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„Let's Dance“-Aus für Caroline Bosbach

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Caroline Bosbach
Caroline Bosbach und Valentin Lusin bekamen nicht genug Zuschauerstimmen. © Rolf Vennenbernd/dpa

Gänsehautmomente, doch auch harsche Kritik, gibt es am Freitagabend wieder bei „Let's Dance“. Ein Juror erhält Standing Ovations.

Köln - Nachwuchspolitikerin und Autorin Caroline Bosbach muss die RTL-Show „Let's Dance“ verlassen. Die 32-Jährige konnte weder die Jury noch das Publikum mit ihrem Slow Fox überzeugen.

„Slow Foxtrott hat hier schon vielen den Kopf gekostet“, stellte Juror Joachim Llambi nach Bosbachs Auftritt fest. „Das ist wirklich ein schwerer Tanz.“ Während ihre Haltung gut gewesen sei, habe sie sich körperabwärts verschlechtert. „Du hast immer den ganzen Fuß aufgesetzt“, kritisierte Llambi. Dadurch habe es Bosbach an Geschmeidigkeit und Leichtigkeit gefehlt. Auch Juror Jorge González bemerkte ungewohnt spitz: „Du bist eine gute Schülerin, nur hast du nicht viel gelernt.“

Die Punkterichter bewerteten den Auftritt der 32-Jährigen mit insgesamt 14 Punkten. Damit lag die Tochter des langjährigen CDU-Politikers Wolfgang Bosbach eigentlich noch einen Punkt vor Comedian Bastian Bielendorfer. Am Ende scheiterten sie und ihr Tanzpartner Valentin Lusin (35) jedoch an den Stimmen der Zuschauer.

Lob für Ullmann und Pocher

Als letzte Prominente, die an diesem Abend auftrat, erhielt Moderatorin Janin Ullmann mit 28 Punkten die beste Bewertung. Die 40-Jährige und Profitänzer Zsolt Sándor Cseke (34) tanzten einen langsamen Walzer zum Silbermond-Hit „Das Beste“. „Ihr macht die schwierigsten Sachen und es sieht so einfach aus“, lobte Jurorin Motsi Mabuse das Paar. „Es war 'ne großartige Leistung“, sagte auch Joachim Llambi. „Das Beste kam heute zum Schluss.“

Auch Moderatorin Amira Pocher (29) konnte mit ihrem Contemporary überzeugen. „Es war schon so ein bisschen Gänsehaut“, kommentierte Juror Joachim Llambi ihren Tanz. Bei der Punktevergabe überraschte er alle, als er nach Mabuse und González, die beide jeweils acht Punkte vergeben hatten, die Kelle mit der Neun hochhielt. Für diese großzügige Punktevergabe erhielt der sonst eigentlich strengste Juror Standing Ovations vom Publikum.

Corona-bedingte Ausfälle

Insgesamt 25 Punkte erhielt auch Leichtathlet Mathias Mester. „Es gibt gewisse Figuren, wo ich sage: kann ich nicht, aufgrund meiner Kleinwüchsigkeit“, sagte der 35-Jährige während des Trainings. Tanzprofi Renata Lusin habe ihn dann jedoch dazu angetrieben, über seine Grenzen zu gehen, erklärte er.

Wegen eines positiven Corona-Tests konnte Lusin dann allerdings gar nicht mit Mester auftreten. Mit seiner Ersatzpartnerin Patricija Ionel (27) legte Mester ebenfalls einen souveränen Charleston aufs Parkett. Für seine Performance zum Lied „Mein kleiner grüner Kaktus“, bei dem er in Grün gekleidet zu Liedbeginn aus einem riesigen Blumentopf aufgetaucht war, bejubelten Mabuse und González den Leichtathleten.

Neben Lusin gab es bei „Let's Dance“ zwei weitere Corona-Fälle in dieser Woche: Auch Zirkus-Artist René Casselly (25) konnte an der Live-Show nicht teilnehmen, Stamm-Moderator Daniel Hartwich (43) wurde von seinem Kollegen Jan Köppen (39) vertreten. Show fünf der 15. Staffel „Let's Dance“ stand unter dem Motto „Made in Germany“ - alle Lieder, zu denen an diesem Abend getanzt wurde, kamen von deutschen Künstlern. dpa

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