Vox-Sendung

„Das perfekte Dinner“-Kandidatin kriegt totalen Heulanfall wegen Speisekarte - „Ich mag keine ...“

Jan grinst verlegen, Jeanette springt vom Stuhl auf und sucht ein Taschentuch.
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Jan grinst verlegen, Jeanette springt vom Stuhl auf und sucht ein Taschentuch.

Merkwürdige Szene in der Vox-Sendung „Das perfekte Dinner“: Aus dem Nichts musste eine Kandidatin heulen. Dabei ging es nur um eine Speisekarte.

  • In der Vox-Erfolgssendung „Das perfekte Dinner“ gab es am Freitag eine merkwürdige Szene. 
  • Eine Kandidatin musste weinen, als sie die Speisekarte sah. 
  • Die Zuschauer machen ihr jetzt Vorwürfe. 

Hamburg - Was war denn da los? In der Abschlussfolge von „Das perfekte Dinner“ aus Hamburg gab es Tränen. Nicht jedoch wegen der Punktevergabe oder weil in der Küche etwas schiefging. Nein, Kandidatin Jeanette musste weinen, als sie die Speisekarte für das Dinner bei Mit-Kandidat Mario zu Gesicht bekam. Der Oberbayerin, die mittlerweile im hohen Norden lebt, überkamen plötzlich die Gefühle. 

„Das perfekte Dinner“: Kandidatin schießen plötzlich die Tränen ins Auge

Wie es üblich ist in der Vox-Sendung „Das perfekte Dinner“ trafen sich die Kandidaten bereits vor dem Abend und bekamen vorab die Speisekarte zu sehen, um vor der Kamera Kommentare und Erwartungen dazu zu äußern. So trafen sich Jeanette und Jan mit dem Kamerateam in einer Bar. Anfangs lief alles ganz normal - dann jedoch ging es zum Hauptmenü über. Angekündigt wurde Kalbskotelett in Salbei-Butter, Karotten in Basilikum und wilder Brokkoli mit karamellisierten Mandelsplittern. Genauer: Tiroler Milchkalbskarree

Zu viel für Jeanette. Sie musste tief einatmen und konnte sich dann nicht mehr beherrschen: „Ich mag keine Tierkinder essen!“ „Bitte?“, entgegnete ihr Sitznachbar Jan und schaute genervt. Noch hielt er es wohl für eine Marotte und gab sich verständnisvoll: „Ich kann das nachvollziehen, meine Mutter hat auch ganz oft gesagt ...“ Doch weiter kam er nicht, Der 63-Jährigen schossen die Tränen in die Augen. Sie musste aufstehen und sich ein Taschentuch besorgen. 

Gefühlsausbruch bei Jeanette - ihr Mit-Kandidat Jan schaut irritiert.

Kandidatin bei „Das perfekte Dinner“ (Vox): „Ich werde richtig hysterisch jetzt“

„Ich werde richtig hysterisch jetzt, sorry“, entschuldigte sie sich für ihren Auftritt. Ihr Mit-Kandidat Jan wirkte ziemlich überrumpelt und irritiert, verlegen lächelte er und bot an, nicht mehr über das Kalbsfleisch zu sprechen. Das kam Jeanette entgegen: „Ich muss jetzt kurz mal an was anderes denken! Ich hatte so gehofft, dass es sowas nicht gibt.“ Nur eine „gegrillte Katze“ wäre für sie schlimmer gewesen.

Zuschauer von „Das perfekte Dinner“ genervt - weil Jeanette selbst Fleisch servierte

Dabei ist die Bayerin gar keine Vegetarierin. Sie selbst servierte ihren Gästen sogar schon zur Vorspeise Perlhuhn, danach folgte noch Lachsfarce. Dementsprechend ruppig gingen die Zuschauer mit ihr ins Gericht. Sie sei eine „theatralische Ziege“, polterte eine Vox-Zuschauerin auf Twitter. Eine andere machte auf den Widerspruch aufmerksam: „Genau mein Humor“. Zuletzt regten sich die Zuschauer auch über das Hobby einer Kandidatin auf - manche fanden es „absolut widerlich“

„Das perfekte Dinner“ (Vox): Jeanette beißt in den sauren Apfel - beziehungsweise ins zarte Fleisch

Immerhin sah Jeanette diese Diskrepanz später am Tisch selbst ein: „Es ist ja im Grunde genommen heuchlerisch, wenn ich das alles bis zum Ende durchdenke, müsste ich Veganer werden.“ So probierte sie das Kalbfleisch dann doch, nachdem ihr Jan gut zuredete: “Wir haben doch schon gesagt, dass es besser ist, es heute zu probieren, sonst ist es vergeudet und so ist es wenigstens lecker und nicht umsonst gestorben.“ Jeanette biss in den sauren Apfel, oder eher gesagt in das zarte Fleisch, und musste zugeben, dass es punktgenau zubereitet wurde. Dennoch kämpfte sie erneut ein bisschen mit den Tränen und übergab den Rest an Jan weiter. 

Letztlich gab sie Gastgeber Mario lediglich sechs Punkte, was aber weniger mit dem Fleisch zu tun hatte. Ihr war das ganze Dinner zu schlicht. Zuvor meckerte sie schon über seine Vorspeise, eine Erbsensuppe. Direkt am Tisch sagte sie ihm ins Gesicht: „Ich fand es vom Schwierigkeitsgrad für ein perfektes Dinner ein bisschen zu einfach, zu simpel. So ein Süppchen habe ich im Alltag in einer halben Stunde angerührt.“ Immerhin eskalierte die Situation am Tisch nicht so wie in dieser Folge, was auch daran lag, dass Mario zwar sichtlich angegriffen, aber doch ruhig ihr Urteil zur Kenntnis nahm. Einen anderen Riesen-Zoff gab es mal bei „Das perfekte Dinner“ wegen eines Schnitzels

Den Wochensieg in Hamburg fuhr jedenfalls weder Jeanette ein, noch Mario - sondern Jan, der mit 38 Gesamtpunkten regelrecht absahnte. 

Video: Kalbsschnitzel plattieren

mag

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