Neue Saison im ZDF

Ruth Moschner bei Rosamunde Pilcher: "Ich liebe Schnulzen"

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Ruth Moschner spielt zum ersten Mal bei Rosamunde Pilcher mit.

München - Das Warten hat ein Ende – in vielen Haushalten wird am Sonntagabend der Kampf um die Fernbedienung wieder losgehen. Das ZDF eröffnet die diesjährige Pilcher-Saison. Ruth Moschner, die zum ersten Mal mitspielt, verrät in der tz: "Ich liebe Schnulzen."

Die Episode Vollkommen unerwartet erzählt von zwei Brüdern (gespielt von Herbert Ullrich und Roman Knizka), die ihr Herz an dieselbe Frau (Natalia Avelon) verloren haben. Als Mutter der beiden ist Uschi Glas mit von der Partie und die Frau, die das Liebesdrama noch komplizierter macht, wird von Ruth Moschner gespielt – es ist ihr erster Auftritt in einem Film nach den Büchern von Rosamunde Pilcher.

„Ich liebe romantische Schnulzen im Herbst“, verrät die 39-Jährige im Interview mit der tz. „Einfach mal vor Rührung losschluchzen, wissentlich, dass 90 Minuten später alles gut ausgeht – herrlich!“, so die gebürtige Münchnerin. Und wie waren die Dreharbeiten? Moschner: „Ich fühlte mich kostümmäßig in die Zeit bei den Freitag Nacht News zurückversetzt: Wonderbra und übertrieben superenges Kleid, so etwas hatte ich schon ewig nicht mehr an“, erinnert sich Ruth Moschner. Sie spielt eine Frau namens Fiona, die ordentlich abgenommen hat und sich nun richtig wohlfühlt in ihrem Körper. „Sie ist einfach nur zufrieden mit sich selbst“, sagt Moschner. „Ich ­versuche, mir seit den Dreharbeiten ein Scheibchen von ihr abzuschneiden.“ Außerdem musste sie vor der Kamera singen. „Das hätte ich mich nie getraut, aber Fiona hat im Pub einfach drauflos geschmettert – egal, wie schief es klang“, lacht Moschner.

Ruth Moschner: Sie vermisst die Münchner Brezn

Die Schauspielkarriere der Blondine begann übrigens viel früher, als die meisten denken: Als Vierjährige drehte sie bereits für die ZDF-Reihe Aktenzeichen XY … ungelöst. Moschner: „Ich war wahnsinnig schüchtern und hab mich kaum getraut, hinter den Kulissen zu sprechen.“ Von ihrer ersten Gage hat sie sich Ohrringe stechen lassen, erzählt sie mit einem Schmunzeln.

Inzwischen lebt die Schauspielerin, Moderatorin und Autorin (die Comedy, die sie einst berühmt machte, hat sie längst an den Nagel gehängt) in Berlin. München hat sie schon vor einigen Jahren den Rücken gekehrt. Was vermisst sie am meisten? „Die Münchener Küche und vor allem die Brez’n!“, sagt sie. Davon nimmt sie immer eine ganze Menge mit nach Berlin. In den Ferien kommt sie öfters in die Heimat. „Wenn ich in die bayerischen Berge zum Wandern gehe, ist das für mich immer eine Kindheitserinnerung und mit der schönste Fleck auf Erden.“

lm

„Rosamunde Pilcher“, So., 20.15 Uhr, ZDF

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