tz gibt Ihnen einen Vorgeschmack

Neue Folgen: "München 7" mit ganz viel Herz

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Den Marienplatz im Visier: Andreas Giebel (li.) und Florian Karlheim als Xaver Bartl und Felix Kandler

München - Am Donnerstag hat die ARD im kleinen Rahmen eine der neuen Episoden von Franz Xaver Bogners Serie "München 7" vorgestellt. Die tz war dabei und gibt Ihnen einen Vorgeschmack.

Es ist schon rührend, wie der Xaver vor der Elfi steht und nach Worten ringt.

„Also, Elfi, wenn ich jetzt gleich was sage, darfst du nichts sagen!“

„Was willst du denn sagen, Xaver?“

„Wenn ich was sage, darfst du nichts sagen!“

„Ja dann sag’ halt was, damit ich nichts sagen kann!“

Wenn es um die Liebe geht, hat der Sheriff vom Marienplatz halt so seine Probleme. Das ändert sich auch in den nächsten Folgen von Franz Xaver Bogners Serie "München 7" nicht. Am Donnerstag führte die ARD im kleinen Rahmen eine der neuen Episoden vor – die tz war dabei.

Eins vorweg: Die nächste Staffel, die am Aschermittwoch mit einer Doppelausgabe in der ARD startet, ist nicht die letzte. Weitere Folgen sind bereits geplant, teilte ARD-Sprecher Bernhard Möllmann am Donnerstag mit.

Wie es bei den Marienplatz-Polizisten üblich ist, stehen in ihrem Alltag nicht Mord und Totschlag im Vordergrund. Doch so viel Herz wie in den neuen Folgen hat es bei München 7 selten gegeben. Xaver Bartl (Andreas Giebel) und Felix Kandler (Florian Karlheim) leisten massive Beziehungsarbeit.

So etwa in der Folge Zimmer frei: Nicht nur, dass Felix bei seiner Sandra (Julia Koschitz) aus- und in das Hotel von Xavers Schwester eingezogen ist. Elfi (Christine Neubauer), Standlfrau am Viktualienmarkt, hat nach vielen Jahren keine Lust mehr auf das „g’schlamperte Verhältnis“ mit Xaver und will abhauen.

Sogar Neubauers enormen Gewichtsverlust hat Regisseur Bogner ins Drehbuch eingebaut. Beim gemeinsamen Mittagessen in einer Wirtschaft, wo Xaver Elfi als „Kerndlfresserin“ verspottet, keift sie los: „Weißt, ich habe in den Spiegel gesehen und mir gedacht: ,Jetzt haust dir noch ein paar Pfunde von den Rippen runter und dann lässt es krachen!‘“ Mehr an sich wolle sie in Zukunft denken, Spaß haben: „Ich habe Lust aufs Leben!“ Xaver sieht nur noch eine Möglichkeit, Elfi zu halten: Er, der Junggeselle aus Überzeugung, macht ihr einen Heiratsantrag (den er etwas holprig wie oben beschrieben beginnt …).

Ob es zum Jawort kommt, sei an dieser Stelle noch nicht verraten. Jedenfalls schaffen es die beiden ins Standesamt. Aber keine Sorge: Aus München 7 ist keine Herz-Schmerz-Serie geworden. Das Thema Liebe „zieht sich nicht durch alle acht Folgen durch, das wäre ja dann fast zu viel Romantik“, wehrt auch Hauptdarsteller Giebel ab.

Er kann noch gar nicht sagen, wie die Staffel insgesamt geworden ist: Er habe sie selbst noch nicht gesehen. Auch bei der Pressevorführung am Donnerstag hatte er kaum Zeit zuzuschauen – zu viele Interviewtermine. Zumindest vom Schluss hat Giebel noch ein paar Minuten mitbekommen. Sein Fazit: Das München 7-Gefühl kommt rüber.

Eva Hutter

„München 7“, 13. Februar, 17.55 Uhr, ARD

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