Im „Promi Big Brother“-Container

Schwere Reuegefühle bei Melanie Müller: „Habe mir nicht mal Zeit für meine Kinder genommen“

Promi Big Brother
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Melanie Müller zeigt bei „Promi Big Brother“ Reuegefühle.

Melanie Müller plagen bei „Promi Big Brother“ schwere Reuegefühle. Sie hadert damit, ihre Kinder vernachlässigt zu haben - wegen ihrer Arbeit.

Köln - Ballermann-Star Melanie Müller nahm an der aktuellen „Promi Big Brother“-Staffel teil und steht nun als Favoritin im Finale. Wie im Laufe der Show herauskam, steckte die 33-Jährige bereits vor ihrer Teilnahme mit Ehemann Mike Blümer in einer tiefen Ehekrise. Das Ehepaar soll sich nicht im Guten getrennt haben, bevor Melanie in den Container einzog, gestand sie eines Tages im Sprechzimmer unter Tränen. Danach erfolgte eine Aussprache zwischen den beiden in der Realityshow.

Wie Ausschnitte in der Final-Show zeigten, hatte der Reality-Star im Container reichlich Zeit, über die vergangenen Monate und Jahre zu reflektieren. In einem Gespräch mit ihren Mitbewohnern äußerte sie Zweifel und hegte offenbar auch Gefühle von Reue. Sie haderte insbesondere damit, ihre Kinder für den Job vernachlässigt zu haben.

„Promi Big Brother“ 2021: Melanie Müller bereut, nicht für ihre Kinder da gewesen zu sein

Schon beim Gespräch mit Ehemann Mike Blümer stellte sich heraus, dass vor allem Melanies Arbeit ein Streitpunkt in der Krise der beiden Eheleute gewesen ist. „Es war ja schon ein ganz schöner Drahtseilakt, mich und die Kinder und die Situation zurückzulassen“, äußerte Blümer in einem Interview mit Moderatorin Marlene Lufen. Zwar habe er gewollt, dass Melanie zu „Big Brother“ gehe, doch die Situation habe sich vor ihrem Einzug dann zugespitzt. Denn sowohl Melanie als auch Mike seien „Arbeitstiere“, wie die Schlagersängerin in einem Gespräch mit ihren Mitbewohnern bemerkte. Deshalb kam es jedoch häufiger zu Anspannungen in der Ehe.

Laut Blümer verdiene Melanie nämlich kein Geld, wenn sie nicht Vollgas gebe. Während der Corona-Krise sei es für die 33-Jährige besonders schwer gewesen, da ihre Auftritte wegfielen. Deshalb sei sie permanent unter Strom gestanden. Was das jedoch auch für ihre Familie und insbesondere für ihre Kinder bedeutet, darüber dachte sie wohl in ihrer Zeit im Container nach. „Ich habe mir nicht mal Zeit für meine Kinder genommen“, bemerkte sie mit schlechtem Gewissen. Ob sie dies wohl später bereuen wird? Davon geht sie offenbar aus. In zehn Jahren werde sie zurückdenken und erkennen, dass sie das erste halbe Jahr nicht da gewesen sei und die ersten Entwicklungen, die ersten Schritte ihrer Kinder nicht miterlebt habe, so Müller.

„Promi Big Brother“ (Sat.1): Melanie Müller spricht über schlechtes Gewissen

Die zweifache Mutter haderte damit, sich zu wenig Zeit für ihre Kinder genommen zu haben. Andererseits gönnten auch sie und ihr Mann sich keine Erholung. Nicht mal zwei Tage am Stück seien sie einmal weggefahren, stellte Müller verzweifelt fest. Wie es in der Ehe von Melanie Müller weitergehen wird und ob es noch Hoffnung gibt, wird sich wohl nach der „Big Brother“ zeigen. Blümer meldete sich jedenfalls bereits nach der TV-Aussprache mit einem kurzen Statement. (jbr)

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