Nach Trennung von Otto Steiner: „Tatort“-Star Mimi Fiedler bricht ihr Schweigen
Sechs Jahre lang waren Mimi Fiedler und Otto Steiner ein Paar. Nun spricht die „Tatort“-Schauspielerin bei Susan Sideropoulos über die Trennung.
Kronberg – Vier Jahre nach ihrem Ja-Wort ist es zwischen Mimi Fiedler (48) und ihrem Noch-Ehemann Otto Steiner (60) aus und vorbei: Die Ex-„Tatort“-Schauspielerin ist bereits aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen und lebt derzeit in einer Übergangswohnung in ihrer alten Heimat Kronberg, wie sie im „LieblingsFrauen“-Podcast von GZSZ-Star Susan Sideropoulos (43) berichtet. Darin äußert sich die 48-Jährige auch offen zu ihrer Trennung von dem Erfolgs-TV-Produzenten („LOL: Last One Laughing“, „Versteckte Kamera“).
Mimi Fiedler packt aus: Ex-„Tatort“-Schauspielerin über Trennung von Otto Steiner
Was letztendlich zum Ehe-Aus geführt hat, wolle sie zwar „niemals im Außen teilen“, so Mimi Fiedler, dennoch zeigt sich die ehemalige „Tatort“-Darstellerin (spielte von 2008 bis 2018 die Kriminaltechnikerin Nika Banovic) durchaus gesprächig: „Die Menschen sind auch nicht gleich in der Entwicklung. Wir können nicht alle das Gleiche und jeder Mensch kann nur das, was er in dem Moment kann. Und entweder es passt auf dem Weg, oder auch nicht“, deutet sie im Talk mit Susan Sideropoulos an.
Auch auf ihre jahrelange Alkoholsucht, die Mimi Fiedler 2019 erfolgreich überwunden hat, geht die gebürtige Kroatin ein: „Ich habe mich natürlich mit dem Nüchternwerden und mit dem Weg, den ich da rein gegangen bin, so extrem und so schnell entwickelt. Ich bin auch so kompromisslos in manchen Dingen geworden.“ Das blieb nicht folgenlos: „Das kann natürlich auch für Menschen, die mit mir zusammenleben, überfordernd sein, sich mit ihren eigenen Mustern und Dingen, die sie vielleicht aufarbeiten müssten, zu beschäftigen, wenn sie noch nicht bereit dazu sind.“
„Tatort“-Liebling Mimi Fiedler empfindet das Thema Trennung als schambehaftet
Das Thema Trennung sei für sie zudem mit Scham behaftet gewesen: „Ich habe mich geschämt dafür sagen zu müssen: Ich habe mich getrennt! Ich bin wieder Single. Ich lasse mich schon wieder scheiden. (…) Mein Wikipedia-Eintrag liest sich ja wie eine 18-teilige Novela mit nur einer Hauptdarstellerin. Ich habe mich dafür geschämt“, gesteht Mimi Fiedler – und prangert an: „Scham ist ein Stigma für uns Frauen, das uns aber beigebracht wurde von einer toxisch männlichen gesehenen Welt.“

Eben dieses ungute Gefühl habe sie allerdings ablegen können, als sie sich selbst gesagt habe: „Ich tue ja nichts Falsches! Ich entscheide mich ja nur für mich! Ich habe gar nichts, wofür ich mich schämen sollte. Im Gegenteil! Ich bin mutig!“ Dass ihr Ehe-Aus nun publik gemacht wurde, sei „vielleicht ganz gut“: „Jetzt (…) können [wir] uns weiterbewegen in allem Respekt zueinander.“ Ihre ehemaligen Schauspiel-Kollegen müssen indes ohne die 48-Jährige auskommen. Zuletzt spaltete der Stuttgarter „Tatort“ die Zuschauer deutlich. Verwendete Quellen: „LieblingsFrauen“ (Podcast; RTL+; #3 Lieblingsfrau: Mimi Fiedler)