Noch keine Erfahrung im Reality-TV

Kandidat weiß gar nicht, worauf er sich einlässt: Er hat „Promi Big Brother“ noch nie zuvor gesehen

Jörg Draeger zieht am 6. August mit 11 weiteren Kandidaten in den „Promi Big Brother“-Container. Was ihn dort erwartet, kann er sich wohl noch nicht vorstellen.

Köln - Mittlerweile stehen 12 „Promi Big Brother“-Kandidaten fest, die ab 6. August auf Weltall-Mission gehen. Einer von ihnen ist Kult-Moderator Jörg Draeger. Anders als die meisten seiner Mitstreiter konnte er bisher noch keine Reality-TV-Erfahrung sammeln. Was genau auf ihn zukommt, wenn er sich in den TV-Knast von Sat.1 begibt, kann er sich wohl ebenfalls nur schwer ausmalen. Denn der Moderator, der durch sein Plüschtier Zonk Berühmtheit erlangte, hat die Sendung noch nie gesehen.

Das verriet der 75-Jährige nun im Interview mit der Bild. „Ich kenne die Show und ihre Abläufe so gut wie gar nicht“, verrät er. Ob er da auch nur den Funken einer Chance hat gegen erfahrene Reality-TV-Alumni wie etwa Danni Büchner, Rafi Rachek oder Uwe Abel? An Lebenserfahrung hat er ihnen zumindest so einiges voraus. Der 75-Jährige, der in vierter Ehe glücklich verheiratet ist, ist der älteste Bewohner des diesjährigen Containers. Die Chance, auch der älteste Sieger zu werden, hat er aber nicht mehr. Denn letztes Jahr gewann der 82-jährige Werner Hansch als ältester Gewinner einer Reality-Show weltweit.

„Promi Big Brother“ 2021: Jörg Draeger guckt bei Werner Hansch ab

Und unter anderem genau bei diesem Vorjahressieger schaute sich Jörg Draeger während den Vorbereitungen auf den Einzug ins „Big Brother“-Weltall auch ein paar Tricks ab. „Ich habe mir nur auf YouTube mal so drei bis fünf Vierminüter, unter anderem mit Werner Hansch, angeschaut, um zumindest einen Grundeindruck zu haben. Ansonsten wollte ich nichts wissen, sondern will die Dinge einfach auf mich zukommen lassen“, erklärt der ehemalige „Geh aufs Ganze!“-Moderator seine Strategie gegenüber der Bild.

Jörg Draeger bei „Promi Big Brother“ 2021: Seine Familie war dagegen

Die Entscheidung, bei der Sendung, die dieses Jahr unter dem Motto „Das Universum“ läuft, mitzumachen, traf der Kultmoderator übrigens nicht leichtfertig. Seine Familie war zuerst gegen seine Teilnahme. Sein Freund, Matthias Distel, der letztes Jahr im Container war, dürfte Draeger aber schließlich überzeugt haben. Und auch das Geld hat wohl eine ausschlaggebende Rolle gespielt. „Außerdem sind so ein paar Flocken mehr ja auch immer nicht zu verachten“, gibt er im Interview zu.

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