Nach dem Tod ihrer Großmutter

„Let‘s Dance“: Joachim Llambi empört RTL-Publikum mit knallhartem Urteil für Auma Obama - „Extrem unsensibel“

Joachim Llambi schaut nicht erfreut.
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“Let´s dance“-Juror Joachim Llambi gilt als der Eisklotz unter den Wertungsrichtern. Ein alles andere als feinfühliger Spruch des RTL-Wertungsrichters scheint dieses Bild nochmals zu bekräftigen.

Seit jeher ist Joachim Llambi bei „Let‘s Dance“ für seine oftmals harten Jurykommentare gefürchtet. Ein neuer Spruch von ihm geht vielen nun aber zu weit.

  • Joachim Llambi gilt seit der ersten „Let‘s Dance“-Staffel als gefürchteter weil kritischer RTL-Juror.
  • Das musste auch Auma Obama in der 14. Staffel des RTL-Tanzwettbewerbes nun zu spüren bekommen.
  • Die Zuschauer allerdings fanden das letzte Urteil des strengen Wertungsrichters aber alles andere als angemessen.

Köln - „Llambi ist heute aber sehr kritisch“ - das haben „Let‘s Dance“-Fans schon lange erkannt. Dementsprechend scheint dieser Satz schon beinahe allgemein gültig zu sein, passt aber nach der Meinung einiger Zuschauer auch mal wieder sehr gut in die vergangene Liveshow des RTL-Tanzwettbewerbs. So war es dieses Mal vor allem auch Auma Obama, auf die der Wertungsrichter sein wachsames Auge geworfen hat. Dieses Mal scheint er nach dem Ermessen mancher mit seinem unbarmherzigen Urteil aber doch zu weit gegangen zu sein.

„Let‘s Dance“ (RTL): Auma Obama tritt auch nach schwerem Schicksalsschlag auf

Denn auch wenn es bei „Let‘s Dance“ eigentlich nur um die Leistung der Promis auf dem Tanzparkett gehen sollte, so muss man doch auch anerkennen, dass sie gerade eine besonders harte Zeit hinter sich hat. Sie und ihr Bruder, der ehemalige US-Präsident Barack Obama, haben vor Kurzem ihre geliebte Großmutter verloren. „Mein Herz ist gebrochen“, schrieb Auma auf Instagram, als sie den Tod ihrer geliebten Oma bekannt geben musste. Trotz ihrer Trauer wollte Auma bei „Let‘s Dance“ aber nicht aufgegeben, sondern hat tapfer weitertrainiert - auch für ihre Großmutter. Die Jury konnte sie allerdings nicht ganz überzeugen.

„Let‘s Dance“-Jury um Joachim Llambi mit nüchternem Urteil zu Auma Obamas Rumba

Es war eine „gemütlich getanzte Rumba in einer karibischen Nacht“, urteilt Jorge auch nicht überschwänglich begeistert, aber immerhin noch recht milde. Auch Motsi schließt sich der Meinung des Kubaners an, lobt zwar Aumas Beinarbeit, fügt aber ebenfalls hinzu, es habe der Pfeffer gefehlt.

Joachim Llambi, über dessen Frau an seiner Seite immer wieder spekuliert wird, allerdings geht - ganz so wie man den Knallhart-Juror kennt - wesentlich härter mit Auma ins Gericht. Gnade oder eine Schonfrist aufgrund ihrer familiären Situation Fehlanzeige. So kritisiert er, von Auma sei nicht viel gekommen, es wäre alles „nur dahingeplätschert, nur an der Hand, nur in der Haltung, nur gelacht“, dabei gehe es bei der Rumba noch um mehr: um ein Hin und Her beziehungsweise einen Wechsel der Gefühle. „Mehr Action, mehr miteinander, ihn anfassen, alleine - Sie sind eine starke Frau, das will ich auf der Fläche sehen“, äußert Joachim Llambi seine Erwartungen.

„Let‘s Dance“-Fans empört über Joachim Llambis unsensibles Jury-Urteil nach Auma Obamas Tanz

Da ihm all das allerdings gefehlt habe, vergleicht er Aumas Darbietung letztlich sogar mit einem „Jan Hofer-Gedächtnis-Rumba-Tanz“, was für manche Zuschauer aber dann doch zu weit geht: „In Anbetracht dessen, dass die Oma von der Auma gestorben ist, sollte man nicht von ,Gedächtnistanz‘ sprechen, Herr Llambi“, wird der Wertungsrichter prompt selbst in den sozialen Medien getadelt. „Mein Gott, Llambi“, schimpft ein User auf Twitter weiter und fragt, ob er gerade nach Aumas Vorgeschichte nicht einfach nur sagen könne, es sei eben nicht ihr Tanz gewesen und ihr anschließend sein Beileid ausdrücken. Denn das „reicht doch auch.“ „Llambi war gerade extrem unsensibel“, twittert auch ein weiterer Fan und findet, dessen Wertung in Form von mikrigen zwei Punkten sei „unterirdisch“.

Auch Ex-“Let‘s Dance“-Profis werfen Joachim Llambi fehlende Empathie vor

Der gleichen Meinung wie die Zuschauer sind auch Erich Klann und Oana Nechiti. In ihrem Podcast „Tanz oder gar nicht“ analysieren die beiden ehemaligen „Let‘s Dance“-Profis wöchentlich die Tänze der Promis und haben großen Respekt sowohl vor Aumas Leistung, als vor allem auch ihrer mentalen Stärke. In einer solchen Situation könne man sich nur hinter einem Lächeln verstecken, findet Oana und nennt Llambis zwei Punkte ebenfalls „eine Frechheit“. Ebenso wirft Erich dem Wertungsrichter fehlende Empathie vor, denn gerade in Aumas Situation sollte man „nicht hinterhauen“.

„Let‘s Dance“ 2021: Hat es Auma Obama trotz weniger Jury-Punkte in die nächste Runde geschafft?

Und wie reagiert Auma nach dem harschen Juryurteil auf die Kritik? Ganz professionell. Ohne auf den Tod ihrer Großmutter zu sprechen zu kommen oder sich ihre private Trauer anmerken zu lassen, meint sie, der Tanz sei neu gewesen, daher müsse sie die Kritik auch annehmen und daraus lernen. „Irgendwie hab ich noch Arbeit“, so die Schwester des einstigen amerikanischen Präsidenten. Um diese „Arbeit“ anzugehen, hat Auma zunächst noch etwas Zeit, denn sie konnte sich nochmal in die nächste Runde „Let‘s Dance“ retten. Welche Promis den Wettbewerb dagegen bereits verlassen mussten, können Sie übrigens immer aktuell hier nachlesen. (lros)

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