Quoten-Desaster für „The Voice of Germany“: Zarrella und Kaulitz-Zwillinge können es nicht verhindern
Mit einer prominent besetzten Jury wollte man bei „The Voice of Germany“ einen Neuanfang wagen – doch das Format mit Stars wie Giovanni Zarrella weckt nicht das erhoffte Interesse …
Berlin – Mit Popstar Ronan Keating (46), Schlager-Liebling Giovanni Zarrella (45), Rapperin Shirin David (28) und den Tokio-Hotel-Zwillingen Bill und Tom Kaulitz (beide 34) wagten ProSieben und Sat.1 für die aktuelle „The Voice of Germany“-Staffel einen radikalen Umbruch. Der wirkte anfangs vielversprechend – doch am Freitagabend (6. Oktober) wurde Sat.1 von der Realität eingeholt.
Frühe Phase von „The Voice“ schwächelt: Castingshow droht weiterer Quotenabfall
Denn wie dwdl.de berichtet, konnte die „The Voice of Germany“-Freitagsausgabe innerhalb der gerade für die Privatsender so wichtigen Zielgruppe (14- bis 49-Jährige) nur einen einstelligen Marktanteil von 8,2 % erzielen. Gerade einmal 410.000 Zuschauer sahen die „Blind Auditions“ mit Giovanni Zarrella und Co. – dabei gilt dieser Teil der Castingshow eigentlich als besonders beliebt beim TV-Publikum.
Innerhalb der ProSiebenSat.1 Media-Gruppe dürfte man dieses Quotentief mit Sorge betrachten: Die neue „The Voice“-Staffel befindet sich in einer frühen Phase und schwächelt dennoch vergleichsweise stark – weitere Zuschauereinbußen scheinen dementsprechend unvermeidlich. Zum Vergleich: Hauptkonkurrent RTL kam mit dem „Lego Masters“-Finale am Freitagabend auf 690.000 Zielgruppen-Zuschauer (Marktanteil: 13,6 %).

Mit dem Marktanteil von 8,2 % zog Sat.1 mit der schwächsten Quote der Vorjahres-Staffel gleich – allerdings in einer wesentlich früheren Phase der Show. In der Fernsehwelt stand am Donnerstagabend (5. Oktober) indes ein denkwürdiger Abschied an: Caren Miosga (54) wurde in ihrer letzten „Tagesthemen“-Ausgabe emotional verabschiedet. Verwendete Quellen: dwdl.de, presse.sat1.de