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Neue Show von Beatrice Egli: "Wie eine Feier mit Freunden"

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Von: Astrid Kistner

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An der Spitze: Egli moderiert ihre erste Show. © MDR

München - „Ohne Worte“ ist der Titel ihrer neuesten Single, und manchmal fällt es Beatrice Egli wirklich schwer, zu beschreiben, was seit ihrem Sieg bei "Deutschland sucht den Superstar" vor zwei Jahren alles passiert ist. Im tz-Interview probiert sie es trotzdem.

Die blonde Schlagersängerin mit dem strahlenden Lächeln besitzt mittlerweile den Echo, den Swiss Music Award und zahlreiche Edelmetall-Platten. Am Samstag moderiert die 27-Jährige ihr erstes eigenes TV-Format. "Die große Show der Träume" (ARD, 20.15 Uhr) gibt Talenten aus Musik, Tanz und Akrobatik eine Bühne. Welche Träume Beatrice Egli selbst hat, verrät sie im tz-Gespräch.

Beatrice, kommen Ihnen die letzten drei Jahre wie ein Traum vor?

Beatrice Egli: Absolut. Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich gar nicht alles realisiere, was gerade so passiert. Ich erlebe eine unheimlich intensive Zeit mit vielen Glücksmomenten. Und dann fehlt mir wieder die Ruhe, innezuhalten und diese Erlebnisse alle so zu genießen. Aber mir ist bewusst, dass ich meinen Traum lebe.

Wie sieht so ein „traumhafter“ Tag aus?

Egli: Ganz unterschiedlich. Wenn ich auf Tournee bin, habe ich feste Abläufe. Ansonsten gibt es keinen gleichbleibenden Rhythmus. Mal stehe ich um vier Uhr auf, um meinen Flieger zu bekommen, mal komme ich nach einen Konzert erst um drei Uhr nachts heim.

Zuletzt haben Sie mit „Die große Show der Träume“ Ihre erste eigene ARD-Sendung in den Bavaria Filmstudios aufgezeichnet …

Egli: Ja, und ich glaube, das war der bisher aufregendste Tag in meinem Leben. Eine große Herausforderung und Verantwortung verbunden mit viel Lampenfieber.

Was erwartet die Zuschauer in Ihrer Show?

Egli: Der Fokus des Abends liegt auf vielen neuen unbekannten Talenten, die von der großen Bühne träumen. Bei uns dürfen sie ihren Traum leben. Das ist ein sehr emotionaler Abend, der von so lieben Kollegen wie Howard Carpendale und Andreas Gabalier begleitet wird. Es ist ein Familienpaket für große und kleine Zuschauer, die Spaß an der Musik und daran haben, sich mit anderen zu freuen.

Haben Sie sich vor Ihrer ersten großen Moderation coachen lassen

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Egli: Ich habe mich sehr intensiv vorbereitet und war von Anfang an in alle Prozesse involviert. Schon im Vorfeld hatte ich Kontakt zu den Gästen, die in der Show ihr Talent unter Beweis stellen. Dieses Kennenlernen, das Vertraute, hat mir am Ende geholfen, in die Show reinzugehen. Es hat sich für mich wie feiern mit Freunden angefühlt.

Klingt nach einer Fortsetzung…

Egli: Schauen wir mal. Es hat jedenfalls Riesenspaß gemacht, aber wenn ich auf der Bühne stehe und singe, fühlt sich das schon wesentlich sicherer an. Schlussendlich bin und bleibe ich die Beatrice – egal ob ich singe oder moderiere.

Sie haben 2013 die 10. Staffel von DSDS gewonnen. Die Einzige, die den Erfolg konservieren konnte. Haben Sie eine Erklärung dafür?

Egli: Ich kann es mir selber nicht erklären und bin einfach nur dankbar, dass sich die Dinge so entwickelt haben. Ehrlich gesagt habe ich damals damit gerechnet, dass es mir ähnlich ergehen wird wie den anderen Siegern der Show. Kurzer Erfolg und dann weg vom Fenster. Ich durfte zum Glück mittlerweile das dritte Album rausbringen, und die Tourneen laufen gut. Das ist ein Geschenk, das mir mein Publikum gemacht hat. Meine Fangemeinde wächst und wächst...

Sie beweisen aber auch viel Fleiß und Disziplin. Wo tanken Sie zwischen den Terminen auf?

Egli: Auf jeden Fall in meiner Schweizer Heimat und bei meiner Familie. Das ist mein Kraftort, mein Zentrum. Da weiß ich, dass ich immer zurückkommen und Beatrice sein kann. Zu Hause bin ich einfach nur Tochter, Schwester und Tante. Das brauche ich.

Welchen Traum würden Sie sich selbst gern erfüllen?

Egli: In erster Linie träume ich davon, dass es so weitergeht wie bisher. Aber auch die Welt zu bereisen, steht auf meinem Wunschzettel ganz oben. Ich würde gern mal meinen Rucksack packen und nach Australien, Asien und Afrika fliegen. Aber dafür braucht man etwas länger Zeit und deshalb muss dieses Projekt erst mal warten, was nicht schlimm ist. Schließlich ist es auch ganz schön, wenn sich Träume nicht gleich erfüllen.

aki

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