Auftrittsverbot im Bierkönig

„Promi Big Brother“: Schlagersänger spricht über Ballermann-Skandal - „Hat mir das Genick gebrochen“

Ikke Hüftgold steht im Häuschen im „Promi Big Brother“-Häuschen und sucht einen Platz für den Schutzengel seiner Tochter.
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Ikke Hüftgold spricht bei „Promi Big Brother“ darüber wie es zum Auftrittsverbot im Bierkönig kam.

Bei „Promi Big Brother“ ist Ikke Hüftgold die starke Schulter zum Anlehnen. Doch nun erzählt er seinen Mitbewohnern von einem Vorfall, der sein Leben veränderte.

  • Ikke Hüftgold ist einer von ursprünglich 16 „Promi Big Brother"-Kandidaten.
  • Ikke zeigt bei „Promi Big Brother“ ganz andere Seiten von sich.
  • Dabei spricht er auch von einem Ereignis, das seine berufliche Zukunft beeinflusste.

Update vom 28. August: Ikke schied als Vierter im Finale von „Promi Big Brother“ aus. Bei seinem Auszug war es ihm noch einmal wichtig, eine Lanze für die Mallorca-Gemeinde zu brechen: „Der Ballermann ist immer fair“, so Ikke, auch wenn seine Fangemeinde immer etwas laut war. Er hoffe auch, dass Mallorca bald mal wieder das ist, was es früher war. Doch nach dem er über die Drogen in seiner Wohnung und seinem Auftrittsverbot im Bierkönig (siehe Meldung unten) gesprochen hat, macht es fast den Anschein, als ob er mit dieser Aussage, das Bild der Feiergemeinde zurechtrücken möchte und eben nicht alle „asozial“ sind.

Schlagersänger spricht erstmals über Ballermann-Skandal - „Hat mir das Genick gebrochen“

Erstmeldung vom 25. August:

Köln - Ikke Hüftgold ist meist fröhlich und lebenslustig im „Promi Big Brother“-Container zu sehen, seine Mitbewohner schätzen ihn sehr. Doch dass er auch anders kann, zeigt er mit einem emotionalen Gefühlsausbruch, als er seinen persönlichen Gegenstand erhält, von seiner Freundin erzählt oder auch von einem Ereignis, das einen massiven Einfluss auf seine berufliche Karriere hatte.

„Promi Big Brother“: Ikke Hüftgold erhielt im Bierkönig Auftrittsverbot

Was war damals geschehen? Mallorca wollte 2017 mit dem Sauf-Tourismus ein Ende bereiten. Vor allem dem Bürgermeister von Palma de Mallorca war der Party-Tourismus ein Dorn im Auge, er bezeichnete deutsche Touristen als „Abschaum“ und machte unter anderem Schlagersänger wir Ikke Hüftgold dafür verantwortlich. Man gab unter anderem ihm die Schuld für eskalierende Partys und Saufexzesse. Die Folge: Auftrittsverbot im beliebten „Bierkönig“ auf Mallorca. Doch die Geschichte hatte noch einen anderen Hintergrund.

„Promi Big Brother“: Ikke Hüftgold spricht über den „Bierkönig-Vorfall“, was war geschehen?

Damals fand er offene Worte. Er werde zum „Sündenbock“ gemacht und man suche ein „Bauernopfer“. Allerdings baute er damals mit einem Kollegen wohl eine Bierpyramide am Strand, obwohl der Freibierausschank im Bierkönig zuvor gestoppt wurde, da dies stets zu Ausschweifungen geführt hatte. Die Party sei damals so eskaliert, dass die Polizei sie beenden musste. Alles eine Hetzkampagne, behauptete Ikke damals. Dem Bierkönig sei daraufhin die Pistole auf die Brust gesetzt worden und die Betreiber der Feier-Location konnten gar nicht anders, als Ikke Auftrittsverbot zu erteilen. Doch nun offenbart Ikke, wie es zu dieser „Hetzkampange" kam.

„Promi Big Brother“: Drogen in Ikkes Wohnung auf Mallorca führten zu dem ganzen Problem

„Ich habe eine Regel, keine Drogen“, leitet Ikke seine Offenbarung ein, als er davon erzählt, dass er seine Stieftochter mit ihrem Freund bei sich in der Wohnung hatte schlafen lassen, weil sie Urlaub machen wollten. Zuvor gewährte er noch einem Bekannten, der auch Journalist ist, Unterschlupf in seiner Wohnung. Weiter führt Ikke aus, dass seine Stieftochter ihn nach ein paar Tagen anrief und ihn zur Rede stellte, da sie in Ikkes Wohnung 17g Marihuana und andere Drogen gefunden hatte. „Ich bin ausgeflippt“, meinte Ikke. Er ließ den Bekannten „emotional hochgehen“, wie er erklärte. Er wollte ihn auf den Arm nehmen, in dem er den Bekannten glauben ließ, mit seinem „Stoff“ erwischt worden zu sein und er nun seinen Namen nennen wolle. Dieser bettelte ihn es nicht zu tun, da er alles verlieren würde. „Und was ist mit mir? Ich verliere meinen Job im Bierkönig, meine Wohnung ...“, entgegnete Ikke ihm. „Sind die da so streng, wenn das rauskommt?“, fragt Simone. „Ja, klar was glaubst du was da los ist, wenn die Drogen bei mir gefunden hätten?“ Doch sein Bekannte meinte nur, er sei doch „Sex, Drugs and Rock‘n‘Roll“ und er würde ihn auf die Titelseite seines Blattes bringen, wenn er das auf sich nehmen würde. „ Da war für mich Feierabend. Dann habe ich ihn zwei Tage glauben lassen, dass ich in ein Verfahren laufe, damit er auch Angst hat. Dann hat er drei, vier, fünf Wochen Angst gehabt und danach gedacht, er könnte mich angreifen. Da kam dann nur noch eine „ab*******“ Story nach der anderen.“ In einem Artikel stand dann der Satz, der bei der spanischen Regierung hängen geblieben ist und alles andere veränderte: „‚Ikke Hüftgold zieht alle asozialen Deutschen auf die Insel‘. Dieser Satz hat mir das Genick gebrochen“, so Ikke. Die Konsequenz des Bierkönigs kann Ikke heute wohl nachvollziehen. „Der Bierkönig konnte damals nicht anders, dem wurde die Pistole auf die Brust gesetzt.“ Hätten Sie ihn nicht „rausgeworfen“, hätte die spanische Regierung den Laden wohl zugemacht.

Wer es ins Finale von „Promi Big Brother“ schafft und ob sich der Zoff im Haus um Katy sich endlich mal legt, lesen Sie hier nach. Außerdem erfahren Sie hier, wie „Big Brother“ wirklich aussieht. (SL)

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