Gemeinsam mit Frau Ute in Talkshow

Bernhard Brink erzählt von Wendepunkt seiner Karriere: „Ich habe sie gehasst“

Bernhard und Ute Brink in der NDR-Talkshow.
+
Bernhard und Ute Brink in der NDR-Talkshow.

Bernhard Brink war mit seiner Frau Ute in der NDR-Talkshow zu Gast. Dort erinnerte er sich an einen ganz besonderen Moment zu Beginn seiner Karriere.

Hamburg - Seit 1987 ist Bernhard Brink bereits mit seiner Ute verheiratet. Während der Schlager-Star seitdem durchgängig die großen Bühnen Deutschlands bespielt und immer im Rampenlicht steht, hält seine Partnerin sich bewusst zurück. Tatsächlich hält Ute sich was die Öffentlichkeit angeht eher im Hintergrund - und das, obwohl ihr Mann zu den bekanntesten Musikern des Landes gehört. Für die NDR-Talkshow machte sie nun aber eine Ausnahme

Es ist durchaus selten, dass Bernhard und Ute Brink gemeinsam vor die Kamera treten. Noch nie saßen sie etwa zusammen in einer Talkshow - bis jetzt. Bei Jörg Pilawa und Bettina Tietjen nahmen sie nun gemeinsam in der Talk-Runde Platz. Nach all den Jahren Ehe mit einem Promi wohl noch immer eine ungewohnte Situation für Ute, die gesteht, dass der öffentliche Rummel auch in Talkshows nie etwas für sie gewesen sei. „Ich habe mich nie in den Vordergrund gedrängelt. Und ich muss ganz ehrlich sagen: Das wird dann auch wieder so sein“, spielt sie bereits auf mögliche Auftritte nach der NDR-Talkshow an.

Bernhard und Ute Brink in der NDR-Talkshow: Schlager-Star berichtet über Karriere-Wendepunkt

Dennoch können beide auf eine lange gemeinsame Zeit zurück blicken. Und auch optisch prägte beide früher eine Gemeinsamkeit: Die Frisur. Genauer gesagt, eine wallende Lockenpracht. Das zeigen jedenfalls alte Bilder der beiden, die während des Talks eingespielt wurden. Bei den Anblicken kommt Bernhard Brink auch gleich auf eine kuriose alte Geschichte. Die hat mit eben dieser Frisur zu tun - und leitete offenbar einen kleinen Karriere-Wendepunkt bei ihm ein.

„Früher wurde mir ja immer nachgesagt, ich hätte eine Minipli. Ich hab aber Naturlocken gehabt, total“, erzählt der Schlager-Star und gesteht: „Ich habe die nicht gemocht.“ Das änderte sich dann schlagartig im Jahr 1973, noch drei Jahre vor seinem ersten Album und auch einige Zeit bevor er seine heutige Ehefrau Ute kennenlernte. „Ich habe die immer auf die andere Seite gekämmt und mit Clips festgemacht. Bis damals mein erster Manager in mein Leben trat. Ich kam aus dem Wasser raus. Das trocknete von Luft und dann kamen die ganzen Locken raus“. Ein Anblick, der seinen Manager wohl erstmal überraschte.

NDR-Talkshow: Bernhard Brink mit altem Geständnis - „die hab ich immer gehasst“

„‘Was hast du denn gemacht?‘ sagte der dann zu mir. Ich sagte: ‚Ich hab nichts gemacht. Die Haare, findest du die auch furchtbar?‘“, gibt der Sänger das damalige Gespräch wieder. Offensichtlich fand sein Manager die aber alles andere als furchtbar. „Das ist doch viel besser. Das ist ein Markenzeichen, wo kommen die her?“, habe der damals gesagt, erzählt Brink. Er selber habe ihm nur geantwortet: „Das sind meine Locken. Die habe ich immer gehasst“. Ab diesem Moment habe er seine Natur-Haare dann aber gelassen, „und das wurde mein Markenzeichen“. Ein Wiedererkennungswert, der ihn durch seine steile Schlager-Karriere begleitete.

Bis heute hat er sich seitdem daran gehalten, seine Haare einfach in der Natur-Pracht beizubehalten. Und deshalb behauptet er jetzt, offensichtlich auch ein bisschen stolz: „Wer hat denn mit fast 70 noch so viele Haare auf dem Kopf?“

Schlager-Stars sind beliebte Gäste in Talkshows. Im Frühjahr war etwa Sänger Nino de Angelo im MDR-Riverboat zu Gast - und entsetzte die anwesende Runde mit einem schockierenden Geständnis. Im Riverboat war auch Bernhard Brink kürzlich bereits dabei und bekam eine provokante Ehe-Frage von Moderatorin Inka Bause gestellt. (han)

Auch interessant

Kommentare