund. Sind Sie ein Macho?

Leonhard Geiger: Das Geschwätz interessiert mich nicht. Ich bekomme sehr viele positive Meldungen von den Leuten. In der Hofwoche hab’ ich getestet, ob die Sabrina meinen Humor versteht. Zum Beispiel hätte ich mir gewünscht, dass sie auch Heu nach mir schmeißt. Ich brauch’ eine, die mir Kontra geben kann und ihre Meinung sagt. Ich kann mich doch nicht verstellen.

Gibt es im Weilheimer Land denn keine Frauen, die Kontra geben können, oder wieso suchen Sie bei „Bauer sucht Frau“?

Leonhard Geiger: Doch, doch, aber ich lern’ gern neue Leute kennen. Hier war bis jetzt einfach keine dabei, vielleicht hab’ ich manche auch zu gut gekannt. Aber die Anmeldung ist aus einem Spaß entstanden.

Aus einem Spaß?

Leonhard Geiger: Vergangenes Jahr am ersten Advent war ich beim Fußballschauen beim Wirt (Wirtshaus in Polling, d. Red.) und dann hat a Spezl gemeint, er meldet mich jetzt bei „Bauer sucht Frau“ an. Wir haben dann ein bisserl rumgeblödelt, ich bin ja auf der Suche nach einer Frau, und er hat nicht aufgehört, in sein Handy zu tippen – und vier Wochen später hat dann RTL angerufen. Ich kam dann von einem Auswahlverfahren ins nächste, die Idee hat mir immer besser gefallen, und im März standen die dann für den ersten Dreh auf unserem Hof.

Pfingsten war es dann offiziell, dass Sie Kandidat sein werden.

Leonhard Geiger: Genau, zur ersten Folge am Pfingstmontag, als man mich vorgestellt hat, hab’ ich dann bei mir aufm Hof in der Maschinenhalle ein Public Viewing gemacht. Ich stand am Grill. Kurz vor Beginn gab’s ein sauberes Gewitter, da war das Signal plötzlich weg. Aber pünktlich zur Sendung lief wieder alles. Ich hab’ vielleicht mit 20 Leuten gerechnet, am Ende waren es 80 oder 90, die da waren. Ein anderes Mal kam dann sogar unsere Landrätin vorbei. Jetzt gibt’s immer ein Public Viewing in einem Lokal in Weilheim.

Ihr Leben hat sich also verändert?

Leonhard Geiger: A bisserl. Letztens war ich beim Tengelmann, und da hat mich eine an der Kasse angesprochen: ‚Du bist doch von RTL.‘ Dann ham mich alle angeschaut.

Ihr Zimmer ist in den Vereinsfarben des TSV 1860 München gestrichen, an der Wand hängen zahlreiche Trikots und Schals. ‚Optimal‘ ist unter Ihren Fans ein Kultwort.

Leonhard Geiger: Ich bin seit meiner Kindheit Sechzger. Mein Zimmer ist sicher einzigartig, da reden mich viele drauf an. Und es ist doch optimal, wenn die Löwen mal wieder positiv im Fernsehen zu sehen sind. Mein persönliches Highlight war aber der Empfang von der Sabrina am Bahnhof. Fast die komplette Pollinger Musikkapelle war da und hat für mich aufgespielt. Da hätt’ ich flennen können vor Freude.

Trotzdem wird man das Gefühl nicht los, dass es zwischen Ihnen kriselt.

Leonhard Geiger: In den nächsten Folgen präsentier’ ich mich wieder von meiner liebevollen Seite.

Haben Sie einen Tipp für alle Singles da draußen? Findet man seine Traumfrau im Fernsehen?

Leonhard Geiger: Eine meinte erst letztens zu mir: ‚Da musst Du erst ins Fernsehen kommen, damit man auf Dich aufmerksam wird.‘ Aber ich bin da eher Romantiker. Ich glaub’, die besseren Chancen eine Frau zu finden hat man ganz klassisch beim Furtgeh’ oder durch Zufall beim Einkaufen, wenn ihr was aus dem Regal fällt und du hilfst ihr dann.

Das Gespräch führte Severin Strobl.

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