Letzter Fall für Lorenz

Schmidt-Schaller: Ganz großer Abschied im Tatort

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Sie sagt am Sonntag Servus: Petra Schmidt-Schaller verlässt den Tatort nach dieser Folge.

München - Am Sonntag ermittelt Petra Schmidt-Schaller zum letzten Mal an der Seite von Wotan Wilke Möhring im Tatort. Sie verabschiedet sich mit einem Fall nach einer wahren Begebenheit.

Düster und erschreckend. Der Tatort: Verbrannt, der am Sonntag um 20.15 Uhr in der ARD zu sehen ist, fesselt den Zuschauer. Und das nicht nur dank einer großartigen Petra Schmidt-Schaller, die ihren letzten Fall als Bundespolizistin Lorenz an der Seite von Wotan Wilke Möhring (Falke) zu lösen hat – sondern auch, weil die Geschehnisse auf einer wahren Begebenheit beruhen.

Drehbuchautor Stefan Kolditz adaptierte den Fall des Flüchtlings Oury Jalloh aus Sierra Leone, der 2005 nach seiner Festnahme in einer Gewahrsamszelle in Dessau verbrannte. Bis heute konnte nicht geklärt werden, wie es zu dem Brand kam.

Wotan Wilke Möhring und Franziska Weisz

Im Tatort handelt es sich um Djibril (Ibrahima Sanogo) aus Mali, der in seiner Zelle qualvoll verbrennt. Lorenz und Falke ermitteln gegen die zuständigen Polizisten der Wache. die darauf bestehen, dass es Selbstmord war. Viele Worte braucht dieser Tatort nicht. Schmidt-Schaller, deren Platz an der Seite von Wilke Möhring in Zukunft von Franziska Weisz eingenommen wird, vermittelt im Stillen, warum ihre Figur Lorenz den Dienst quittieren will. Viel Unausgesprochenes liegt in der Luft – auch zwischen den beiden Ermittlern. Ein großer Abschied in einem bedrückenden Tatort, der sich lohnt, angesehen zu werden. 

Lena Meyer

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