Schlechte Quoten, Kritik im Netz

Enttäuschung für Ex-Tagesschau-Sprecherin: Linda Zervakis‘ ProSieben-Debüt floppt

Linda Zervakis
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Linda Zervakis feiert ihr Debüt bei ProSieben und floppt damit.

Linda Zervakis gab ihr Debüt auf ProSieben. Doch zum Quotenhit wurde die Sendung nicht. Vom Publikum hagelte es heftige Kritik.

München - Nach ihrem überraschenden Aus bei der ARD-Tagesschau kündigte Linda Zervakis neue TV-Pläne an. Sie wechselt nämlich von den Öffentlich-Rechtlichen zum Privatsender ProSieben und wird dort ab Herbst mit Matthias Opdenhövel das neue Nachrichtenjournal „Zervakis & Opdenhövel. Live“ moderieren. Ihre Premiere bei ihrem neuen Arbeitgeber feierte sie jedoch bereits am vergangenen Mittwochabend (12. Mai), als sie zusammen mit Louis Klamroth den Kanzlerkandidaten Olaf Scholz interviewte. Das kam allerdings weniger gut beim Publikum an. Noch mehr Infos rund um die aktuellen TV-Highlights gibt es übrigens mit unserem brandneuen, kostenlosen TV-Newsletter.

Linda Zervakis auf ProSieben: Ihr Debüt wird zum TV-Flop

Das spiegelte sich nicht nur in den Quoten der Sendung „ProSieben Spezial live“, in der die Hamburgerin gemeinsam mit Co-Moderator Klamroth den Kanzlerkandidaten der SPD interviewte, wider. Der Sender erreichte mit der Show gerade mal 0,74 Millionen Zuschauer:innen, der Marktanteil betrug 2,5 Prozent. Höheres Interesse zeigte das Publikum hingegen beim ProSieben-Interview mit der Kanzlerkandidatin der Grünen, Annalena Baerbock.

Sie wurde Mitte April von Katrin Bauerfeind und Thilo Mischke befragt. Der Marktanteil betrug damals 3,3 Prozent und 1,07 Millionen Zuschauer:innen schauten zu. Unklar ist, ob das fehlende Interesse mit Kanzlerkandidat Olaf Scholz zusammenhing. Kritik hagelte es im Netz jedenfalls besonders für Zervakis‘ Kollege Klamroth.

Linda Zervakis feiert Debüt bei ProSieben: Heftige Kritik für Co-Moderator

Der fiel nämlich vor allem durch seine Art des Interviewens negativ auf. „Moderator Louis Klamroth verwechselt kritisches Nachfragen mit hilfloser Pampigkeit“, meinte ein User auf Twitter. Auch bei einem anderen Zuschauer kommt Klamroths Art gar nicht gut an: „Unsympathisch, arrogant, herablassend! Komischer Kerl hat in so einem Format nichts zu suchen.“ Ein Dritter hat den Eindruck, der Moderator „würde jetzt gerne Lanz sein“, auf ihn wirkte er jedoch vielmehr wie „der überhebliche Typ von der Schülerzeitung“. Kritisiert wurde auch, dass er Scholz mehrfach ins Wort gefallen sei. Über die ehemalige Tagesschau-Moderatorin wurde sich hingegen weniger geäußert, was möglicherweise daran lag, dass sie nach Wahrnehmung mancher Zuschauer:innen wohl kaum zu Wort kam. „Sagt Linda Zervakis auch noch etwas?“, so ein Zuschauer auf Twitter. Wenigstens verschlief die 45-Jährige diesmal ihren Live-Auftritt nicht. (jbr)

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