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Eigentlich adelig? Guido Maria Kretschmer glaubt an Verwechslung nach Geburt

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„Shopping Queen“-Moderator Guido Maria Kretschmer glaubt, einer adeligen Familie zu entstammen. Was die Vermutung bei ihm auslöste.

Bremen – Ob als Modedesigner, Werbegesicht oder Moderator der VOX-Sendung „Shopping Queen“: Guido Maria Kretschmer (59) hat die Herzen der Deutschen mit seinem Charme schon lange erobert. Was seine Familie damit zu tun hat und warum er glaubt, eher royal zu sein als in seine Familie zu gehören.

Guido Maria Kretschmer erklärt seine Beliebtheit

Seit 2012 moderiert Designer Guido Maria Kretschmer „Shopping Queen“ auf VOX und begeistert auch dort regelmäßig die Teilnehmerinnen mit seiner herzlichen Art und seinen ehrlichen Kommentaren. Warum das so ist, wollte 3nach9-Moderatorin Judith Rakers (48) wissen. In der Talkshow, in der Kretschmer neben CDU-Chef Friedrich Merz (68) und Tagesschau-Sprecher Constantin Schreiber (45) als Gast geladen war, sprach der Designer auch offen über seine Familie. So gab Guido Maria Kretschmer Einblicke in die schwersten Stunden seines Vaters vor dessen Tod.

Warum er bei Menschen so gut ankomme, erklärt sich Kretschmer mit seiner Neugier und Offenheit für Neues. „Ich kann mich sehr schnell begeistern für alles“, [...] Menschen spüren, dass ich sie wertschätze“, so der Münsteraner. Dazu habe auch seine Familie beigetragen. Er sei schon als Kind „sehr verbal“ gewesen und habe alles kommentiert. Kretschmer stammt aus einer Familie mit fünf Kindern, die zwischenzeitlich auch zwei Pflegekinder aufnahm. Auch, wenn der 59-Jährige den Austausch mit Menschen liebe, in seiner Familie sei ihm das manchmal zu viel gewesen.

Guido Maria Kretschmer glaubt an adelige Abstammung

„Ich wollte lieber Einzelkind sein“, gibt Kretschmer in 3nach9 zu. Manchmal habe er gedacht, er sei nach der Geburt verwechselt worden und entstamme eigentlich einer adeligen Familie. Beim ersten Besuch von Schloss Hülshoff in Westfalen habe er intensiv gespürt, dass das seine Welt sei. Er habe sich schon ausgemalt, wie er seinen Eltern beibringe, wenn er eines Tages von einer adeligen Familie mit einer Limousine abgeholt werden würde und man ihn als den gefundenen Sohn mitnehmen würde, erzählt Kretschmer scherzhaft. Er verrät auch, dass er in seiner Familie trotz vier weiterer Geschwister manchmal eine Sonderbehandlung erfahren habe.

Guido Maria Kretschmer ist immer zum Scherzen aufgelegt. Jetzt erzählte er, warum er an eine adlige Abstammung glaubt.
Guido Maria Kretschmer ist immer zum Scherzen aufgelegt. Jetzt erzählte er, warum er an eine adelige Abstammung glaubt. © IMAGO/gbrci

Während die anderen schliefen, seien seine Eltern ab und an mit ihm beispielsweise zum Essen gefahren. Das kam erst später raus, nicht alle Geschwister hätten dafür Verständnis gehabt. Kretschmers Eltern sind beide im Jahr 2023 kurz nacheinander verstorben – ein großer Schock für den Modedesigner. Für Kretschmer ist ein Leben als Adliger noch nicht ausgeschlossen: „An alle, die mich adoptieren wollen: Ich wäre jetzt bereit“, startet Kretschmer in gewohnt humorvoller Weise einen Aufruf im Rahmen der Talksendung.

Moderationskollegin Andrea Kiewel (59) wehrt sich im „ZDF-Fernsehgarten“ indes gegen Fans, die sich über ihre Frisur lustig machten. Verwendete Quellen: „3nach9“, Sendung vom 28. Juni 2024

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