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Bilder rauben ihr den Schlaf: Nazan Eckes nach RTL-Dreh noch ganz mitgenommen

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© Instagram/Nazan Eckes

Moderatorin Nazan Eckes drehte für die RTL-Sendung „Extra“ in einem Flüchtlingslager auf der griechischen Insel Lesbos. Von ihren Eindrücken ist sie noch mitgenommen.

München/Lesbos - In der Kälte spielen Kinder zwischen Müllbergen, die Lage sei angespannt und hoffnungslos: So beschreibt rtl.de den Zustand des überfüllten Flüchtlingslagers Moria auf der griechischen Insel Lesbos. Die erst seit Dezember 2019 für „Extra- Das RTL-Magazin“ neu erkorene Hauptmoderatorin Nazan Eckes wollte sich für die „Extra“-Ausgabe am 9. März ihr eigenes Bild von der Situation in dem bekannten Flüchtlingscamp machen. Mit dem RTL-Team war sie für ihre Reportage deshalb direkt vor Ort.

Nazan Eckes dreht für RTL - und ist immer noch ganz mitgenommen vom Flüchtlingslager auf Lesbos

Während der Dreharbeiten erhielt Eckes erstmals exklusive Einblicke, wie die Flüchtlinge dort leben. Sie sammelte viele Eindrücke, um sich ihr eigenes Bild zu machen. Ob sie sich von diesem allerdings so schnell erholen wird? Laut rtl.de ging der Moderatorin ihr Besuch vor Ort sehr nahe. Mehr als 18.000 Flüchtlinge seien in dem Lager untergebracht, das ursprünglich nicht mal für 3000 Menschen Platz hat. Noch dazu handelt es sich um ein altes Gefängnis, was die gesamte Lage zudem düsterer erscheinen lasse. Fast die Hälfte der im Flüchtlingscamp Moria untergebrachten Flüchtlingen seien Kinder.

Nazan Eckes schreibt nach RTL-Dreh: „Meine Eindrücke werden mich noch lange begleiten“

Über Instagram* schrieb Nazan Eckes, dass sie die Erlebnisse und Eindrücke „noch lange begleiten werden“. Und sie fragt ihre Follower: „Kennt ihr das? Wenn euch solche Bilder einfach nicht mehr in Ruhe lassen, euch den Schlaf rauben?“

Nazan Eckes interessierte sich vor allem für das Leben der Kinder „in einem Lager, das vom Müll zu ersticken droht“. Eines der Flüchtlingskinder schildert der Moderatorin ihren Alltag im Camp. Besonders schlimm seien die Kämpfe, die sie miterleben müsse. Sie bedauere außerdem, nicht mehr zur Schule gehen zu können. Für die Schulkinder wurde deshalb nun ein improvisierter Unterricht eingeführt, in dem die Kinder auch Deutsch lernen. In der letzten Sequenz des Videos, das rtl.de zu Eckes Besuch im Flüchtlingscamp veröffentlichte, sieht man die Moderatorin umringt von kleinen Kindern. Von denen sei sie besonders beeindruckt. Denn was sie niemals erwartet hätte: Trotz der schlimmen Umstände „sind sie die ganze Zeit fröhlich, sie spielen, sie sind sehr selbstsicher und frech“ . Das wird durch die winkenden und in die Kamera lächelnden Kinder am Ende des Beitrags bestätigt. 

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