ARD zeigt am Montag den Film zur Serie

"Mord mit Aussicht": Sophie unter Mordverdacht

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Die Geburtstagsfeier für Dietmar (Bjarne Mädel) läuft etwas aus dem Ruder …

München - "Mord mit Aussicht" kehrt nach einem Jahr wieder auf den Bildschirm zurück. Am Montagabend ist es vorbei mit der Eifel-Enthaltsamkeit.

Ein Jahr lang gab es nichts Neues mehr aus Hengasch. Kommissarin Sophie Haas (Caroline Peters), Wachtmeister Dietmar Schäffer (Bjarne Mädel) und Kollegin Bärbel Schmied (Meike Droste) verabschiedeten sich wenige Tage vor Weihnachten 2014 mit Geiselnahme und Entbindung in einer Waldhütte von der dritten und bisher letzten Staffel "Mord mit Aussicht". Nun aber ist es mit der Eifel-Enthaltsamkeit vorbei. Als Special gibt es am Montag um 20.15 Uhr 90 Minuten Ein Mord mit Aussicht – eine schöne Bescherung kurz nach dem Weihnachtsfest!

Denn auch im Film ist alles so wie in der Serie – fast. Das vertraute Personal ist im Einsatz. Ergänzt um Nina Proll als Polizeikommissarin Sandra Holm aus dem Nachbarrevier Hammelforst. Holm ermittelt gegen die Kollegin Sophie Haas, nachdem der Kölner Polizeifunktionär Hans-Peter Jogereit erschossen wurde. Als man ihn fand, stand Haas mit der Pistole neben ihm – und jeder weiß, dass sie Jogereit hasste, weil er ihre Versetzung nach Köln blockierte …

Kommissarin Holm (Nina Proll, re.) nimmt Dietmar (Bjarne Mädel), Bärbel (Maike Droste) und Sophie (Caroline Peters, v.li.) fest.

Holm ermittelt nicht nur mit aller Ernsthaftigkeit und Strenge gegen Haas – sie tut dies auch sehr nüchtern. Damit unterscheidet sie sich deutlich von den Kollegen aus Hengasch, deren Erinnerungsvermögen durch die Nachwirkungen einer hochprozentigen Geburtstagsfeier für Dietmar im Gasthof Aubach getrübt wird. Die Schilderungen über das, was ­geschehen ist, variieren ­erheblich.

Regisseur Jan Schomburg und Kameramann Marc Comes, beides Hengasch-Neulinge, und der Mord mit Aussicht-erfahrene Drehbuchautor Benjamin Hessler lassen die Beteiligten per Rückblende ihre jeweilige Version erzählen. Das gibt unter anderem Schäffers „Muschi“ Heike (Petra Kleinert) Gelegenheit, sich als Vamp zu produzieren, während Wachtmeister Schäffer selbst wie einst Old Shatterhand durchs Gelände robbt. Am Ende herrscht nicht nur Klarheit über Jogereits Ableben, sondern auch Sophie steht wieder einmal vor der Frage, wie sie es mit einer Versetzung nach Köln halten will.

Keine Klarheit gibt es im richtigen Leben darüber, ob und wann es mit der Serie weitergehen wird. Offiziell hieß es im Sommer: „Nach langen intensiven Beratungen haben Redaktion, Produktion und Protagonisten beschlossen, eine kreative Pause einzulegen, um anschließend umso stärker zurückzukommen.“ Man wolle eine Zäsur, kein Ende.

Zu einem deutlichen „Ja“ zur Serie mag sich aber zurzeit auch keiner durchringen. Vor allem Bjarne Mädel, ohne den Mord mit Aussicht schwer vorstellbar ist, hat mehrfach erklärt, er habe eigentlich keine Lust mehr, der Dorfpolizist zu sein. Möglicherweise ist also das Filmspecial zwischen den Jahren ein Trostpflaster für die Fans und das letzte Neue, was man aus Hengasch sieht …

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